Beiträge von Gilgamesh

    Ja, von mir aus. Drei Kreuze wenn der Kram vorbei ist. Bin schon froh, dass man mir das Setzen abgenommen hat, dass ich nicht auch noch nachrechnen muss.

    Hintergrund:

    Zusammenfassungen morgen oder Dienstag


    Pottyland:Livornien 5:1 (Bart*3, van Fikwater, Sel für Pottyland, Timo für Livornien)


    Melba:West Nerica 2:2 (També*2 für Melba, Erhue, Lawal für West Nerica)


    Turanien:Ratelon 3:4 (Stuber, Sanestra, Wintermann für Turanien, Vuyuvama*3, Guling für Ratelon)


    Naulakha:Soleado 2:0 (Jamyang, Müller für Naulakha)

    R O L L E N S P I E L:

    Im Spiel Freesland gegen Cristóbal dagegen bekamen die Zuschauer neunzig Minuten lang die schönsten Tricks des Fussballs geboten - und auch wie man dennoch das Tor so oft verfehlen kann, dass an deren Effektivität zu zweifeln ist. Diesem Wechselbad der Gefühle entkam man erst in der 39. Minute durch das Bilderbuchtor Oogenbeens für Freesland, bei dem dieser den Ball über die Abwehr und den Torhüter hob und so die Tricks wenigstens etwas validierte. Dementgegen hielt Gonzáles in der 42. für Cristóbal durch ein fantastisches Kopfballtor über den Innenpfosten. Leider erschöpften sich die Mannschaften danach zusehends, so dass die zweite Hälfte eine eher einschläfernde Partie ohne Entscheidung wurde.

    R O L L E N S P I E L:

    Dementgegen war das Spiel Targa gegen Astor ein methodischer Austausch bewährter Spielweisen so ganz ohne Finesse, aber sehr solide in der Technik und Umsetzung. Das defensive Spiel der Targer machte sich dabei anfangs bezahlt, um den frühen Sturm Astors auszubremsen, doch musste Targa nach einem frühen Führungstreffer in 12. Minute durch Rashid danach in der 17. und 20. zwei Tore durch den fast im Alleingang agierenden Philipps hinnehmen. Nach einem Gerangel und gelben Karten für Rashid und Miller konnte Haseb dann vor Halbzeit (43.) noch zum 2:2 ausgleichen.


    In der zweiten Hälfte ging dann Targa wieder kurz in Führung durch ein brilliantes Passspiel der Sturmspitzen, das dann in der 50. durch Zariq verwandelt wurde. Doch damit schien die targische Torlust erschöpft zu sein und auch die Ausdauer litt zunehmend unter dem vergleichsweise unermüdlichen astorischen Angriff, der schließlich in der 72. zum Kopfballtor Hemingways führte. Den Siegtreffer gegen die deutlich verlangsamte targische Abwehr fuhr dann Dearing in der 78. ein. Danach kam es zu zahlreichen weiteren astorischen Angriffen, doch keinen weiteren Umsetzungen.

    R O L L E N S P I E L:

    Es schien am Samstag zu einer Stimmungsänderung bei den sonst so sorgenfreien lehimischen Einwohnern zu kommen. Nachdem sie dann den halben Tag die eigene Mannschaft mit ungeduldigen Blicken hatten, fasste diese sich dann doch ein Herz und begann seltsam ernsthaft und methodisch zu spielen. Das wurde sofort von Dambe in der 8. Minute bestraft, der durch lockeres Spiel die zielgerichtete Abwehr Lehims tänzelnd umspielte und so Verland in Führung brachte. Dies schien die Gastgeber dann nur noch tiefer in ihre seltsame Stimmung zu stürzen und so legte Nkuna in der 17. mit dem 2:0 nach. Damit wurde das lehimische Spiel endgültig kopflos, aber die Gäste lehnten sich dann auch zurück, zufrieden das chaotische Spiel durch solide Defensive zu gewinnen.


    Dann tauschte der lehimische Trainer zum Halbzeitwechsel kurzer Hand den halben Kader aus. Anfangs ließ sich daraus dann jedoch keine wirkliche Verbesserung ablesen. Erst als sich die einheimischen Zuschauer schon resignierend auf eine zweite Niederlage eingestellt hatten, brauchte Lamen in der 74. Minute dann den Ball durch Kopfball über die Linie. Danach kam es zu einem Abtausch von Angriffen, um einen Vorteil zu erzwingen, bis Sanh in 82. mit einem Eckstoß nachlegte. In der buchstäblich letzten Minute - der 89. - legte er dann mit einem Kopfballangriff nach, war dann jedoch so erschöpft, dass ihn seine euphorischen Mitspieler vom Feld tragen mussten.

    R O L L E N S P I E L:

    Wesentlich gelassener ging es dagegen zwischen den Pottyheads und den Novaren zu. Die erste Halbzeit wirkte gerade so, als wollten sich die Spieler erst einmal anfreunden, bevor sie wirklich zum Kampf gegeneinander antreten. Auch die beiden Tore dieser Halbzeit - durch Fresse für Pottyland in der 42. und dann durch Batosto für Novara im Gegenangriff dann in der 44. sahen eher wie der Austausch zum Aufbau einer großen Freundschaft aus. Die Spieler lächelten beständig, wodurch das Schiedsrichterteam aus Astor, Livornien und Eldeyja völlig verunsichert wurde.


