Beiträge von Diyarasu

    Rollenspiel

    Bei der heutigen Planung geht es um die Qualität der Lebensmittel in der Stadt. Wegen Luftqualität und Platz muss Diyarasu mehr als 90% seiner Nahrung importieren. Aus Kostengründen meist aus dem weit weniger entwickelten Umland. Dazu kommen der selbst gefangene Fisch, Meeresfrüchte sowie Gemüse aus vertikalen Gärten und Dachgärten mit zweifelhafter Qualität. Besseres Essen ist oft Tiefkühlkost, die eingeflogen wird.

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    Die futunische Basis in der Stadt wird abgeschottet und zwei Drittel aller Parshans mobilisiert. Zwar ist eine Bedrohung Diyarasus unwahrscheinlich, im Zweifelsfall wird jedoch von hier aus der zweite Schlag erfolgen. Mathara und Tiamat werden dann von hier aus direkte Intervention leisten. Über die Effektivität lässt sich natürlich streiten. Das Ziel ist militärisch allein durch seine Lage weder gut erreichbar noch eine Bedrohung für die Hegemonie.

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    Der erste Versuch, Künstliche Intelligenzen an der Stadtplanung zu beteiligen, wird abgebrochen, nachdem klar wird, dass die Technik sich recht einfach überlisten oder brechen lässt und Intelligenzen Antworten erfinden, wenn sie Informationen nicht besitzen. Es ist wie mit allen Hilfsmitteln, sie müssen erst lange verfeinert werden, bevor sie ein brauchbares Ergebnis erzielen können.

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    In Diyarasu wird wieder verstärkt an der Erhöhung der Riffe für die Anlage künstlicher Inseln gearbeitet. Vor allem der Schutz von Strömung, Wind und Erosion steht im Mittelpunkt. Die beiden geplanten Inseln sind nunmehr klar in ihrer zukünftigen Anlage: Die eine als neue futunische Basis mit entsprechenden Hilfsanlagen und Unterkünften, die andere eine neue Luxus- und Kulturanlage für vermögendere Besucher. In der alten Stadt wird dann im Industrieviertel eine Menge mehr an Platz gewonnen.

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    Die jüngsten Eskalationen werden von Diyarasu als geschäftsschädigend wahrgenommen. Zwar ist Renzia relativ ruhig geblieben, aber eine Ausweitung auf hiesige Nationen wird befürchtet. In einem Appell an die futunischen Reiche ersucht man um Mäßigung und die Einstellung agressiver Maßnahmen. Mehr bleibt einem abhängigen Gebiet wie Diyarasu nicht. Man kann vor Ort schon froh sein, seine wirtschaftlichen Eigenständigkeiten behalten zu dürfen. Der Stadtstadt ist jedoch militärisch völlig von der Hegemonie abhängig.

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    Die Stadtregierung übt sich in der Kunst, kein Geld für nichts auszugeben. Da jegliche Regierungsarbeit natürlich Geld kostet, ist dies nur durch Einnahmenüberschüsse möglich. Die entstehen durch den Sektor der künstlichen Intelligenz, die mit Internetgeschäften das Geld heranholen. Allerdings führt dieses Gebahren zu einem Konfrontationskurs mit Aszanah, das ungern Intelligenzen und virtuelle Geschäfte sieht, die nicht unter ihrer Kontrolle stehen. Das Geld wurde natürlich bereits für Verhandlungen um eventuelle schwimmende Siedlungen verschwendet, einfach weil die Witterung und die Sturmgefahr die Idee absurd machen.

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    Die diplomatischen Nachrichten geben Grund zur Entspannung. So übt man sich in Diyrasu wieder in der leiseren Vermittlung. Besonders die Spannungen zwischen den chinopischen Nachfolgestaaten versprechen gute Geschäfte. Kurzzeitig hatte ja der seltsame Anspruch auf die Nachfolge dortige Handlungen behindert. So aber kann Diyarasu wieder als neutraler Ort auftreten, um alternative Angebote zu unterbreiten. Dabei geht es Diyarasu auch um ausgelagerte Produktionsflächen, einfach weil der Platz in der Stadt nicht ausreicht. Über kurz oder lang sollen diese Stützpunkte aber zurück in die Stadt wandern.

