Akashir Thandara: Tatort: Modeatelier

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    So groß die Probleme der Weltpolitik schienen, so klein waren andere Probleme dann doch nicht. Wie etwa die schiefe Böschung über dem Bahndamm. Alle fünf Jahre kam es zu einer Prüfung. Und alle fünf Jahre verschob man das Problem, weil es ja nicht kritisch war. Für alle möglichen Feste und Mode hatte man Geld, aber eine simple Böschung zu stützen, sichern oder abzutragen, war dann eine verschmerzbare Leistung, die nicht getätitigt werden musste. Die Prioritätenliste war hier auf dem Land einfach nicht vorhanden. Man hatte ruhig zu sein und einfach nur Ackerprodukte zu liefern. Service war wirklich mangelhaft.

    Das Akashir Thandara ist ein futunisches Fürstentum mit euskalischer (baskischer) Bevölkerungsmehrheit in Form einer Sammlung von Städten mit Umland im Süden von Antica. Es ist vor allem für seine Modeszene und Paketzustellungen bekannt.

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    In diesem Winkel des Landes drehte sich alles um die Weinernte. Zwar war der Wein mit Sicherheit nicht unter den großen Weinen Anticas, aber immerhin vermochte er es, bei gewissen Festen auch hohen Gästen und Würdenträgern ohne Gefahr der Abneigung kredenzt zu werden. Umso fataler war der Befall vieler Weinhänge mit einer agressiven Art von Käfern, die sich an den Wurzeln des Weins zu schaffen machten und erhebliche Missernten hervorbringen konnten. Angesichts des Interesse zahlreicher Fraktionen an den Käfern konnte man nicht unbedingt von einem existenzbedrohlichen Verlust sprechen. Allerdings war auch der Wein nicht ohne und so mancher Weinbauer wollte nicht einfach mal eben so zum Käferzüchter umschulen, nur weil die seltsamen Blutgeborenen die Insekten faszinierend fanden.

    Das Akashir Thandara ist ein futunisches Fürstentum mit euskalischer (baskischer) Bevölkerungsmehrheit in Form einer Sammlung von Städten mit Umland im Süden von Antica. Es ist vor allem für seine Modeszene und Paketzustellungen bekannt.

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    Die futunische Oberschicht betrachtete wie jedes Jahr die Weihnachtsfestvorbereitungen mit einer Mischung aus Genervtheit, Abscheu, Neugier und Verwunderung. Der Verbrauch an Nadelbäumen, Süßstoffen und Krepppapier sorgte immer für einiges an Verwunderung. Die dazugehörenden Wirtschaftszweige waren allesamt in der Hand der Euskali und so musste sich dort auch niemand einmischen, auch wenn den Worten der Ansprache des Bischofs immer etwas Aufmerksamkeit gewidmet wurde, um die nationalistischen Tendenzen oder andere Agitation zu erkennen. Aber selbst jüngere Blutgeborene hatten kaum Anlass, an den Feierlichkeiten teilzunehmen.

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    Wahrscheinlich hat nur die zunehmende Militärpräsenz der Hegemonie in Thandara eine Eskalation verhindert, nachdem der Bischof die Festtage zu einer politischen Predigt nutzte, bei der er sowohl die Servilität gegenüber der Hegemonie kritisierte als auch den nationalen Charakter der Euskali betonte. Zwar traf die Rede wohl auf ein positives Echo, blieb wegen der militärischen Kräfte im Land aber ohne Konsequenz. Der Akash erlitt einen Wutanfall und sagte fast die Feste ab, bevor seine Berater ihn überzeugen konnten, dass die Absage der Weihnachtfeierlichkeiten bei einer christlichen Mehrheitsbevölkerung der entscheidende Funke zum Aufstand wäre.

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    Zum ersten Mal seit Jahrzehnten wird die Herrschaft des Akash in Thandara ernsthaft hinterfragt. Die zersplitterte euskalische Nation begehrt damit zwar nicht gewaltsam, aber durchaus mit zivilen Ungehorsam gegen die futunische Oberhoheit auf. Euskalische Angestellte protestieren mit Sitzblockaden und durch Arbeitsverweigerung in der Modebranche gegen Fremdbestimmung und für nationale Eigenständigkeit. Völlig realistisch erscheint das nicht, lebt doch die futunische Oberschicht immerhin seit Jahrhunderten in Thandara und hat zum Teil nie mehr als Ausbildung und vielleicht Urlaub im heiligen Land verbracht. Sie sieht Thandara daher genauso fest als Heimat an wie die Euskali. Eine Antwort von Großwesir und Akash steht allerdings noch aus.

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    Der Akash reagiert ein wenig hilflos mit einer Reihe von Feiern und Festen so wie man es von ihm gewohnt ist. Aber Brot und Spiele reichen eben nicht mehr aus, um die Gemüter zu beschwichtigen. Allerdings werden im Hintergrund viel mehr Personen als zuvor routiniert von der Polizei kontrolliert. Einige werden gar für eine Befragungen mit auf die Wache genommen und berichten hinterher von seltsamen Befragungen zur Ernte oder zum Wetter. Auch werden Broschüren verteilt, die auf Heilsbotschaften und Untergangsszenarien hinauslaufen, womit die Verunsicherung vor Ort steigt. Dann gibt es noch seltsamere Geschichte im Umlauf, wie Kleidung, die aus Menschenhaut gefertigt wird, um reiche Sonderlinge in Antica bei perversen Hobbies zu unterstützen.

