Rollenspiel
In diesem kommt der Flugbegleiter angehetzt.
Hintergrund
Schatten: Er wirkt ziemlich eingeschüchtert.
Rollenspiel
Er atmet tief ein und aus und tritt dann zu Hafsa.
Hey, kann ich deine Nummer haben?
Hintergrund
Finsternis: Oh!
In diesem kommt der Flugbegleiter angehetzt.
Schatten: Er wirkt ziemlich eingeschüchtert.
Er atmet tief ein und aus und tritt dann zu Hafsa.
Hey, kann ich deine Nummer haben?
Finsternis: Oh!
Das Gewünschte wird geliefert. Der Flugbegleiter bleibt erstaunlich lange in der Umgebung und wirft Hafsa dauernd Blicke zu.
Drinnen werden sie problemlos ins Flugzeug verladen. Der nette Flugbegleiter löst bei Hafsa fast eine Panikattacke aus, als er fragt, ob sie lieber Salat oder Curryhuhn als Mahlzeit wünschen würden.
Habuk Zamu.
Er lächelt.
Ein schlacksiger Typ Anfang 20 mit zwei Haaren am Kinn und drei an der Oberlippe kommt zu ihnen und hält die Hand auf.
Also wenn ihr Hafsa Behroozia und Kiaraan Naashir seid, dann könnt ihr den Schlüssel mir geben.
Schatten: Waren sie wirklich auch einmal so blutjung? Der wirkt wie kurz nach dem Stimmbruch.
Sie haben noch anderthalb Stunden bis zum Abflug. Das heißt sie müssen in spätestens 30 Minuten los, da sie als Agenten zwar nicht warten müssen, aber sehr wohl hinfahren, einschecken und das Flugzeug besteigen.
Nach einem erholsamen Schlaf ohne Träume erwacht Hafsa mit einem gesunden Hunger am nächsten Tag. Zeit, einen halben Drachen zu essen. Im übertragenen Sinne.
Seltsamerweise wird sie hier sofort in den Massagebereich geleitet. Eine kräftige Frau im mittleren Alter mit freundlichen blauen Augen und einem breiten Lächeln beugt sich über sie. Sie ist offenbar bereit, Hafsas Verspannungen in biegsamen Teig umzuformen.
Sturm 1: Von hier aus könnte Kiaran auf einen Baum klettern und dann nach unten, aber das ist schon waghalsiger. Wenn er das nicht hinbekommt, könnte er sich das Genick brechen. Vielleicht sollte man das eher von unten untersuchen.
Finsternis 2, Sturm 1: Nach nur wenigen Augenblicken durchfährt es ihn wie ein Schock. Langsam, ganz langsam geht er zum Fenster zurück. Er streckt die Hand aus ohne den Griff zu berühren. Nur ein wenig Druck und das Fenster öffnet sich fast von allein. Es war faktisch nicht gesichert, jemand hat es so präpariert, dass es einfach zu öffnen ist ohne auch nur eine große Mechanik benötigt. Und hier kann man ja faktisch hineinkommen ohne groß turnen zu müssen. Einfach nur vom Balkon daneben. Das schafft auch jemand mit etwas Kraft ohne Elitesoldat zu sein. Vielleicht auch Kiaran selbst. Als er nach oben sieht. . .
Kiaran hört deutlich den Lärm der anderen Wohnungen. Hallende Geräusche, aber nichts deutliches, aber auch nur, wenn er die Abdeckungen komplett entfernt, was nicht so einfach ist.
Kiaran: Stum 1: Es ist ein wenig seltsam, dass es offenbar vom Windkanal selbst leichter ist, den Zugang zu öffnen. So ist es massiv anstrengend, überhaupt etwas zu hören.
Finsternis 3: Natürlich ist es das, niemand will in der Wohnung im Schlaf ständig die Lüftung hören. Aber bei allen morbiden Gedanken hat er eines nicht bedacht: Woher soll der Mörder gewusst haben, dass die Öffnung des Windschachtes in dieses Zimmer führt und wie weit nach unten er steigen muss? Oder dass es von hier aus leichter zu öffnen ist als von außen? Und geht das überhaupt lärmfrei? Kiaran hat bei seiner Aktion reichlich Krach veranstaltet.
