Futunisches Großreich

  • Das futunische Großreich bezeichnet die Epoche zwischen der Vereinigung Futunas und der Schlacht in der Pforte von Solaman. So gut wie allen Blutgeborenen bis auf die Reklamationsbewegung und Makritiin gilt diese Zeitspanne als dunkles Zeitalter.

    Das futunische Großreich begann mit der Unterwerfung des Onak und des östlichen Farnestan im zweiten Jahrhundert. Es folgten die nominelle Oberhoheit über Khadesh und die zedarische Küste. Im Vergleich zum Alegonischen Weltreich war das Großreich ganz auf direkte Kontrolle und auch Beherrschung ausgerichtet. Im Zentrum stand die relativ absolute Herrschaft der al-banabis in der futunischen Gesellschaft und außerhalb, wobei Futunen noch theoretische Freiheiten hatten, die im Sinne des sozialen Friedens in der Regel geachtet wurden, so dies auch nicht vor der Willkür einiger Adliger schützte.


    Das futunische Großreich war durch seine direkte Beherrschung ein finanzieller und militärischer Verlust und mit dem Aufstieg des Islam nicht mehr zu halten, wenn auch die futunischen Allherrscher die beherrschten Gebiete und Futuna selbst schröpften und ausbluten ließen, um den Fall abzuwenden. Gegen weitgehende Eigenständigkeiten erkauften sich die letzten Ashantiri der Antike die Aufschiebung. Mit dem Sieg in der Schlacht in der Pforte von Solaman konnte zwar die Eroberung Futunas abgewendet werden, der Fall des Großreichs war jedoch unausweichlich geworden.