Beiträge von Oritansh

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    Die Kooperation mit Tiamat-Ost-Asurik ist eine willkommene Strategie zur besseren Erschließung der Inseln. Dominanz muss nicht durch überwältige Präsenz entstehen, sie kann auch aus einer Position erfolgen, in der man jederzeit unverzichtbar ist. Aber man kann Kooperation auch nicht erzwingen. Es hilft, verschiedene Angebote zu machen, die sich nicht widersprechen, sondern mitunter auch ergänzen. Dann lässt man auswählen und hält weitere Optionen bereit. Zum Beispiel wäre eine Kooperation von Aszanah und Oritansh bei der Verlegung der neuen Kabel sicher für alle Beteiligten nützlich. Dann kann man Oritansh auch nicht vorwerfen, es wolle nur allein profitieren.

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    Eine kommende Sparte ist die Züchtung von Muscheln und Austern als Lebensmittel, aber auch zur Gewinnung von Perlen. Damit hofft Oritansh sowohl sein Ansehen als auch seine Einnahmen zu verbessern. Es ist in dieser Phase natürlich eine erhebliche Investition, aber bekanntermaßen hat Oritansh damit schon die futunische Gesamtwirtschaft stabilisiert. Und so ist eine solche Anstrengung - vor allem mit potentiell handfesten Ergebnissen - gerne gesehen. Daneben bohrt es im Schlick und Schelf fröhlich nach Öl und Gas.

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    Wie so oft fühlen sich auch einige rettungslos überbezahlte Gruppen dazu angespornt, seltsame Experimente durchzuführen. Etwa ob man Inseln tatsächlich künstlich versenken kann, wie man das bei Katista behauptete. Glücklicherweise für die Welt ist die besagte Gruppe noch unbegabter als die durchschnittliche Forschungsgruppe für so einen Schwachsinn das allgemein schon ist. So sind ihnen nicht einmal die reinen physikalischen Kräfte bekannt, besteht sie doch großteils aus Soziologen und anderen Geisteswissenschaftlern, die eigentlich mit den Einheimischen kommunizieren sollten, statt sich mit Naturwissenschaften zu versuchen.

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    Der Konzern wäre nicht überlebensfähig, bestände er nur aus gemeingefährlichen Irren mit unrealistischen Visionen. Leider sind aber auch die vernünftigen Planer und Organisatoren eher geneigt, solchen Vorstellungen zu folgen als sie in das Reich der Hirngespinste zu verbannen. So überlegen diese Planer ernsthaft, wie man die halbgaren und völlig nutzlosen Ideen tatsächlich umsetzen könnte. Wie anderen Ortes auch kommt man dabei zu entsprechenden Schlussfolgerungen, es nur Schritt für Schritt aufbauen zu lassen. Oritansh geht dabei weit weniger von Diyarasu aus als seinem neuen Stützpunkt auf Aontenaa. Von hier aus soll eine Welle ausgehen, die Oritansh-Stützpunkte über die Inseln spült. Und wie oft beginnt man mit Algenfarmen.

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    In einer gerechten Welt würde Oritansh die gesammte Inselwelt zustehen. Schließlich ist alles im Meer und das Meer ist seine Domäne. Niemand hier hat eine solche Vision wie Oritansh, ein zusämmenhängender Organismus, geeignet, die Zukunft aus dem Meer zu ziehen. Hundert Königreiche mögen es dem Namen nach sein, aber dieses ganze Durcheinander sollte sich der Vision der Qualle fügen. Algenfarmen, genug, um Millionen von Blutgeborenen zu versorgen für Dutzende Arkologien bis zum Meeresgrund. Künstliche Riffe, Gezeitenstrom. Die Erschließung der Tiefsee. Die Zukunft muss Oritansh gehören.

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    Nach den eher peinlichen Versuchen im Asurik versucht es Oritansh mit einem Süßwasserprojekt in Thandara. Dazu gehört vornehmlich die Anlage von Wasserspeichern im Falle von Dürre und für Bewässerungsprojekte sowie die Überholung der Wasserversorgung und Kanalisation in Thandara. Das ist auf jeden Fall ein langfristiges Projekt, das recht dankbar wahrgenommen wird.

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    Oritansh wurde vom Stadtrat einbestellt, weil es um die Trinkwasserqualität geht. Statt Algenfarmen zu bauen, sollte sich der Konzern nach dem Willen des Rates lieber einmal um die Erneuerung der Wasserleitungen, Pumpen, Speicher und Klärung kümmern, also seine eigentlich Aufgabe. Die künstlichen Inseln können warten. Gesundheit in der Stadt und Lebensqualität sind um einiges wichtiger. Kranke Menschen sind nicht produktiv und es schadet dem Ansehen der Stadt.

