Die Vereinigten Harnarischen Emirate sind ein futunisches Protektorat in der westlichen Straße von Nerica. Die Inselgruppe wurde von der Futunischen Hegemonie besetzt, später jedoch den islamischen Fürsten übergeben, welche diese regiert. Gas und Glücksspiel sind die wichtigsten Einnahmequellen dieser Steueroase.
Die Atolle von Aontenaa sind das Opfer futunischer Imperialpolitik jenseits aller hübschen Fantasie. Mit Duldung des Großwesirs als Experiment des Megakonzerns Oritansh besetzt, wurde dieser vormals souveräne Staat zum Experiment einer zweifelhaften Exploration und Erschließung der Weltmeere. Das stößt nicht nur bei den Einheimischen, sondern auch bei vielen Fraktionen auf Widerstand.
Die Glücklichen Inseln hinter dem Winde waren einst als die Westlichen Inseln bekannt und gehörten zur Demokratischen Union Ratelon, bevor diese der eigenen Hybris zum Opfer fiel und ihre Werte verriet. Als Erbe der demokratischen Tradition vor dem Auftritt des absolutistischen Bontregimes und dessen diktarorischen Nachfolgers sind die Inseln eine pluralistische Gesellschaft in vielerlei Hinsicht.
Das Akashir Thandara ist ein abhängiges Gebiet in Antica, grob vergleichbar mit einer Mischung aus Diyarasu und Autokratiephantasien der Phönixdynastie. Aus verschiedenen Erwerbungen eines Zweiges der Familie entstanden, bildet das Akashir eine Gruppierung von fünf Städten und zwei Inseln mit minimalen Umland an der Südküste des Kontinents.
Das Königreich Óc Eo ist ein armes, konstitutionelles Land nordöstlich von Diyarasu im Mündungsland des Óc. Der alternde König ist einigendes Symbol des von Hochwasser und Armut gepeinigten Landes ohne große Perspektiven.
Die Imperialen Storcheninseln wurden von der Hegemonie im Rahmen seiner Freundschaft mit Chinopien von dieser besetzt und gilt als vom Einfluss der "unwürdigen Nachfolgestaaten befreit". Der recht dreiste Landraub wurde vor allem durch eine Isolation der Bewohner gerechtfertigt. Formal gilt das Gebiet weder als eigenständig noch als Teil der Hegemonie und wird von einigen temporären Forschern und gelegentlichen Patrouillien nur von chinopischen Auswanderern, deren Nachfahren und angeblichen Ureinwohnern bewohnt.
Die Stadt Diyarasu ist ein kooperativ regierter Stadtstaat vor der Küste Renzias, der formal mit der Hegemonie assoziiert ist und unter deren militärischen Schutz steht. Die Metropole ist der Kontrolle von Konsortien und Megakonzernen unterworfen und stellt wirtschaftlichen Erfolg über Dinge wie Nation, Kultur oder Religion.
Hatha ist ein Inselgebiet im Asurik unter Kontrolle der futunischen Hegemonie. Die ursprüngliche einheimische Bevölkerung wurde bereits im Altertum durch alegonische Siedler verdrängt. Lange Zeit unabhängig trat die selbsterklärte Republik erst nach Gründung der Hegemonie als autonomes Gebiet bei. Durch den Autonomiestatus und seine abgelegene Lage der absolute Außenseiter unter allen Gebieten steht Hatha seit Jahren im Fokus von Tiamat-West Asurik, einer Tochterfirma des Megakonzerns, die auf die Ausbeutung ihres beanspruchten Gebietes abzielt.
Die Gemeinschaften der Nabi sind eine autonome Region im Westen des Onak und nehmen faktisch die gesamte Grenzregion zu Al-Bathia ein. Die Nabi sind mehr eine religiöse als eine ethnische Gemeinschaft und bilden so ein Völkergemisch zwischen Onern, Farnen und Bathianern.
In krasser Abkehr von den restlichen nichtfutunischen Gebieten der Hegemonie stellt die Republik Bokuruge eine Erfolgsgeschichte im Zentrum Nericas dar. Auch wenn es von den wirtschaftlichen Voraussetzungen her wenig begütert war und auch von den unterschiedlichsten Ethnien und Glaubensrichtungen bevölkert wird, so vermochte Bokuruge es doch all diese scheinbaren Nachteile in Besonderheiten und Erfolge zu verwandeln.
Das Mesaf Sibal ("Edles Sibal") ist ein autokratisch regiertes Reich westlich von Banaba. Von Hochgebirgen eingerahmt ist das kleine Reich durch eine stetige Tradition von Fürsten bestimmt. Kulturell hat es wenig mit seinen Nachbarn gemein und stellt vielmehr einen isolierten Überrest einer einst weiter verbreiteten Zivilisation dar.
Die Republik Khotso ist eine im Innern autonome Republik südlich des futunischen Kernreichs unter der Vorherrschaft der Hegemonie. In der Theorie handelt es sich um ein Musterbeispiel friedlichen Zusammenlebens verschiedener Stämme. In der Realität stellt Khotso das verheerenste Beispiel futunischen Kulturimperialismus' dar.
Deret und die Monarinseln sind von der futunischen Hegemonie besetzte Inseln unterhalb Vashirs. Ursprünglich von unzufriedenen Aussiedlern des letzten Jahrtausends aus der Hegemonie besiedelt, wurden die Gebiete nach militärischer Unterwerfung annektiert. Während Deret bereits befriedet wurde, existiert auf den Monarinseln weiterhin ziviler Widerstand.
Das Shaikhan Lehim der letzte Überrest des Alegonischen Weltreiches, eine Anomalie futunischer Geschichte eine halbe Welt vom Rest der Hegemonie entfernt. Das Shaikhan verbindet die Tradition der Freundlichkeit gegenüber allen Fremden, um ihnen jedes erdenkliche Produkt verkaufen zu können, mit der Lässigkeit seiner orceanischen Nachbarn. Die Bewohner Lehims - Nachfahren alegonischer Kaufleute - sehen den Rest der Hegemonie als einen Haufen Extremisten an, denen man sich zwar aus historischer Sicht verbunden fühlt, die einem aber viel zu steif vorkommen, um wirklich ernst genommen zu werden.