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  1. Futunische Hegemonie
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Geisterkult(Religion)

  • Gilgamesh
  • 16. August 2021 um 20:13
  • 1.601 Mal gelesen
  • 0 Kommentare
Der Geisterkult ist die ältere Staatsreligion der futunischen Zivilisation und basiert zum Großteil auf persönlichen Glauben und persönlicher Auseinandersetzung mit Leben und Kosmologie. Abgesehen von einigen Grundüberzeugungen ist der persönliche Umgang so frei wie nur irgendmöglich. Wie alle futunische Staatsphilosophie und Religion steht die Heiligkeit und der Erhalt des Lebens im Mittelpunkt.

Glaubenslehre

Laut dem Geisterkult ist die Welt und besonders das heilige Land der Schöpfung - Futuna - völlig von Geistern als Erbe der Schöpfung durchdrungen. Deren mächtigste Inkarnationen sind die direkt bewussten Wächter, welche von der Schöpfung herabgesandt wurden, um Gläubige und Land zu schützen und zu begleiten. Daneben existieren vor allem die mächtigen Sturmgeister des Ostens, Westens, Nordens, Südens und Himmels sowie der schlafende und träumende Erdgeist, der bei seinen Unruhephasen die Erde zum Beben und Vulkane zum Ausbruch bringt. Alle anderen Geister wohnen in den Menschen, Tieren und Pflanzen selbst.

Aufgabe der Gläubigen ist es lediglich, ihren Platz in der Welt zu finden und den anderer zu achten. Das bedeutet vor allem Würde und Leben der eigenen Person und anderer genau gleich zu sehen. Eine Toleranz gegenüber Andersgläubigen oder Ausländern (und auch Barbaren) ist einigen Gläubigen durchaus gegeben und dies wird von den restlichen Blutgeborenen oft übersehen, wenn es denn im Rahmen des Geisterkultes geschieht und das Blutgesetz nicht zu sehr geschädigt wird.

Daneben pflegen Gläubige oft die mündliche Überlieferung tradierter Geschichten, Fabeln und Historie als Erzählungen von Einzelpersonen, jedoch nicht belehrend, sondern in erster Linie zur Anschauung und zur Bewahrung der Kultur. Auch eine diplomatische Vermittlung ist durch Gläubige zwischen den Fraktionen der Hegemonie gerne gesehen, denn der persönliche Fokus lässt den Geisterkult neutral erscheinen.

Struktur der Gemeinschaft

Die Struktur der Gemeinschaft ist extrem flach, denn die Aufgaben von Schamanen ist keine Anleitung der Gläubigen sondern der Schutz heiliger Orte und das Durchführen von Zeremonien zur Beruhigung der Sturmgeister und des Erdgeistes, um den Traum aufrecht zu erhalten und damit das Gewebe der Schöpfung zu pflegen. Einige Schamen sind auch als ständige Vermittler tätig oder schützen die Pilgerrouten vor Ort oder in Gespräch mit den Fraktionen oder den Teilstaaten. Einige sind auch Quelle verborgener Weisheiten, die sie vielleicht mit Teilstaaten oder Individuen teilen mögen, wenn sie es für richtig halten. Das Wort eines Schamanen gilt trotz des Mediums der Geschichtenerzählung mitunter als wahrer und bedeutungsschwerer als die meisten offiziellen Erklärungen und Nachrichten.

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