Beiträge von Bund des Einhorns

    Rollenspiel

    Da Sitzungen im Hohen Rat nur Zeitfenster haben, aber so gut wie nie wirklich enden, kommen die Hundert Königreiche hier zur Sprache, weil sich vor allem der Bund des Einhorns kritisch äußert - den Tempelkult interessiert es vorerst nicht, der Geisterkult ist zurückhaltender, die Akademie und die Phönixdynastie suchen noch nach Ansätzen, ihre Interessen dort selbst einflechten zu können - vor allem was Auftreten, Gebahren und Verantwortung angeht. Im Endeffekt will der Bund, dass die Hegemonie eher beim Werden der Staatlichkeit hilft und eine lebendige, friedliche Region schafft als diese auszubeuten oder anderweitig zu missbrauchen. Da der Großteil der Heiligen Städte für solche Bewegungen offen ist, hat diese Agenda durchaus Erfolgschancen. Immerhin sind Heilige Städte die Bastionen futunischer Demokratie und Selbstbestimmung und diese anderen zu versagen, hat einen eher schalen Beigeschmack, gerade auch weil derlei Autokratie in Futuna selbst oft bestraft wird.

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    So werden sie beide in den Hubschrauber zu einem anderen Parshan und einem Piloten verbracht und dann hebt der Hubschrauber ab, um sie Richtung Süden nach Mehita zu bringen. Die Heilige Stadt ist zwar die Hauptstadt der Hegemonie, aber nicht oft Besuchsziel jenseits von Pilgern oder jenen, die dort arbeiten. Junge Menschen kennen in der Regel, wenn sie nicht in einer anderen Heiligen Stadt aufwachsen, nur die Akademie von Persuna. Und Persuna ist ein solcher Moloch, dass selbst jene, die dort aufwachsen, kaum mehr als ihre kleinere Stadtgemeinde kennen. Parshans werden nach der Ausbildung in der Akademie entweder in Tzaris, Harash oder den Zentren der Fraktion weitergebildet. Das sind in der Regel keine Heiligen Städte, gerade um die Heiligkeit dieser Orte nicht durch übermäßige militärische Präsenz zu stören.


    Mit Sicherheit haben die beiden Schwestern ihre Grundausbildung in Edira verbracht, der größten Marinebasis in Tarawa. Die umgebende Verani-Kommune gehört zu den reichsten Staaten der Hegemonie und gilt neben der Heiligen Stadt Tabar als ein Wahrzeichen für den Wohlstand, den die Tarawari miteinander und allen Gästen teilen. Die Verani-Kommune ist ein tropisches Paradies und so ist der Dienst dort eine seltsame Mischung aus Belohnung und Privileg. Erst danach wurden sie an den jetzigen Standort verlegt.


    Nach einigen Stunden Flug taucht dann auch der Felsen mit den Ausläufern der Heiligen Stadt in der Ferne auf.

    Hintergrund

    Farah: Schatten 2: Der Mann ist sichtlich ungehalten wegen seiner Aufgabe, aber sein Ärger gilt nicht ihnen.

    Ahu: Licht 2: Der Mann scheint fast etwas Mitleid mit den beiden zu haben.

    Beide: Feuer 3: Der Arsham hat eine Art natürliche Autorität, die beide etwas gerader stehen lässt, so etwas wie eine fast spürbare Ausstrahlung wie etwas, das Barbaren Aura nennen. In harmonieverherrlichenden Gefilden wie im Fernen Renzia - etwas, das man in Futuna als naiv ablehnt, denn Konfrontation schärft den Geist und Harmonie ist nur etwas für Schwächlinge - würde man vielleicht froh darüber sein, dass die richtigen Leute ganz oben angekommen sind.

    Direkt nach dem Gespräch geht euer Flug mit dem Hubschrauber nach Mehita. Sämtliche Zeitvorgaben, Ausrüstung und Begleitung teilt euch der Großwesir dann zu. Wenn ihr noch einmal die Örtlichkeiten aufsuchen müsst, dann tut das davor.

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    Auch wenn es sicher sehr seltsam wäre, immerhin hat ihr Dienst gerade begonnen, jetzt direkt auf Klo zu rennen, würde ein reichlich seltsames Bild abgeben.

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    Im Stützpunkt ist am Schichtbeginn etwas in Unruhe. So werden die beiden Schwestern von ihren Dienstpflichten weggeholt, weil irgendein Arsham scheinbar sie beide selbst sehen will. Da sie Teil der Streitkräfte der Fraktion sind, kann es sich nur um Harkal Assumaz handeln, da jede Fraktion für ihre eigenen Streitkräfte nur einen Arsham besitzt. Sie hatten bisher nur von weitem mit dem Mann zu tun, der ein gewaltiger Tarawari von fast zwei Meter Größe ist und mehr aussieht als wäre er gebaut statt geboren worden. So als könnten sie nicht allein gehen, werden die beiden in ein Büro geleitet, das eher zivilen Zwecken dient.


    Es ist wie in Futuna üblich mit der Faust über dem Herzen zu salutieren, doch der Arsham winkt stirnrunzelnd ab. Er beginnt ohne Begrüßung oder Umschweife zu sprechen.

