Wenn die Blutgeborenen selbst von ihrem Land und dessen Heiligkeit sprechen, so ist der erste Fingerzeig für den Beweis aller sakralen Theorie immer, dass es sich zweifelsfrei um das fruchtbarste Gebiet des Kontinents handelt. Die Ebenen des Galis und die tarawarischen Regenwälder stehen für Fruchtbarkeit und Wachstum. Auch wenn der Agrarsektor in der futunischen Wirtschaftsleistung nur von geringer Bedeutung ist, bedeutet er doch weit mehr als in manch anderen Nationen.
Futunischer Tee ist ein essentielles Markenprodukt der futunischen Hegemonie. In der Regel bezeichnet er die Sude und Kräutermischungen, welche vor allem als Aufputschmittel gehandelt werden. Der reale und wirtschaftlich weit bedeutsamere Anteil regulärer Teesorten wird gegenüber Ausländern systematisch verschwiegen.
Das Shaikhan Lehim hat von allen abhängigen Gebieten die gesundeste Wirtschaft, die zudem nicht von den Megakonzernen unterwandert wurde. Um die Unabhängigkeit in der Freiwirtschaft zu erhalten, sah sich Lehim verpflichtet, einige Maßnahmen zu ergreifen, die im Rest der Hegemonie eher abgelehnt werden.
Die futunische Wirtschaft beruht weitestgehend auf dem System der Freiwirtschaft, einem von Markt- und Planwirtschaft unabhängigen System, welches Geldreserven besteuert und Investitionen belohnt und damit die Wirtschaft im Fluss halten will. Mehr noch als die Marktwirtschaft geht das System von faktisch grenzenlosen Wachstum aus, verhindert jedoch die Anhäufung von Reichtum in Form liquider Geldmittel oder Bankanlagen. Allerdings ist die Wirtschaft damit weitaus anfälliger gegen Wachstumsausfälle da nur geringe Rücklagen im Krisenfall vorhanden sind.