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    In Diyarasu befindet man sich im Limbus. Einerseits explodieren die Waffengeschäfte angesichts der angespannten Sicherheitslage in der Welt. Andererseits ist man sich wieder einmal schmerzhaft bewusst, dass Diyarasu nur ein kleiner Fleck auf der Karte ist und mit einem Schlag verschwinden könnte. Es würde ja schon reichen, Flughafen oder einen der Häfen zu verkrüppeln. Das wäre eine wirtschaftliche Katastrophe. Klar würde die Hegemonie das vergelten, aber davon würde es wohl kaum besser werden.

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    Die Begeisterung der Verwaltung Diyarasus bezüglich der Situation um chinopischen Rechtsansprüche hält sich massiv in Grenzen. Die Unabhängigkeit von der Hegemonie ist ja keine Option, aber für einen winzigen Moment wird darüber spekuliert, bevor der örtliche Arsham die Regierung mitleidig auslacht. Dann geht man daran, die Stadt auf den kommenden Sturm vorzubereiten. Und die finanziellen Verluste.

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    Bei der Besprechung der Situation in Renzia kommt der Plan auf, sich permanent durch Künstliche Intelligenzen zu diesem Thema beraten zu lassen. Diese würden dann entsprechend mit Rechten ausgestattet werden, um alle möglichen Szenarien und davon die günstigsten für die Stadt zu ermitteln. Vor allem aber versprechen Künstliche Intelligenzen die Kürzugen von Verwaltungen zu Gunsten einer breiteren industriellen Basis oder kultureller Einrichtungen.

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    Um das Bild der Stadt nach außen hin zu verbessern, soll ein neues Kulturzentrum mit Theater, Oper, Konzert und Musical-Hallen geschaffen werden. Damit sollen Künstler in die Stadt gelockt werden, aber auch einheimische Talente erfasst und gefördert werden. Ob diese Initiative in der auf Wirtschaft ausgerichteten Metropole Fuß fassen kann, ist derweil mehr als fraglich. Die wenigen Feiern finden vor allem in den privaten Quartieren des futunisches Viertels statt. Die Universität ist über verschiedene Geschäftshochhäuser verteilt und generell dezentralisiert. Für ein solches Projekt scheint nirgendwo Platz zu existieren.

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    Erhebliche Zweifel kommen an der industriellen Potenz der Stadt auf. Zwar mögen Handel und Dienstleistungen dem Standard entsprechen, aber die Fertigungen haben deutlich gelitten. In der Vergangenheit hatte Diyarasu vor allem durch maritime Produkte Einnahmen erzielt, darunter vornehmlich durch den Verkauft ziviler und militärischer Schiffe, und zum geringeren Teil durch die Fertigung von Flugzeugen. Die Zulieferungen und die Produktion dafür erforderten jedoch weitaus mehr Platz als wirtschaftlich sinnvoll war. Es musste also ein Weg gefunden werden, die Kontrolle zu erhalten und dennoch Zulieferung auslagern zu können.

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    Der Stadtrat ist über den Alleingang Oritanshs wenig erfreut. Immerhin waren einige der Riffprojekte auch für Siedlungsraum interessant. Weniger in Form von Siedlungen, die auf den Grund reichen würden, was den Kostenrahmen sprengen und Sicherheitsrisiken erhöhen würde, sondern durch künstliche Inseln, die zudem als Luxusquartiere noch potentielle Einnahmen wesentlich erhöhen würden. Natürlich war die Wasserqualität und die Nahrungsversorgung auch wichtig, aber Diyarasu litt nunmal vor allem an Platzproblemen für die Bevölkerung.