    Ich habe eure Entlassung aus dem Dienst der Fraktion veranlasst. Der Großwesir hat zwei geeignete Personen für einen Auftrag angefordert, der auf Grund seiner Natur nicht im Rahmen unserer Struktur absolviert werden kann. So es euer Wunsch ist, könnt ihr danach wieder in den Dienst der Fraktion treten, wobei euch euer DIenst angerechnet wird, den ihr hier ableistet. Über eure Eignung habe übrigens nicht ich entschieden. Eure Namen wurden direkt als geeignet in der Nachricht des Großwesirs an mich bezeichnet.

    Hintergrund

    Parshan: An der Sache ist trotzdem eine Menge seltsam. Der Großwesir hat rechtlich weder die Mittel noch die Befugnisse, Fraktionen irgendetwas zu befehlen, noch kann er gar in deren Streitkräftestruktur eingreifen. Schon gar nicht wäre es ihm möglich, den Oberbefehlshaber einer solchen Teilstreitkraft als einfachen Boten einzusetzen. Diese erlernten Fakten beißen sich mit der hier abgebildeten Realität und mit allem, was beide Schwestern im Unterricht gelernt haben.

    Gibt es Fragen oder Anliegen von eurer Seite, bevor ich euch nach Mehita sende, um mit dem Großwesir dort zu sprechen?

    Hintergrund

    Finsternis 2, Sturm 1: Nach nur wenigen Augenblicken durchfährt es ihn wie ein Schock. Langsam, ganz langsam geht er zum Fenster zurück. Er streckt die Hand aus ohne den Griff zu berühren. Nur ein wenig Druck und das Fenster öffnet sich fast von allein. Es war faktisch nicht gesichert, jemand hat es so präpariert, dass es einfach zu öffnen ist ohne auch nur eine große Mechanik benötigt. Und hier kann man ja faktisch hineinkommen ohne groß turnen zu müssen. Einfach nur vom Balkon daneben. Das schafft auch jemand mit etwas Kraft ohne Elitesoldat zu sein. Vielleicht auch Kiaran selbst. Als er nach oben sieht. . .

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    Kiaran hört deutlich den Lärm der anderen Wohnungen. Hallende Geräusche, aber nichts deutliches, aber auch nur, wenn er die Abdeckungen komplett entfernt, was nicht so einfach ist.

    Hintergrund

    Kiaran: Stum 1: Es ist ein wenig seltsam, dass es offenbar vom Windkanal selbst leichter ist, den Zugang zu öffnen. So ist es massiv anstrengend, überhaupt etwas zu hören.


    Finsternis 3: Natürlich ist es das, niemand will in der Wohnung im Schlaf ständig die Lüftung hören. Aber bei allen morbiden Gedanken hat er eines nicht bedacht: Woher soll der Mörder gewusst haben, dass die Öffnung des Windschachtes in dieses Zimmer führt und wie weit nach unten er steigen muss? Oder dass es von hier aus leichter zu öffnen ist als von außen? Und geht das überhaupt lärmfrei? Kiaran hat bei seiner Aktion reichlich Krach veranstaltet.

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    Die Kriminalpolizei hat neben Warnungen kleine elektronische Sender angebracht, die immerzu blinken. Thumar reicht Handschuhe und Hausschuhe zum darüber ziehen, sowie einen durchsichtigen Plastikschutzanzug und Atemmasken.

    Hintergrund

    Digitalist: Sie würden rot aufleuchten und einen schrillen Warnton von sich geben, wenn Unbefugte zu queren suchen. Die Dinger sind fast unhackbar. Soweit Kiaran weiß, ist das nur einmal gelungen.

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    Die Wohnung selbst besteht aus einem großen Eingangsbereich mit Stauraum, einem Wohnzimmer, von dem man aus zur Küche, zum Balkon und einem Bad gelangt und einer zweiten Etage mit drei Schlafzimmern und noch einem Bad. In einem der drei Schlafzimmer ist ein scheinbarer Fundort mit Leuchten markiert.

    Hintergrund

    Die Heimsuchung: Hafsa, es ist immens wichtig, dass du Kiaran erklärst, was es mit Konvergenzen auf sich hat. Wie du ja feststellen durftest, will jemand eine auslösen. Der Zeitpunkt ist fast heran. Leider warst du bei der Angelegenheiten nicht ganz unschuldig. Ich gebe dir noch einen Hinweis: Wenn man Echos hin- und herwirft, können sie sich verstärken. Und nur, weil die Heimsuchung noch aktiv ist, bedeutet das nicht, dass man nicht mit einer Konvergenz eine andere Katastrophe auslösen könnte. Wenn ihr das Monster findet, könntet ihr vielleicht sogar Schlimmeres verhindern!


    Finsternis: Es ist wie ein Hall ohne Ursprung. Etwas, das sich in dier verfangen und verhakt hat. Was immer diese Heimsuchung genau ist, warum erscheint sie trotz aller Beschreibungen auf unserer Seite zu sein?