Beiträge von Faantir Gried
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Hafsa Behroozia, ich habe zwei Arme.
RollenspielUnd er hält ihr den anderen hin. So als wäre es das natürlichste der Welt.
HintergrundLeben: Es mag schwer sein, beschwerlich, überanstrengend, es mag Hindernisse geben, Probleme, Schwierigkeiten, Gewalt, Abscheulichkeiten und Leid, Elend, Trauer und Verzweiflung. Manche Tage, Stunden, Minuten, Sekunden, vielleicht sogar Wochen, Monate, Jahre, Jahrzehnte, mögen erscheinen, als ob man nie wieder froh sein könnte.
Aber: Solange man atmet und denkt und lebt, solange man strebt, fühlt und handelt, solange man sich bewegt, solange gibt es Hoffnung. Leben ist in all dem und Leben ist Veränderung, Wachstum, Siechen, Streben, Vergehen. Kein Kreislauf, kein Zyklus, aber ein wandelbarer Zustand. Nichts ist in Stein gesetzt oder in Blut gemeißelt. Es gibt Worte der Schöpfung, aber es gibt auch den menschlichen Willen. Den Glauben an sich selbst. Und den Glauben anderer. Und es gibt Hoffnung und Glück und Fortschritt.
Es gibt Liebe und Hass, es gibt Glück und Pech, es gibt Wut und Besonnenheit, Trauer und Freude. Es gibt so vieles, das einen hemmt, aber so vieles, dass fördert. Für all die Mühen, für all das Leid gibt es Auswege und Hoffnung.
Glaubt an euch, Kinder des Blutes. Denn hier und heute seid ihr nicht allein!
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Hilfe, Kiaran Nasshir, wird in Futuna stets gewährt,
RollenspielDiesen Mann hat Kiaran schon mehrmals gesehen. Aber nicht im Hier und Jetzt vor ihm.
HintergrundSchatten 3: Der Mann bewegt sich wie ein Raubtier. Gegen ihn wirkt die Hexe von gestern wie eine verwirrte Schmusekatze. So als wolle sie plump imitieren, was er hier tut.
RollenspielWas er offenbar tut, ist Kiaran halten. Ohne zu zögern hält er ihn fest im Jetzt und Hier. Er wirkt durchaus bereit, Kiaran zu tragen.
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Danke, ich werde den Hinweisen genau nachgehen. Den Rest können wir dann bearbeiten, wenn du wieder da bist. Ich wünsche dir eine gute Nacht. Mögen die Götter mit dir sein.
RollenspielFür Fenyra klang das eher wie eine Warnung für die Götter, auch wenn sie ja nur wirklich an die Geister glaubte.
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Du musst ja etwas explizit im Kopf gehabt haben als du es angesprochen hast. Daher fang doch gleich mal an. Ich überprüfe das dann gründlich und wenn wir uns wiedersehen, können wir gemeinsam dem Rest nachgehen. Also nur zu, alles Spontane heraus.
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Das ist nicht das, was du gerade gesagt hast. Du hast mir gerade gesagt - und ich zitiere dich wörtlich: "Allerdings reicht bei vielen Menschen nach meiner Erfahrung schon die reine Erwähnung deines Namens, Chef, um sie ganz schnell eine ganz andere Richtung einschlagen zu lassen, weil sie plötzlich einen ganz wichtigen anderen Auftrag haben."
Und dann habe ich dich um deine konkrete Erfahrung gebeten. Denn du hast von dieser gesprochen. Also versuch jetzt bitte nicht plump davon abzulenken. Namen, Orte und Umstände bitte. Jetzt.
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Interessant. Meiner Erfahrung nach werden die Angelegenheiten dann recht schnell in meinem Sinne erledigt. Vielleicht kannst du mir von deiner Erfahrung, die dem völlig widerspricht, einmal genauer erzählen. Ich habe gerade ein wenig Zeit. Also fahr nur fort. Ich werde diese Angelegenheiten dann genauer überprüfen. Dass Menschen unsere Aufgaben missachten, weil sie meinen Namen hören, halte ich für eine untersuchungswerte Sache.
RollenspielAuch er wird völlig ernst und Fenyra ist klar, dass er jetzt alle Namen und Umstände benötigt.
