Die Sprecherin der Hegemonialregierung kommt wie viele der hochrangigsten Frauen der Hegemonie scheinbar aus dem Nichts. Der Gesandten des Großwesirs werden unheimliche und unnatürliche Fähigkeiten nachgesagt.
Morgendämmerung bezeichnet das geopolitische Konzept der Raumsicherung des Futunischen Oberkommandos für die unmittelbare Sicherheit der Futunischen Hegemonie. Es wurde im Wesentlich durch den verstorbenen Ersten Arsham Ghanad al-banabi für seinen Cousin Afaslizo al-banabi im Rahmen der Bestrebungen entwickelt, die Futunische Hegemonie an die Moderne anzupassen.
Zaina Bel-Hak ist eine nebulöse Person und ein der wichtigsten Futuninnen der Gegenwart. Ihr Vermächtnis stellt die digitale Revolution und das Aufkommen des Megakonzerns Aszanah dar. Davon abgesehen tritt sie öffentlich nicht mehr in Erscheinung.
Yanshir al-banabi ist der Herrschername der seit sieben Jahren amtierenden Zwillinge. Auch wenn der Ashantir großteils auf zeremonielle und repräsentative Zwecke beschränkt ist, so ist die Bedeutung durch die Hegemonie um ein Vielfaches gestiegen. Am wichtigsten ist dabei sicher die symbolische Bedeutung.
Der Geisterkult ist die ältere Staatsreligion der futunischen Zivilisation und basiert zum Großteil auf persönlichen Glauben und persönlicher Auseinandersetzung mit Leben und Kosmologie. Abgesehen von einigen Grundüberzeugungen ist der persönliche Umgang so frei wie nur irgendmöglich. Wie alle futunische Staatsphilosophie und Religion steht die Heiligkeit und der Erhalt des Lebens im Mittelpunkt.
Die Labyrinthdoktrin ist eine von der Akademie von Persuna entwickelte militärische Vorgehensweise zur Kontrolle und Einschränkung gegnerischer Kräfte. Im Grunde baut sie auf die Analyse der Gegenseite zur Erkennung des besten Weges zur Erreichung eines operativen, taktischen oder strategischen Ziel.
Kultureller Wahnsinn ist ein Kernkonzept der Akademie von Persuna zur Analyse und Manipulation von Kultur und Politik. Die Theorie umfasst die Flexibilität und Bandbreite etablierter Kulturen unter Einbeziehung ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Veränderungen von außen.
Offizielle Dokumentation ist in der futunischen Hegemonie in der Regel eine mehr oder minder komplizierte Fälschung, so sie nicht gegen einen solchen Zugriff versiegelt wurde. In der futunischen Gesellschaft werden schließlich Täuschung und das Durchschauen derselben hochgeschätzt. Dies wird von der Hegemonie auch als probates Mittel zur Verschleierung gegenüber dem Ausland gesehen.
Die futunische Hegemonie ist das Werk des amtierenden Großwesir Jaavid Lya Gried. Aufbauend auf die Position als Regierungschef und die Vorarbeiten von Afaslizo al-banabi in der Modernisierung der futunischen Verwaltung hat er im wesentlichen die unterschiedlichen losen Bindungen und faktischen Abhängigkeiten unter einem vereinenden Mantel verknüpft, um die Energien zu bündeln und die futunische Gesellschaft zu einen. Allerdings gibt es auch eine andere Variation, nach welcher die futunische Hegemonie bereits mit Ende des Großreichs gegründet wurde, nachdem die Fraktionen im Blutgesetz vereint wurden.
Die Blutgeborenen sind die privilegierte Gesellschaftsschicht in der futunischen Hegemonie. Sie umfasst nichtmal alle Futunen, obwohl sie es in der Theorie sollte. Als heiliges Dogma ist der Status eine der wesentlichen Grundlagen futunischen Selbstverständnis und Kern der Zivilisationsidee.
Faantir Gried ist das Schreckgespenst der futunischen Gesellschaft. Ob nun als graue Eminenz der Stiftung Persuna oder als Inbegriff jeglicher arroganten Hybris der futunischen Zivilisation ist der Einfluss des Shaikhs von Alegon ein Dorn im sonst so dichten Fell der futunischen Bürokratie. Schaffer und Schöpfer des Großwesirats geht Faantir Gried nun scheinbar "entmachtet" durch seinen Bruder unbekannten Geschäften nach.
Afaslizo al-banabi ist der oberste Fürst des Onak (Akash as-Onak) und damit der amtierende Verwalter dieses Gebietes. Als Oberhaupt der Phönixdynastie ist er zudem das einigende Glied für die auseinanderdriftende Fraktion und als deren Sprecher auch die an sich einflussreichste Person. Der langjährige Diplomat ist jedoch in weit fortgeschrittenden Alter und so ist es nur eine Frage der Zeit bis die Anforderungen seine Kraft übersteigen mögen,
Der Tempelkult ist die Mehrheits- und Staatsreligion der Futunischen Hegemonie. Über 60% aller Futunen gehören ihr an. Ihren Namen erhält die Religion von der Organisation der verschiedene Hochkulte in Form von Gemeinschaften("Tempeln"). Der Religion zu Grund liegt das dualistische Prinzip von Ordnung und Chaos, wobei zuviel von einem als negativ betrachtet wird. Im Gegensatz zu vielen anderen Glaubensvorstellungen lehnt der Tempelkult wissenschaftlichen Fortschritt nicht ab und sieht auch keinen Widerspruch zwischen wissenschaftlichen Theorien wie dem Urknall und der Evolution auf der einen Seite und dem futunischen Schöpfungsmythos auf der anderen Seite.
Jaavid "Lya" Gried ist der Großwesir der Futunischen Reiche und damit der Futunischen Hegemonie. Trotz seines vergleichsweise geringen Alters hat er es seinem älteren Bruder, Faantir Gried, gleich getan und das höchste erreichbare Amt in der futunischen Zivilisation erreicht, das sein Bruder erst geschaffen hatte. Die Schaffung der modernen Hegemonie ist vor allem sein Werk und trotz der Kritik an seiner Politik ist es ihm möglich, das Amt weiterhin weitgehend unbestritten auszuführen.
Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass trotz der weitreichenden Befugnisse der Polizeikräfte und der im öffentlichen Raum praktizierten Totalüberwachung Bedrohungen existieren, denen die Hegemonie trotz ihrer Möglichkeiten nicht entgültig Herr werden kann. Manche dieser Organisationen machen sich die Zersplitterungen der Gesellschaft zu Gute, andere mehr die schwierige Geographie und andere den Schleier aus Lügen, so dass nicht einmal klar ist, ob sie nun überhaupt existieren.
Für Fremde mag der Blick auf die futunische Gesellschaft nicht nur seltsam, sondern gar abstoßend sein, aber wie würden die Barbaren es wohl finden, wenn man für ein wenig mehr Freiheit die Totalüberwachung öffentlicher Plätze und Veranstaltungen in Kauf nimmt? In Futuna führt das dazu, dass man zum Einen alberne Hemmungen fallen lässt und auf der anderen Seite klare Grenzen beim persönlichen Kontakt zieht.