Morgendämmerung bezeichnet das geopolitische Konzept der Raumsicherung des Futunischen Oberkommandos für die unmittelbare Sicherheit der Futunischen Hegemonie. Es wurde im Wesentlich durch den verstorbenen Ersten Arsham Ghanad al-banabi für seinen Cousin Afaslizo al-banabi im Rahmen der Bestrebungen entwickelt, die Futunische Hegemonie an die Moderne anzupassen.
Die Atolle von Aontenaa sind das Opfer futunischer Imperialpolitik jenseits aller hübschen Fantasie. Mit Duldung des Großwesirs als Experiment des Megakonzerns Oritansh besetzt, wurde dieser vormals souveräne Staat zum Experiment einer zweifelhaften Exploration und Erschließung der Weltmeere. Das stößt nicht nur bei den Einheimischen, sondern auch bei vielen Fraktionen auf Widerstand.
Wenn die Blutgeborenen selbst von ihrem Land und dessen Heiligkeit sprechen, so ist der erste Fingerzeig für den Beweis aller sakralen Theorie immer, dass es sich zweifelsfrei um das fruchtbarste Gebiet des Kontinents handelt. Die Ebenen des Galis und die tarawarischen Regenwälder stehen für Fruchtbarkeit und Wachstum. Auch wenn der Agrarsektor in der futunischen Wirtschaftsleistung nur von geringer Bedeutung ist, bedeutet er doch weit mehr als in manch anderen Nationen.
Die Errichtung der Mauer von Solaman ist die größte architektonische Leistung der futunischen Geschichte des Mittelalters. Der Bau nahm fast fünf Jahrzehnte in Anspruch mit Ausbauten, die sich über mehrere Jahrhunderte fortsetzten. Die Kosten in Material und Arbeitskraft wären ohne Auflösung des Großreichs und der Bildung der Fraktionen nicht stemmbar gewesen.
Zaina Bel-Hak ist eine nebulöse Person und ein der wichtigsten Futuninnen der Gegenwart. Ihr Vermächtnis stellt die digitale Revolution und das Aufkommen des Megakonzerns Aszanah dar. Davon abgesehen tritt sie öffentlich nicht mehr in Erscheinung.
Yanshir al-banabi ist der Herrschername der seit sieben Jahren amtierenden Zwillinge. Auch wenn der Ashantir großteils auf zeremonielle und repräsentative Zwecke beschränkt ist, so ist die Bedeutung durch die Hegemonie um ein Vielfaches gestiegen. Am wichtigsten ist dabei sicher die symbolische Bedeutung.
Futunischer Tee ist ein essentielles Markenprodukt der futunischen Hegemonie. In der Regel bezeichnet er die Sude und Kräutermischungen, welche vor allem als Aufputschmittel gehandelt werden. Der reale und wirtschaftlich weit bedeutsamere Anteil regulärer Teesorten wird gegenüber Ausländern systematisch verschwiegen.
Der Geisterkult ist die ältere Staatsreligion der futunischen Zivilisation und basiert zum Großteil auf persönlichen Glauben und persönlicher Auseinandersetzung mit Leben und Kosmologie. Abgesehen von einigen Grundüberzeugungen ist der persönliche Umgang so frei wie nur irgendmöglich. Wie alle futunische Staatsphilosophie und Religion steht die Heiligkeit und der Erhalt des Lebens im Mittelpunkt.
Der erste Totenwaldaufstand bildet historisch den Abschluss der Frühphase der Hegemonie nach deren Etablierung. In dem vier Jahre andauernden Konflikt, der vor allem den Westen Solamans und Banabas betraf, kamen fast dreihunderttausenden Menschen ums Leben. Von diesen Zahlen abgesehen ist der Großteil der Ereignisse recht wage, da als offizielle Historie nicht komplett zensierbar durch die Akademie von Persuna.
Die futunischen Streitkräfte sind ein widersprüchlich und zudem nicht klar abgrenzbarer Begriff. Das liegt unter anderem daran, dass die Hegemonie keinen grundsätzlichen Unterschied zwischen Polizeiaufgaben, Rettungs- und Katastrophendiensten und Militär zieht, die allesamt als Parshans dem futunischen Oberkommando unterstehen. Dennoch soll im Folgenden eine Aufstellung der rein militärischen Kräfte unternommen werden.