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Ich komme sicher nicht so schnell in Erklärungsnöte. Im Gegenteil hast du freie Handhabe, das zu tun, was du als richtig ansiehst. Wenn sich jemand mit dir anlegen will, verweise ihn ruhig an mich.
HintergrundErde 2: Trotz seiner lässigen Haltung und dem entspannten Ton liegt da etwas dahinter, was nicht so ganz einzuordnen ist. Vielleicht ein Hinweis darauf, dass das im Notfall nicht nur Worte sind.
Wenn du die Blume gefunden hast, kannst du das ja immer noch bedenken.
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Nun, Blumen und Pflanzen sind Teil der heiligen Natur. Bist du sicher, dass sie jemanden gehören? Das wäre schon ziemlich ketzerisch. Deswegen sind ja alle Gärten öffentlich, weil sie eigentlich niemanden gehören können. Und deswegen gibt es auch keinen Grundbesitz, weil alles der Schöpfung gehört. Wenn also die Pflanze jemanden gehört, dann sollten wir die Sache unbedingt genauer untersuchen.
HintergrundWasser 3, Sturm 1: Irgendetwas an seinem Ton ist seltsam. So als würde er die Vorstellung eher amüsant finden. Also nichts, was auf ernsthafte Konsequenzen für sie oder den "Besitzer" hinauslaufen würde.
Ich hoffe, du wirst dann nicht ebenso zur "Besitzerin" der Proben. Das wäre schwierig zu erklären.
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Bei dir muss es Abend sein. Guten Abend. Die Sendung über Lehim gibt es auch in verschiedenen digitalen Bibliotheken, wenn du sie noch sehen willst.
RollenspielDer Shaikh steht in einem Konferenzsaal inmitten von zur Seite gerückten Stühlen. Seine Miene ist entspannt.
HintergrundSturm 1: Im Hintergrund glaubt Fenyra kurz eine Gestalt zu sehen, die mit dem Schatten verschmilzt.
Ich habe dich angerufen, um mit dir über diese Blume zu sprechen. Du siehst in ihr nicht eine Chance für die Stiftung? Also etwas, dass unsere Arbeit voranbringen könnte? Immerhin muss diese Pflanze etwas Besonderes sein.
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Rollenspiel
Gerade als man genauer auf die hiesige Flora eingehen will, erreicht sie ein Anruf von Faantir Gried. Na gut, daheim ist es wohl gerade erst Mittag oder so.
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Mögen die Götter mit dir sein.
RollenspielEs ist mehr eine Floskel, kein Aufzwingen seines Glaubens. Indirekt wünscht er ihr wohl Glück. In der Regel ist darauf keine Reaktion nötig, da es auch eine Abschiedsformel ist.
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Nein, aber ich denke, ich überlasse dich deinem wandernden Verstand. Wenn du nichts weiter erstmal brauchst, dann kannst du gerne gehen.
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Interessant, dass du ein Kleidungsstück erwähnst, dass den meisten Blutgeborenen unbekannt ist. Ich verstehe dein Wortbild auch nur auf Grund meiner Reisen ins Ausland, ansonsten hätte ich danach fragen müssen. Ich würde dazu raten, ein solches Wortbild nicht dort zu verwenden, wo du mit Menschen sprichst, die nie davon gehört haben. Ich denke persönlich lieber an einen Krug. Du hast diesen Krug, er ist stabil, er ist tragbar, er ist gut gearbeitet. Aber er kann nicht alles an Wasser aufnehmen. Aber he, es ist dein Krug. Dann geht eben ein wenig Wasser verloren, immer ein wenig mehr. Aber du bist an den Krug gewohnt, du willst keinen größeren Krug oder vielleicht ein Transportsystem für das Wasser. Du bist den Krug gewohnt, seine Maße geben dir halt und sind genug. Mehr Wasser würde ich nur überfordern. Dann geht eben etwas verloren.