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    Die versammelten Megakonzerne haben sich auf den Schwerpunkt Künstliche Intelligenz geeinigt. Zwar haben sowohl Aszanah als auch die Stiftung Persuna bereits Projekte in der Hinsicht zum Teil über mehrere Jahre gestartet, aber die Konzentration auf diesen Bereich erhöht nicht nur die zur Verfügung stehenden Mittel, sondern bringt auch die Perspektive anderer Konzerne mit sich. Und der Standort garantiert, dass es nicht nur an Perspektiven aus der Hegemonie geknüpft ist. Denn diese können auch sehr beschränkt sein und möglicherweise durch das Wesirat für Kultur zensiert.

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    Derweil führt der Stadtrat eine Debatte über die zu erwartenden Steuereinnahmen und wie man diese am besten verwenden kann, um eine moderne Wirtschaftsinfrastruktur zu schaffen. Oder auch nur um die Forschung voranzutreiben. Schließlich würde es der Wirtschaft gut tun, wenn sich die Stadt auch als moderner Forschungsschwerpunkt profilieren könnte. Dazu würde auch die Überholung des Universitätsgeländes gehören, denn das hatte man das letzte halbe Jahrzehnt eher vernachlässigt.

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    Die technische Leitung des Stadtverkehrs ist durch die Krisen und Ausfälle so stark beschädigt, dass sie überholt werden muss. Das ist auch so kritisch, dass es keinen Aufschieb geben kann. Also gibt es erstmal noch mehr Verkehrschaos als es so schon üblich ist. Und da müssen Stadt, Fraktionen und die Hegemonie an einem Strang ziehen. Das beruhigt auch die Gemüter hinsichtlich der internen Spannungen deutlich, auch wenn man sich bei der Mammutaufgabe sichtlich auf die Nerven geht.

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    Zum ersten Mal in der modernen Geschichte erscheint die futunische Militärbasis in der Stadt lästig. Der Schutz ist ja eine nette Idee, aber was bringt er, wenn die bloße Zugehörigkeit massiv die Geschäfte beeinträchtigen kann, welche der Lebensstrom der Stadt sind. Und ohne das wäre Diyarasu auch nicht wirklich etwas wert. Vor allem die nicht-futunischen Konzerne sind besorgt und der Stadtrat weiß sehr gut, dass er diesen genauso viel verdankt wie den futunischen. Und die Mehrzahl der Bewohner ist eben renzianisch.

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    Im Stadtrat kann es auch unglaublich kleingeistig zugehen. Die Streitigkeiten zwischen den Unternehmen drehen sich um die Länge der Markisen an den Hotelfassaden. Davor ging es um den Verbrauch von Fensterschutzmittel. Und dann über die Servietten in Kantinen.

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    Diyarasu hat es immer noch nicht geschafft, das Energieproblem zufriedenstellend zu lösen. Im Moment wird die Energie vor allem durch Geothermie und Solar bestritten, wobei letztere Energiequelle durch die Smogentwicklung eine wenig effektive Methode ist. Dazu kommen die Energieimporte über wenig zuverlässige Nachbarlände. Am besten wäre wohl ein Nuklearkraftwerk, denn Öl, Gas oder Kohle zu verbrennen, dürfte maximal schlecht für den Versuch sein, die Luftqualität für Geschäftskunden, Touristen und die einheimische Oberschicht zu verbessern. Aber diese Technologie und entsprechende Quellen sind in der Hegemonie nicht zu finden.

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    Die Äußerungen des Großwesirs bezüglich des Asyls nimmt man zur Kenntnis und ignoriert sie dann geflissentlich. Diyarasu ist neben futunischer Expertise und Kapital sowie chinopischen Fleiß vor allem durch die Arbeit billiger Arbeiter zweifelhafter Herkunft reich geworden und groß hat da noch keine Regierung der Stadt nachgefragt. Und jenseits von Innenstadt und Hafen interessiert sich auch niemand wirklich für das Bild nach außen. Eine Anwendung der Vorgaben des Großwesirs in dem Bereich wäre wirtschaftlich schädlich und ist daher kein Fokus der Regierung.