Die Artenvielfalt des Galisbeckens vom nördlichen Banaba über Solaman bis Alegon ist der zweitgrößere Naturraum der futunischen Hegemonie in Bezug auf Artenvielfalt und besonderen Tierarten. Durch die wirtschaftliche Nutzung des Galis und menschliche Besiedelung gefährdet, wird der Raum für die an sich heilige Natur zunehmend stärker begrenzt und gestört.
Die Labyrinthdoktrin ist eine von der Akademie von Persuna entwickelte militärische Vorgehensweise zur Kontrolle und Einschränkung gegnerischer Kräfte. Im Grunde baut sie auf die Analyse der Gegenseite zur Erkennung des besten Weges zur Erreichung eines operativen, taktischen oder strategischen Ziel.
Kultureller Wahnsinn ist ein Kernkonzept der Akademie von Persuna zur Analyse und Manipulation von Kultur und Politik. Die Theorie umfasst die Flexibilität und Bandbreite etablierter Kulturen unter Einbeziehung ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Veränderungen von außen.
Offizielle Dokumentation ist in der futunischen Hegemonie in der Regel eine mehr oder minder komplizierte Fälschung, so sie nicht gegen einen solchen Zugriff versiegelt wurde. In der futunischen Gesellschaft werden schließlich Täuschung und das Durchschauen derselben hochgeschätzt. Dies wird von der Hegemonie auch als probates Mittel zur Verschleierung gegenüber dem Ausland gesehen.
Die futunische Hegemonie ist das Werk des amtierenden Großwesir Jaavid Lya Gried. Aufbauend auf die Position als Regierungschef und die Vorarbeiten von Afaslizo al-banabi in der Modernisierung der futunischen Verwaltung hat er im wesentlichen die unterschiedlichen losen Bindungen und faktischen Abhängigkeiten unter einem vereinenden Mantel verknüpft, um die Energien zu bündeln und die futunische Gesellschaft zu einen. Allerdings gibt es auch eine andere Variation, nach welcher die futunische Hegemonie bereits mit Ende des Großreichs gegründet wurde, nachdem die Fraktionen im Blutgesetz vereint wurden.
Die Blutgeborenen sind die privilegierte Gesellschaftsschicht in der futunischen Hegemonie. Sie umfasst nichtmal alle Futunen, obwohl sie es in der Theorie sollte. Als heiliges Dogma ist der Status eine der wesentlichen Grundlagen futunischen Selbstverständnis und Kern der Zivilisationsidee.
Das Shaikhan Lehim hat von allen abhängigen Gebieten die gesundeste Wirtschaft, die zudem nicht von den Megakonzernen unterwandert wurde. Um die Unabhängigkeit in der Freiwirtschaft zu erhalten, sah sich Lehim verpflichtet, einige Maßnahmen zu ergreifen, die im Rest der Hegemonie eher abgelehnt werden.
Faantir Gried ist das Schreckgespenst der futunischen Gesellschaft. Ob nun als graue Eminenz der Stiftung Persuna oder als Inbegriff jeglicher arroganten Hybris der futunischen Zivilisation ist der Einfluss des Shaikhs von Alegon ein Dorn im sonst so dichten Fell der futunischen Bürokratie. Schaffer und Schöpfer des Großwesirats geht Faantir Gried nun scheinbar "entmachtet" durch seinen Bruder unbekannten Geschäften nach.
Afaslizo al-banabi ist der oberste Fürst des Onak (Akash as-Onak) und damit der amtierende Verwalter dieses Gebietes. Als Oberhaupt der Phönixdynastie ist er zudem das einigende Glied für die auseinanderdriftende Fraktion und als deren Sprecher auch die an sich einflussreichste Person. Der langjährige Diplomat ist jedoch in weit fortgeschrittenden Alter und so ist es nur eine Frage der Zeit bis die Anforderungen seine Kraft übersteigen mögen,
Die Regierung der Futunischen Hegemonie ist die Vollendung futunischer Bürokratie. Oder ein gewaltiges Monstrum aus Regeln, Ämtern und Konstitutiven. In der Theorie ist es ihre Aufgabe, die Ressourcen der futunischen Zivilisationen zu bündeln und zu verwalten und sie nach außen zu verteidigen.