Die Kriminalpolizei hat neben Warnungen kleine elektronische Sender angebracht, die immerzu blinken. Thumar reicht Handschuhe und Hausschuhe zum darüber ziehen, sowie einen durchsichtigen Plastikschutzanzug und Atemmasken.
Digitalist: Sie würden rot aufleuchten und einen schrillen Warnton von sich geben, wenn Unbefugte zu queren suchen. Die Dinger sind fast unhackbar. Soweit Kiaran weiß, ist das nur einmal gelungen.
Die Wohnung selbst besteht aus einem großen Eingangsbereich mit Stauraum, einem Wohnzimmer, von dem man aus zur Küche, zum Balkon und einem Bad gelangt und einer zweiten Etage mit drei Schlafzimmern und noch einem Bad. In einem der drei Schlafzimmer ist ein scheinbarer Fundort mit Leuchten markiert.
Die Heimsuchung: Hafsa, es ist immens wichtig, dass du Kiaran erklärst, was es mit Konvergenzen auf sich hat. Wie du ja feststellen durftest, will jemand eine auslösen. Der Zeitpunkt ist fast heran. Leider warst du bei der Angelegenheiten nicht ganz unschuldig. Ich gebe dir noch einen Hinweis: Wenn man Echos hin- und herwirft, können sie sich verstärken. Und nur, weil die Heimsuchung noch aktiv ist, bedeutet das nicht, dass man nicht mit einer Konvergenz eine andere Katastrophe auslösen könnte. Wenn ihr das Monster findet, könntet ihr vielleicht sogar Schlimmeres verhindern!
Finsternis: Es ist wie ein Hall ohne Ursprung. Etwas, das sich in dier verfangen und verhakt hat. Was immer diese Heimsuchung genau ist, warum erscheint sie trotz aller Beschreibungen auf unserer Seite zu sein?
Der Tag ist milde und freundlich. Also genau das richtige für so eine nette Tatortuntersuchung. Nur Schlachthäuser noch Großschlachtungen sind bei ordentlich Sonnenschein wahrscheinlich ein prachtvollerer Anblick. Angesichts solcher Gedanken ist die Eignung der Denkenden schon bemerkenswert. Sie sollte auf jeden Fall in Frage gestellt werden. Ist hier irgendwas im Trinkwasser?
Auch Kiaran selbst ist danach noch für ein paar Stunden weggedämmert, denn aller Übung zum Trotz hat der Tag Körper und Geist strapaziert. Auch seine Träume sind eigenenartig. In einer unterirdischen Tempelanlage ganz aus schwarzem, geschliffenen Vulkanstein wohnt er einer eigenartigen Prozession bei. Ganz hinter schmort ein Autowrack, aus dem die Flammen nur träge schlagen. Männer in seltsamen grauen Kutten ziehen an ihm vorbei, wie er da zwischen Thumar und Hashim kniet. Beide beachten ihn nicht, sondern werfen lieber mit Autoschlüsseln auf die vorbeilaufenden Männer. Plötzlich bricht Ishri auf einem brennenden Motorrad durch die Wand und löst eine Massenpanik aus. Als sie nach ihm greifen will, fällt er in der Wirklichkeit vom Sofa, auf dem er eingeschlafen ist.
Kiaran Digitalist: Die Suche ist . . . unbefriedigend. Es scheint nur zwei bekannte Opfer in der jüngsten Serie gegeben zu haben. Und ja, jedes von ihnen wurde in der Nähe oder während einer Konzerttour der Gruppe gefunden. Und ja, es sind auch Kinder verschwunden. Aber es gibt kein klares Muster oder eine deutliche Spur. Zwei Leichen sind sicher eine Serie, aber ob man sie wirklich der Band und dem Sänger anlasten kann, ist nicht ganz klar.
Aber die Parshans wurden alle nach dem Saredash-Aufstand aus der Armee entfernt. Offenbar waren sie Gefangene des Kultes gewesen und von einer gewissen Ishri vor der Opferung gerettet. Durch ein psychologisches Betreuungsprogramm verarbeiteten sie jetzt alles in der Musik. Nichts wies darauf hin, dass sie nebenbei Leute töten würden.
Nicht jeder Park scheint hier zur besonderen Verdeckung zu sein. Manchmal ist ein Park auch einfach nur ein Park. Man mag ihn ungewöhnlich gestaltet haben, aber das war es wohl dann auch schon.