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    Wie eine Quallenplage stürmen die Heere von Oritansh-Arbeiter die Eilande. Besonders auf die Gewässer in der Umgebung haben sie es wie üblich abgesehen. Erste Planungen für Algenfarmen und künstliche Riffe werden in den Raum geworfen und lösen unter den Bewohnern einiges an Befremden aus. Die hiesige Bevölkerung taugt maximal zur Subsistenzwirtschaft und auf Zuzug fremder Kulturen hat man erwartungsgemäß wenig Lust.

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    Unabhängig von irgendwelchen Bestrebungen treibt Oritansh die Entwicklung seines Hauptstützpunktes voran. Forschungseinrichtungen für Meeresbiologie, Materialforschung, Speicherung von Luft, Wasser und Energie, dazu Quartiere, Werften und Lager. Der Entwurf lässt wenig missen. Außer natürlich die realistische Zeit, in der das Material vor Ort ankommen und in das Ergebnis verwandelt werden soll. Bei den Vorstellungen könnte man die Bauzeit wohl in Jahrzehnten messen.

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    Oritansh war gekommen, um hier definitiv zu bleiben. Statt einen Hafen mit den technischen Schwierigkeiten zu bauen, plante man eher, die Stadt ins Meer hinaus zu verlängern. Künstliche Riffe und Algenfarmen zur Versorgung der Stadt und passiven Reinigung, halbtauchende Wohnblöcke und weitere Besonderheiten, welche die Stadt Griqua zu einem Pilgerort für HightTec-Jünger machen würden. Das würde nicht nur die Dankbarkeit Khotsos sichern, sondern auch eine Menge Prestige einbringen.

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    Vor der Südküste der Inseln untersucht Oritansh neue Flächen für Alegenfarmen. Als zweite Aufgabe steht die Errichtung einer Wetterstation an, vor allem um Zyklone vorherzusagen oder geringere Stürme anzukündigen. Und schlussendlich geht es um reine Exploration und die Untersuchung des Wassers nach weiteren wirtschaftlichen Möglichkeiten. Aber vornehmlich geht es um Nahrung und Frühwarnung. Nur die Energieversorgung könnte zum Problem werden.

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    Neben den Algenfarmen und Arkologieprojekten widmet sich Oritansh auch der Wasseraufbereitung. Das sollte ja eigentlich auch sein Kernbereich sein. Aber recht schnell werden die Begierden nach potentiellen Rohstoffen wieder wach. Also nimmt man nun mit Tauchdrohnen Bodenproben und Bohrungen vor. Schließlich ist die Hegemonie von solchen Importen abhängig.

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    Künstliche Intelligenz hin oder her, Oritansh ist vor allem an den Riffformationen vor Diyarasu interessiert. Nicht mal um wie anderswo Arkologieprojekte zu planen oder Algenfarmen anzulegen, sondern um das Dreckproblem zu lösen. Jahr für Jahr steigt der Abfall, welcher von Diyarasu aus ins Meer gelangt. Und auch wenn es den Stadtrat weniger interessiert, wird irgendwann die Hegemonie das als Vorwand nehmen, um im Namen der heiligen Natur zu intervenieren. Und natürlich wäre es für den Tourismus auch besser, man könnte mit einem sauberen Meer werben. Allerdings ist es nicht gerade die Expertise von Oritansh, solche säubernden Pflanzen hier unter dem Meer anzusiedeln. Also muss man sich wohl mit der Stiftung Persuna und ihren Jahrtausenden Erfahrungen im Ackerbau beschäftigen. Vielleicht verstehen sie ja auch etwas vom Meer.

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    Neben den üblichen Algenfarmen bemüht sich Oritansh hier auch um die Riffe, welche durch die industrielle Gesellschaft auch reichlich angegriffen waren. Dabei steht mitnichten die Verbesserung der Umwelt im Mittelpunkt der Tätigkeit. Viel mehr will Oritansh ergründen, wie man aus dem Erhalt der Riffe einen möglichen Gewinn erzielen könnte. Immerhin stellen solche Habitate ja bekanntermaßen ein Mehr an Nährstoffen dar. Algen waren ja schon grenzwertig, aber wer will denn wirklich Korallen essen?

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    Khotso dürfte das einzige Gebiet sein, dessen maritime Anstrengungen von Oritansh gestützt werden, ohne dass sich Widerstand regt. Da nennenswerte Bemühungen Tiamats bezüglich der Infrastruktur ausbleiben, hat man das Angebot der gekappten Welle angenommen, für eine Beteiligung und ihren Algenfarmenfetisch einen funktionierenden Hafen zu errichten. Wie auch immer das bei den Voraussetzungen bei der Meerestiefe, den Gesteinsformationen, dem Seeboden, den Strömungen und allen kleineren Problemen ohne gute Anbindung an Material funktionieren soll.

