Beiträge von Futunisches Oberkommando

    Rollenspiel

    Recht bald gelangen sie zu einer großen Ansammlung an Parshans, die abrupt auseinanderweichen als des Atashs gewahr werden. Offenbar ist dessen Anwesenheit doch recht nützlich, gerade auch weil es durchaus anwesende Offiziere gibt, die jedoch alle im Rang unter ihm stehen. Ohne innezuhalten marschieren die beiden die Wissenschaftlerin in das beste Haus am Platz, eine Art Veranstaltungszentrum, das sonst nur für große Zeremonien des Tempelkultes genutzt wird und indem sie daher noch nie war. Es ist schon ein wenig erschreckend, wie wenig ehrfürchtig sie über den Marmorfußboden mit Jade- und Perleneinlagen geführt wird.

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    Nach ihren Ausweisen und ihren Worten sind ihre Besucher Atash Laran Adaghir - ein grimmiger, älterer Mann mit stahlgrauen Augen, der ganz aus Sehnen zu bestehen shceint - und Firouz Ormaz Edin - ein Mann in den 30ern, der ein brutales Gesicht mit seltsam feiner, schön geschwungener Nase besitzt. Ihren knappen Aussagen nach wären sie dem Wesirat für Inneres im Bereich Protokollfragen und Revision unterstellt. Dem Atash scheint ihre Abholung lästig, während der Firouz schon ein wenig schmunzelt, aber so, dass sein Vorgesetzter es nicht merkt.

    Hintergrund

    Sturm 1: Dem Atash ist das nicht entgangen, aber er kommentiert es nicht.

    Rollenspiel

    Für die weitere Raumsicherung ist das Futunische Oberkommando dabei, die langwidrige Arbeit von Oritansh zu ignorieren. Das kann seine Flottenbasis ja gerne so langsam wie möglich errichten, für die Pläne der Hegemonie im Asurik braucht es konkrete und zeitnahe Schritte. Entsprechend werden die die drei Tiefwasserhafenstandorte geprüft und der beste ausgewählt mit Vorgriffsrecht auf einen zweiten. Den dritten kann Oritansh dann verwenden. Sollte ein zweiter nicht gebraucht werden, so eignet sich dieser sicher für allgemeine zivile Fracht - wenn die Atolle irgendwann für den Verkehr von außen freigegeben werden.

    Rollenspiel

    Das Zuckerfest bot eine gute Gelegenheit, die verschiedenen Gemeinschaften unabhängig voneinander zu trennen und auf den Inseln verbliebene Andersgläubige in Familienverbänden zu verhaften und zu kontrollieren, um sie dann auszuschiffen. Natürlich geht auch das nicht ohne Auseinandersetzungen ab, auch wenn die unterschwellige Bedrohung von Kindern die Gegenwehr klein hält. Die Festgenommenen werden dann weiter nach Osten über den Asurik verschifft.

    Rollenspiel

    Das Futunische Oberkommando beginnt mit dem Verladen der Truppen in Tzaris und Persuna. Entsprechende Anweisungen werden nach Diyarasu weitergegeben. Die Basen in Edira und Hatha werden in Alarmbereitschaft gestellt. Ein eigener Kommandostab unter dem direkten Befehl der Ersten Arsham, Bitaa Marjaan, wird eingerichtet. Der Luftraum über der Futunischen See wird für ausländische Flugzeuge gesperrt.

    Rollenspiel

    Arsham Jarak al-banabi treibt die Arbeiten stärker voran. Angesichts der Eskalationen weltweit ist die Fertigstellung und der Ausbau der Marinebasis von größter Bedeutung, vor allem da die zusätzliche Flotte hier stationiert werden soll. Dazu kommt auch die Anlage mehrerer Fluglandebahnen zur Herstellung futunischer Lufthoheit. Dem Arsham ist es trotz Gegenstimmen ziemlich egal, was die Einheimischen davon halten. Was sind schon ein paar Barbaren - egal ob der Großwesir den Begriff mag oder nicht - gegen die erhabene futunische Zivilisation?

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    Folgend den Ankündigungen des Großwesirs begibt sich das Futunische Oberkommando in Verhandlungen mit der Inselregierung. Auf solche Maßnahmen sollte jedoch eigentlich verzichtet werden, aber nun muss die örtliche Regierung entscheiden, ob sie militärische Einheiten für den eigenen Schutz hinnimmt und entsprechende Installationen die alten Ratelons ablösen oder ob sie es darauf ankommen lässt nach einer Demilitarisierung mögliches Ziel imperialer Ambitionen rücksichtsloser Machtgier zu werden. Natürlich fremder Machtgier, keinesfalls irgendeiner futunischen, das wäre ja völlig undenkbar.

    Rollenspiel

    Entgegen der Annahmen von Kultisten, Terroristen und Aufständischen wird aus diesem scheinbaren Geniestreich kein vierter Totenwaldaufstand, sondern vielmehr eine glücklicherweise rasche Begrenzung der tödlichen Gefahr. Die Geschwindigkeit, mit der man der Gefahr Herr wird, lässt gar vermuten, dass man darauf vorbereitet war. Tempelgarde, Assassinen und eine gewise Zaiide setzen dem Spuk ein Ende, bevor er einen Alptraum auslöst. Sogar die Aufständischen kommen bis auf zwei Opfer recht gut davon. Wie so oft der Fall ist jedoch der Großteil der Kultisten nicht lebend zu fassen.