    Erst in der zweite Hälfte schwang das Spiel der Novaren dann in eine agressivere Note um und es wurde erst dann Ruhe gegeben, als Batosto das 2:1 in der 58. Minute schoss. Aber das griff die Pottyheads dann doch am Stolz und so begann die Mannschaft, gemächlich, aber stetig, auf das gegnerische Tor anzurücken. Wo sich dann auch Meier in der 78. Minute freundlich vom Ball trennte. Erst in den letzten zehn Minuten begann Bart, der bis dahin eher planlos auf dem Feld im Kreis gelaufen war, offenbar die Orientierung zu finden und eignete sich kurzer Hand zweimal den Ball an, den er dann auch dem novarischen Torhüter freundlich zweimal (81. und 86. Minute) in die Torecken schob.

    R O L L E N S P I E L:

    Das Spiel Eldeyja gegen Soleado startete mit einem geradezu überwältigen Angriff des tropischen Inselstaates auf das Tor des kälteren. Von knapp sieben Schüssen wurde auch einer verwandelt, allerdings gerieten die Angreifer dabei in die Abseitsfalle. Im Strafraum kam es nach einer Auseinandersetzung auch zu einem bösen Faul durch Bjarnason, wodurch dieser eine gelbe Karte erhielt und der soleadische Stürmer Vasquez vom Feld getragen werden musste. Aber auch diesen Schuss hielt der eldeyische Torwart Sigurðsson souverän.


    Nach dem die soleadische Angriffskraft sich so aufgerieben hatte, gingen die kühleren Kämpfer zur Gegenwehr vor. Mit dem 1:0 durch Magnússon in der 43. Minute knapp vor der Halbzeit wurde dann auch schon der Rest des Spiels festgelegt. In der zweiten Hälfte blieb von Soleados Enthusiasmus leider nur wildes Gewusel übrig, dass nach einigen Versuchen schließlich von Magnússon in der 74. und von Karisson in der 82. durchstoßen werden konnte, so dass es zum verdienten 3:0 Endstand kam.

    R O L L E N S P I E L:

    Schließlich geht der Künstler in eine lächerliche Kampfhaltung und dreht sich in dieser stolpernd um. Er zischt den lächelnden Verfolger an.

    "Noch lachst du, mörderischer Schurke, doch ich werde dir mein Leben nicht kampflos überlassen!"

    Nein, ich glaube er meint die nach Punkten geordnete im Sinne von Verloren=0, Gewonnen=3 und Unentschieden=1. Ich setze mich nachher dran.

    R O L L E N S P I E L:

    Schließlich werden sie alle von der bekannten Atash wieder abgeholt und zum Hubschrauber gebracht, welcher dann über die Finanzviertel des Molochs Persuna zum Flughafen der Stiftung fliegt. Dort angekommen werden die Agenten von einem hochgewachsenen und durchtrainierten Mann mit vernarbten Gesicht und nur einem Auge begrüßt. Auch seine Hände sind voller Narben, die meisten scheinen von Messern zu stammen. Sein schwarzes Haar wurde kurz gehalten, aber dennoch kann man erkennen, dass es ihm an einigen Stellen ausgerissen wurde. Er trägt eine mit Ibissen und Rangabzeichen verzierte Kampfmontur.

    "Masa al'hrem, ich bin Arsham Baruth Kadar von der Stiftung Persuna. Während des Fluges und solange ihr euch auf Stiftungsbesitz befindet, habt ihr meinen Anweisungen zum Wohle eurer Sicherheit zu folgen. Sobald ihr die Landezone in Lehim verlasst, bin ich jedoch nicht länger für euch zuständig. Gibt es Fragen? Wenn nicht starten wir in zwölf Minuten."


    R O L L E N S P I E L:

    Seine Stimme ist wie ein heiseres Kratzen, aber es dringt einem eindringlich in die Ohren. Beim Sprechen weist er auf einen polierten grauen Kampfflieger.

    Hintergrund:

    Alle Kommentare sowohl zu gestern als auch zu heute kommen dann morgen am stressfreien Sonntag.


    Heutige Spiele:


    Lehim:Verland 3:2 (Sanh*2, Lamen für Lehim, Dambe, Nkuna für Verland)


    Targa:Astor 3:4 (Rashid, Haseb, Zariq für Targa, Philips*2, Hemingway, Dearing für Astor)


    Freesland:Cristóbal 1:1 (Oogenbeen für Freesland, Gonzáles für Cristóbal)


    Fuchsen:Alsztyna 4:4 (Eckstein, Anderseg*2, Busch für Fuchsen, Meri*2, Olekas, Ibragimov für Alsztyna)

    R O L L E N S P I E L:

    Ein einheimischer Reporter grübelt laut vor sich hin.

    "Sie hatten also zu wenig Zeit, obwohl die Ansetzung nicht viel andere als andere Weltmeisterschaften in den letzten Jahren waren und brauchen mehr als vier Monate, um sich auf sowas vorzubereiten? Bei den Göttern und unsere futunischen Verwandten halten Sie für Barbaren, dabei sind Sie ja fast so gemütlich wie wir hier. Das muss ordentlich begossen werden, Mann. Ich bring auch alles an Kraut mit, damit wir gemeinsam faulen können, so richtig tiefenentspannt! Das ist doch genau Ihr Ding, weil Sie immer so hacke sind, dass Sie es in vier Monaten eh nicht packen!"


    R O L L E N S P I E L:

    Er beginnt die Kleidung abzuklopfen, findet aber nur eine angefangene Tüte, die er schuldbewusst Richtung Trainer wirft, um dann loszueilen, um mehr Stoff zu holen.