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    Die Anwesenheit anderer Fraktionen behagt Oritansh wenig. Immerhin geht es ihm hier darum, seinen eigenen Standort weit weg von anderen aufzubauen. Das Kernreich und sein Sitz dort mögen ja praktisch und gut sein, aber der Zweck des Konzerns ist vor allem die Exploration der Meere und hier wäre man inmitten eines Ozeans. Es ist mehr als ideal, hier sein Zentrum aufzubauen. Von hier aus könnte man schwimmende, aber auch feste Standorte ringsum finden, um die Forschung weit aufzustellen und vielleicht auch Ergebnisse zu präsentieren. Oder schlicht Rohstoffe zu gewinnen.

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    Wie eine Quallenplage hat Oritansh nach harten Verhandlungen die Monarinseln überfallen. Arbeitslose und Verzweifelte gibt es dort ja genug und die Inseln liegen perfekt für Oritanshs Bemühungen, Arkologieversuchsobjekte und Algenfarmen anzulegen oder Vulkanologie und den Einfluss warmer Schlote auf die Anlage nährstoffreicher Anbaugebiete zu untersuchen. Aber die Erlaubnis, die Monarinseln nach Arbeitskräften zu durchforsten, kam nicht gleich mit der Anlage der begehrten Anlagen. Hier waren also weitere Verhandlungen nötig.

    Ehrbare Kinder des Blutes, ich bitte euch wieder zum Kern der Debatte zurückzukommen. Sehr gerne ist Oritansh bereit, investierenden Staaten Anteile entsprechend der bisher verwendeten Gelder in Gewinnen auszuzahlen. Durch die gemeinsame Teilhabe an einem wirtschaftlich weit vielversprechenderen Projekt mit wie von mir präsentierten Aussichten könnt ihr deutlich mehr herausholen. Und wie ich auch ausführte, so ist es durchaus möglich, dass unsere Forschung einen besseren Versuch in der Zukunft ermöglicht. Es ist also nicht alles verloren. Oritansh will nicht nur für sich selbst wirtschaften, sondern eben für alle da sein. Andere Konzerne zielen durchaus auf die Hegemonie und die einzelnen Blutgeborenen ab und während ich das nicht als unwichtig oder als außerhalb unseres Fokus beschreiben will, so halte ich doch unser Festhalten an den Staaten als wichtigsten Teil für unsere Spezialität. Nicht nur auf persönlicher oder hegemonialer Ebene kann daher profitiert werden, sondern auch konkreter und direkter auf Staatsebene . . .

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    Ein junger, eher kleinwüchsiger Mann im Anzug mit nach hinten gegelten schwarzen Haar, buschigen Augenbrauen, breiten Lippen und stechenden grünblauen Augen erwartet die Vertreter nach der neuen Ankündigung des Großwesirs.

    Ehrbare Kinder des Blutes,

    mein Name ist Jaasha Tharn, nach dem Willen von Oritansh dessen ständiger Vertreter so ihr es gestattet. Oritansh hat sich auf Grund seiner sensiblen Forschung und der bisher anfälligen Wirtschaftslage eher zurückgehalten, wenn wir allerdings eine subtile Werbekampagne anfuhren, um unseren Namen zumindest bekannt zu machen. Mit dem Abzug zahlreicher Gelder von Teilstaaten und deren legitimer Reinvestition in unser Geschäft ist es uns jedoch möglich, unsere Tätigkeiten auf die gesamte Hegemonie auszudehen. Zum Kern unserer Tätigkeit gehört die Erschließung des Ozeans und der nachhaltige Umgang mit diesem und dem Lebensraum, welchen er darstellt. Dazu gehören auch die Rohstoffgewinnung, Energieerzeugung aus Tiefseequellen sowie die maritime Siedlungstätigkeit, in erster Linie über schwimmende oder tauchende Plattformen. Unsere Expertise betrifft auf die Fertigung von Materialien und Instrumenten zur sicheren Arbeit in den Bereichen der Tiefsee und allgemein jeder Gewässer, der Reinigung und Aufbereitung von Wasser und der Meeresklimaforschung. Daneben bieten wir essbare Algen an sowie nachhaltig gezüchtete Fische und Meeresfrüchte, Restauration für Riffe und Becken. Auch die Staaten, welche von der Küste entfernt liegen, können von unserer Süßwasserexpertise profitieren. Grundsätzlich geht es uns um den nachhaltigen und schonenden Umgang mit Wasser. . .