    Rollenspiel

    Das Futunische Oberkommando beginnt mit der großflächigen Verlegung der Fraktionsstreitkräfte und deren Ersetzung - so denn überhaupt nötig - durch reguläre Parshans oder einheimische Kräfte. Scheinbar werden die Kräfte andererorts gebraucht oder sollen vielleicht auch nur die Spannungen zwischen den Fraktionen um lukrative Geschäfte auf den Inseln senken. Auch wenn eine Eskalation bei nahe null liegt, so geht es hier ja auch um das Ansehen der Hegemonie nach außen.

    Rollenspiel

    Schlussendlich sind die Evakuierten in Edira natürlich auch nicht auf Dauer willkommen und so werden sie von dort weiter verlegt. Allerdings nicht wie zunächst geplant nach Osten. Stattdessen hat man sich verschiedene Optionen überlegt. Derweil untersuchen diverse Inspekteure die evakuierten Inseln auf verbleibende Widerständler und geeignete Grundstücke für militärische Installationen. Und errechnet die nötige Versorgung der Anlagen durch Ansiedelung von Blutgeborenen.

    Rollenspiel

    Am Nachmittag lässt das Futunische Oberkommando weitere Einheiten einfliegen. Die Bevölkerung aller Inseln, die vorwiegend muslimisch geprägt sind bis auf jene, welche de jure Teil Al-Bathias ist, wird dazu aufgefordert, den Evakuierungsanweisungen nachzukommen. Jeder, der den Anweisungen nicht folgt, wird mit dem Entzug aller Bezüge jenseits von Wasser und Grundnahrung bestraft. Der Abtransport erfolgt nach Familien auf dem Seeweg. Die Verteilung der "Migranten" erfolgt nach Vorgabe der Akademie von Persuna. Die andauernden Aufstände werden durch die systeme Festsetzung von Rädelsführern und die Isolation der Gebiete schrittweise unterdrückt. Rädelsführer werden ohne Familienanhang sofort Richtung Irkanien verschifft. Deren Familien können nach Wahl diesen nachgesendet werden.

    Betroffen sind etwa 20.000 bis 30.000 Bewohner der Inseln. Durch Binnenflucht in das Innere der Inseln oder nach Zedarien entgehen zahlreiche Betroffene der Maßnahme. Nach fünf Tagen der Maßnahme setzen Bund des Einhorns und Geisterkult der Aktion ein Ende. Bis dahin wurden allerdings bereits fast 10.000 Menschen verschifft. Etwa 5.000 weitere befinden sich in der Abfertigung in verschiedenen Prozessen.

    Rollenspiel

    Die "Antwort" der Hegemonie fällt mit Sicherheit auch nicht in den Erwartungshorizont der Aufständischen. Popagandistisch wird der Aufstand als Angriff auf die Hegemonie und die Blutgeborenen gehandelt, was den Hohen Rat dazu gebracht hat, jedes Mittel jenseits der Arsenale Chaos und Ordnung gegen die Aufständischen einsetzbar zu machen. Entsprechend werden die "sanften" Biowaffen gegen die Widerständler eingesetzt, mitsamt von Spezialgruppen und psychologischer Folter durch die Akademie von Persuna, um den Willen der Leute für alle Ewigkeit zu brechen.

    Rollenspiel

    Arsham Zafir al-banabi erreicht das Akashir und beginnt mit der Inspektion der Arbeiten zur Errichtung einer permanenten Marinebasis. Die Arbeiten gingen bisher nur schleppend voran. Also muss er die Gründe dafür ergründen. Nicht nur fehlt es an einheimischen Arbeitskräften, auch Materialien werden scheinbar zurückgehalten. Insgesamt ist das wenig erfolgversprechend.

    Rollenspiel

    Arsham Jarak al-banabi nimmt die Bauarbeiten und Vermessungen für die Militärbasis in Ansicht. Sie soll seine neue dauerhafte Station nehmen. Von hier aus soll die Kontrolle über den westlichen Asurik und weiterhin die Ostküste Nericas vervollständigt werden. Entsprechend sind neben den reinen Logistik- und Treibstoffbauten Reparaturmöglichkeiten und Trainingsgrund anzulegen. Das Ganze ist durch Werften abzurunden. Auch wenn die Fertigung vor Ort unwirtschaftlich wäre, so ist die Konstruktion zur Verstärkung unerlässlich.

    Rollenspiel

    Die Arsham fragt darauf hin, welche der Basen dabei angedacht ist? In ihrer Vorstellung weist sie darauf hin, dass drei verschiedene Häfen besser wären als eine einzelne Basis, die im Konfliktfall ein einfaches Ziel wäre, während mehere Häfen erstens eine sinnvolle Verteilung darstellen würden und im Zweifelsfall weitaus risikoreicher für möglicher Angreifer zu neutralisieren wären. Am besten wären St Pierre, Kamehamea und einer der weiter westlich gelegenen Häfen. Eine Option wäre sicher auch, einer Fraktion zu gestatten, effektive Streitkräfte auf den Inseln zu unterhalten, um ein weiteres Standbein zu erschließen.

    Rollenspiel

    Geduldig wiederholt die Arsham, dass der Status der Inseln klar und nach dem Blutgesetz eindeutig geklärt ist. Jedwede zusätzliche Abmachungen müssten durch den Hohen Rat und das könnte Jahre dauern. Verteidigung dagegen ließe sich schneller klären. Die Inseln müssen lediglich entscheiden, ob Basen für das Futunische Oberkommando bereitgestellt würden oder nicht, also ob die angedachte Entmilitarisierung behalten werde oder nicht.