Storcheninsel

Geschichte

Die Storcheninsel wurde im frühen zehnten Jahrhundert durch chinopische Seefahrer entdeckt und auf Grund der nur hier heimischen brütenden Silberschnabelstörche als Guàndǎo bezeichnet. Die schwierige Lage und karge Landschaft machten das Gebiet jedoch wenig attraktiv für menschliche Besiedelung. Auf Anraten des Geisterkultes wurde die Insel im 20. Jahrhundert durch die Hegemonie annektiert, um eine Gefährdung der Naturwelt durch internationale Gasexplorationsuntersuchungen zu unterbinden. Nach Protesten zahlreicher Staaten und dem Vorwurf einer imperialistischen Agenda erfolgte dann jedoch 1983 die Umwandlung in ein internationales Naturschutzgebiet unter futunischer Aufsicht.


Aktuelle Situation

Die Insel ist unbesiedelt, auf der kleineren Nachbarinsel befinden sich die Forschungs- und Schutzstation sowie zwei kleinere Dörfer. Dort befinden sich die Quartiere für eintreffende Naturtouristen, Forscher und Umweltschützer, die Hubschrauberlandeplätze und ein Kleinflughafen zur Überwachung des Gebietes sowie die Hafenanlagen, Lazarett und Funkstation. Ganzjährig werden die Dörfer nur von den dort stationierten Forschern, Parshans, Fischern und ihren Familien bewohnt. Eine Besonderheit ist die errichtete Gedenktafel zur Ehrung der in Antarktis erfrorenen ratelonischen Soldaten, die dort unter falschen Annahmen durch ihre eigene Regierung im Stich gelassen wurden.


Die große Insel ist vor allem für ihren Vogelreichtum berühmt. Neben den benannten Silberschnabelstörchen wird die Insel vor allem von Seevögeln und kleineren Arten bewohnt, die sich vor allem von den Klippenvegetationen und Kleingetier sowie Fischen nähren. Andere einzigartige Tiere sind die Zartsaitengrille, der Hazkarluchs und der Nebelfuchs. Nahe der Insel ziehen oft Wale und Delfine vorbei. Auf Grund der hier vorkommenden Schwarzflossenhaie ist vom Baden in den kalten Gewässern jedoch abzuraten.


Photo: Steven Chown - Gewin V (2005): Eco-Defense against Invasions. PLoS Biol 3(12): e429 https://dx.doi.org/10.1371/journal.pbio.0030429 (Creative common licence)

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