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    Die Verunsicherung erreicht erste Spitzen nachdem recht glaubhafte Geschichten über Gesellschaften ihre Runde machten, die im Verborgenen manipulieren und beherrschen sollen. Normalerweise würde man solche Gedankenspiele ja als Spinnerei anziehen, aber die Geschichten bauen geradezu aufeinander auf, so dass selbst solch haarsträubende Bedeutungen glaubhaft sind. Gleichzeitig führt ein seltsamer Alter Schatzsuchen durch, bei der die makaberen Objekte einer seltsamen Gemäldesammlung als Wegweiser benutzt. Die offizielle futunische Gesandtschaft des Großwesirs tut nicht weiter als seltsam zu lächeln und zu plaudern statt wie vermutet die wackelige Herrschaft des Akash zu festigen. Aber es sollte noch wirrer kommen.

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    Der "Aufstand" endet damit schon, bevor er überhaupt begonnen hat. Am Ende ist die Furcht vor Unsicherheit und Ungewissheit zu hoch, um die Eskalation zu wagen. Aber es hat den Akash beschädigt im Ansehen und seine doch wenig beschränkte Herrschaft hinterfragt. Er wird diese nun entweder neu demonstrieren müssen oder aber Zugeständnisse veranlassen.

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    Eine unsichere Ruhe ist eingetreten. Es scheint so als würden sich alle Parteien gegenseitig belauern. Das mag die angeschlagene Legitimität des Akash nicht wiederherstellen, aber vermag der Regierung und dem Adel die Pause geben, die sie brauchen. Die Delegation aus dem Kernreich ist dagegen völlig unbeeindruckt, was die Pause verlängert, da jeder darüber stutzig ist. Die sichtbare Hand der Hegemonie hat das kleine Gebiet vor dem Bürgerkrieg bewahrt.

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    Das Misstrauen zwischen futunischer Oberschicht und christlicher Bürgerschaft ist zu diesen Feiertagen auf einem Höhepunkt, besonders vor dem Hintergrund des gescheiterten Aufstandes. Der Bischof steht unter soviel Beobachtung, dass die Vorstellung, er könnte etwas versuchen, geradezu haarsträubend lächerlich ist. Aber auch in den kleinen Gemeinden sind ab und an deutlich Beobachter in den Gottesdiensten. Das wird von der Hegemonie als Bankrotterklärung des Akashs gesehen, da ohne Vertrauen nur Tyrannei herrschen kann. Eine Tyrannei, welche sich bereits hilflos gegenüber Widerstand zeigte.

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    Wegen der Papstwahl stellt das Akashir den Bischof unter besondere Beobachtung. Zwar wird nicht erwartet, dass das schwache geistige Oberhaupt weitere Agitation versucht, aber die hiesigen Behörden verdächtigen Valsanto schon seit langem, eine zumindest duldende Rolle bei der Agitation des Bistums Goerri zu spielen. Wenn die Hegemonie also Thandara etwas Gutes tun will, dann sollte es die Zerschlagung des christlichen Rückhalts sein.

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    Wenig verwundert ist man über das Ausbleiben einer Antwort aus dem so genannten Kirchenstaat. Dann wird man eben so mit dem Bischof verfahren, wie man das schon immer getan hat. Sollte es zu einer Eskalation kommen, kann man ja immer noch auf die mangelnde Kooperation verweisen. So zieht der Akash alles in Betracht, was er aufwenden kann, um den Bischof angemessen dauerhaft ruhig zu stellen.

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    Entgegen seiner hochtrabenden Pläne hält sich der Akash auffallend zurück. So als hätte ihm jemand mit mehr Entscheidungskraft seine Grenzen aufgezeigt. So geht er das normale Treffen, eigentliche eine Audienz - doch er darf das unter den Augen der Hegemonie kaum so bezeichnen -, mit den Bürgermeistern und Gemeindevorstehern ohne Konfrontation an. Diese Zurückhaltung mag dem Akash selbst nicht als wohltuend auffallen, sorgt jedoch für einen erheblichen Spannungsabfall. Gesprächsthemen sind nun eher wieder die nächsten Feste und Veranstaltungen und weniger Konfrontation, auch wenn mit Pfingsten vielleicht eine neue Spitze des Bischofs ansteht.

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    Im Land ist großteils Lethargie eingekehrt, eine Ruhe, in der nicht vorwärts, aber eben auch nicht zurück geht. In Thandara selbst gehen Repräsentanten der Hegemonie ein und aus, aber da die ach so offizielle Kommunikation mit dem Vatikan der erwartete Reinfall war, wird diesen Besuchen keine große Bedeutung zugesprochen. Entsprechend misst auch niemand der angekündigten großten Rede des Akashs ein besonderes Gewicht zu. Wahrscheinlich will der eitle Geck wieder von irgendwelchen Festlichkeiten reden.

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