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Richtig. Es ist wichtig, solche Halte zu haben, um damit stringente Wege zu gehen. Das ist auch nicht das, was ich meine. Mein Punkt ist, dass wir nicht vergessen sollten, dass diese Halte künstlich sind. Das heißt, dass wir sie nur solange verwenden sollten, wie sie uns helfen und nützen. Man sollte bereit sein, sie im günstigen Fall aufzugeben und andere Möglichkeiten zu suchen, anstatt die Situation in unserem Sinne nach erlernten Mustern umzudeuten. Ein strukturiertes Denken ist sinnvoll, nötig und gut, solange die Struktur uns nutzt. Aber es ist nicht absolut, wie auch wir selbst nicht absolut sind.
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Wenn du das nicht magst, kennst du wahrscheinlich auch nicht "Geburtsrecht". Wobei das schon in Richtung Ketzerei geht. Immerhin kann man es als Kritik der Blutgeborenen sehen. Ich finde, es lehrt gut, nicht in gewohnten Bahnen zu denken. Menschen lieben ihre Rituale, neigen aber auch dazu, sich in ihnen einzusperren. Sie errichten Gedankenfestungen, die gleichzeitig Gefängnisse sind.
HintergrundFinsternis ???: Man sollte die unendlichen Möglichkeiten bedenken, welche einem ungebundenen Verstand zur Verfügung stehen.
Sturm 1: Von so einem Spiel hatte sie noch nie gehört.
Gesellschaften sind auch nur Ausdruck solcher Gedankenkonstrukte. Letztendlich sind sie auch Resonanzkörper, die dazu neigen, nun, Echos zu erzeugen.
HintergrundErde 2: Etwas daran, wie er das Wort "Echos" verwendet, erzeugt ein Schauern, dass nur ihre Bodenständigkeit verhindern kann, in eine körperliche Reaktion umgewandelt zu werden.
Wasser 3, Sturm 1: Und sie ist sich sehr sicher, dass er gesehen hat, dass sie diese Reaktion unterdrückt hat. So als würde eine Art Raubtier in ihm lauern, das auf solche Reaktionen achtet. Ein stiller Beobachter. Wartend.
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Ah, ich hatte gedacht, dass dir "Mauer von Solaman" zusagt. Das spiele ich recht gerne.
HintergrundMauer von Solaman ist ein Brettspiel, in dem man die streitenden Fraktionen einen muss, um effektiv gegen die einfallenden Horden Stand zu halten, wobei jeder Spieler sowohl zusammen als auch gegeneinander als eine Fraktion spielt. Zwar ist das Spiel weitgehend historisch korrekt, aber die Fraktionen wurden mehr gegeneinander aufgewogen als das historisch der Fall war. Die im Spiel vorhandenen Fraktionen sind das Futunische Großreich, der Alegonische Städtebund, der Tempelkult, der Bund des Einhorns und die Akademie von Persuna. Ein wenig ist es wie ein Aufwärmespiel für Politik in der Hegemonie.
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Eine persönliche Frage habe ich noch. Warum Schach?
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Drei Tage. Schnellschüsse und Überanstrengung sind der Feind jeder Wissenschaft. Nimm dir mehr Zeit, wenn nötig. Es geht darum, gute Ergebnisse zu liefern, nicht schnelle.
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Solange du nicht jedes Wort einzeln an mich schickst oder auch nur bei Randbemerkungen panisch wirst, ist das in Ordnung. Und du hast keinen Rahmen, du bist Forscherin, keine Unterhändlerin oder Vertreterin jenseits davon. Du solltest dich da zurückhalten und wenn jemand fragt, kann er sich im Netz an uns wenden oder Vertreter unserer Geschäfte vor Ort oder in der Region aufsuchen. Damit brauchst du mich auch nicht fragen, wenn es um so etwas geht. Das würde mir nur den Eindruck vermitteln, dass du über deinen Auftrag hinausgeht. Und dann müsste ich dich von deiner Arbeit wegreißen und in die Vermittlung stecken.
HintergrundStiftung Persuna: Die Stiftung bestraft niemanden wirklich oder nur auf "kreative" Weise durch Versetzungen oder Umschulungen. Personen, die ihre Kompetenzen überschreiten, werden meist in die Abteilungen umsortiert, deren Expertise sie sich aneignen wollten. Und auch wenn ihnen das nicht liegt, so gibt es da wenig Erbarmen. Wenn die Stiftung dich einmal hat, lässt sie dich nicht mehr los, im Guten wie im Schlechten.