Rollenspiel
Den Großteil des Hafens hat sie ja bereits gesehen als das Schiff einfuhr. Viel spannender wird der Rundgang um den kleinen Hafen nicht, der für moderne Frachtschiffe ausgebaut wurde. Die alte Infrastruktur bestand, so stand es jedenfalls in den Reiseführern, nur aus einem Fischereihafen und einem kleinen Transportbereich. Heute ist das Anlagepunkt für große Fangkähne und Sendungen aus Übersee. Der Personentransport ist sehr in den Hintergrund gerückt. Die meisten Menschen, die nach Hatha kommen, tun das mit dem Flugzeug. Nur die Einheimischen nehmen das Boot und die haben nicht oft das Bedürfnis, hierher zu fahren.
Entsprechend besteht der Weg vor allem aus industrieller Infrastruktur, von der Hafenwacht einmal abgesehen. Dazu kommen Fabriken und Kantinen für die Arbeiter, Wartungshallen und eine kleine Werft, die mehr für die Reparatur der Schiffe als deren Produktion zuständig ist. Das Durchqueren dieses Gebietes nimmt auf Grund der vielen gesperrten Strecken für Frachtverkehr und Sicherheitspersonal gute zwei Stunden in Anspruch. Für den Rückweg findet sie immerhin eine Busstelle. Und dann später noch eine, die am anderen Ende des Wohngebietes zwischen dort und dem Hafen liegt. Schließlich kommt sie an eine Reihe malerischer Steinbuchten mit etwas Vegetation. Über all dem thront der Schrein, den sie ja schon besucht hatte.