Beiträge von Fenyra Sa'Deghi

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    Wenn man statt eines, des schreibt... egal. :)

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    Sie behält das Wetter weiter im Blick, um die Regenpause nicht zu verpassen und sich der Reisegruppe anschließen zu können.


    Nach kurzer Zeit bemerkt sie, dass sie sich nicht aufs Lesen konzentrieren kann und so öffnet sie auf dem Datenpad ein digitales Schachspiel. Auch hier fehlt für ihre Bestleistung die Konzentration, aber es beruhigt und entspannt sie.

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    Sie nickt antwortet.



    Nein. Wahrscheinlich ist es das nicht - schon gar nicht, wenn du dich unwohl damit fühlst. Ich wünsche dir noch einen schönen Tag - bis später.

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    Sie hat zwar nicht genau verstanden, wo er ihr seine Kontaktdaten geben sollte, aber er hatte eine Grenze aufgezeigt und die würde sie akzeptieren.

    Und so zieht sie sich von ihm zurück und versucht einen Platz in der Nähe des Fensters zu ergattern, um zu lesen. So könnte sie das Wetter mit im Blick behalten - das wäre zumindest die Idee.

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    Leider versteht Fenyra keine Gebärdensprache und so hebt sie mit einem freundlichen Gesichtsausdruck vorsichtig die Hand in einer recht allgemeingültigen "Warte bitte"-Geste. Aktuell geht sie noch davon aus, dass er hören kann.

    Ich kann leider keine Zeichensprache in irgendeiner Form. Könntest du deine Worte für mich aufschreiben? Gibt es vielleicht ein Programm, was mich dabei unterstützen kann dich zu verstehen?

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    Ehrliches und ernsthaftes Interesse klingt mit.

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    Fenyra tritt in seine Nähe, wobei sie peinlich genau darauf achtet genug Abstand zu halten.



    Masa al'hrem Markhal Amun. Ich bin Febyra Sa‘Deghi und wenn ich richtig informiert bin, dann werden wir mit zwei anderen Personen demnächst ins Landesinnere fahren.

    Ich dachte wir könnten uns vielleicht vorher schon einmal kennenlernen und über die anstehende Reise sprechen.

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    Sie ist trotzdem beruhigt, dass sie nun ihre Ausrüstung da hat. Regen und Sturm frustrieren sie ein bisschen, wenn sie abergläubisch wäre, könnte sie auf den Gedanken kommen, dass das Land selber verhindern wollte, dass die Mitglieder der Reisegesellschaft ihren Aufgaben nachkommen können. Es zum Beispiel besser zu erforschen. Aber das ist natürlich Quatsch.

    Und so versucht sie einen der beiden anderen Teilnehmer des „Ausflugs“ ausfindig zu machen, um vielleicht schon einmal miteinander in Kontakt zu kommen und Pläne anzupassen.

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    Fenyra hat einen Moment der Erkenntnis, nachdem die Assoziation schon die ganze Zeit in ihrem Unterbewusstsein kratzte. Erneut hat sie den Eindruck, dass sich eine kalte Hand auf ihre Schulter legt, aber sie schüttelt das Empfinden ab. Sie würde sich nicht von irgendwelchen Grusel-Geschichten ins Bockshorn jagen lassen. Da hielt sie es mit den Ansichten des Großwesirs - sie glaubte nicht an Flüche, Hexen oder sonstige Märchen. Aber unterhaltsam waren Geschichten doch allemal.


    Sie nutzt die Zeit, die ihr bleibt, bevor sie hoffentlich noch ihre Ausrüstung holen kann und beginnt schon mal ihren Bericht zu schreiben.

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    Fenyra schaut der Frau einen kurzen Moment hinterher, bevor sie wieder allein ist mit ihren Gedanken. Das Zabiri so offen davon sprach, dass es einen Fluch gäbe, hängt noch nach.


    Wie so oft löst das in Fenyra den Wunsch aus mehr zu erfahren und so schaut sie nach, ob zur Reisegesellschaft vielleicht auch ein Geschichtenerzähler oder -Erzählerin gehört. Im Netz nach Geschichten schauen, würde sie ja vielleicht sogar auf der Fahrt noch können.

    Oh, ich habe da definitiv nichts dagegen, aber ich habe da auch nichts zu entscheiden. Ich habe auch einfach den Großwesir gefragt und konnte mich daraufhin der bestehenden Reisegruppe aus 2 weiteren Personen anschließen. Es stehen auch Wagen zur Verfügung.

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    Innerlich freut sie sich, dass eine weitere Wissenschaftlerin mitkommen möchte. Der Austausch mit ihr war angenehm und würde vielleicht auch fachlich durchaus bereichernd sein.

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    Sie verkneift sich, dass man auch wirtschaftlich lohnenswerte Vorkommen wohl kaum nur dadurch findet, dass man sich auf altbekannten Pfaden bewegt.



    Nun wahrscheinlich sind unsere Berufe und Aufgaben da wirklich etwas anders. Immerhin kann man Pflanzen aus sich selbst heraus vermehren, so dass auch kleine Proben hilfreich sind und einen relevanten Unterschied machen können.

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    Den Kommentar zu schönreden und verrückt sein lässt sie ebenfalls einfach so stehen.



    Ich habe vor in einer Regenpause weiter ins Landesinnere zu reisen, um weitere Untersuchungen durchzuführen. Ich fürchte hier vor Ort, werde ich nur wenig Neues erfahren - also zumindest bezüglich meiner Aufgabe.

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    Fenyra nickt. Allerdings sieht sie das ganze noch etwas anders. Der Großwesir hatte keine Gefahr erwähnt und das Ganze sogar eher relativiert, so dass sie davon ausging, dass er es für sicher hielt. Er hatte - um im Bild der Frau zu bleiben - kein Schild aufgestellt.


    Aber wahrscheinlich fehlte ihr in manchen Dingen auch einfach die Lebenserfahrung…



    Da hast du sicher recht. Allerdings denke ich, dass Menschen potenzielle Gefahren durchaus unterschiedlich einschätzen können. Je nach deren Erfahrung, Bildung und Fähigkeiten - meinst du nicht auch?

    Ein professioneller Koch wird es für nicht gefährlich halten ein Gemüse fein zu schneiden, ohne hinzusehen - ich würde mich dabei sicher verletzen.

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    Sie denkt noch einen Moment nach.



    Und wenn man Verantwortung für die eigenen Taten übernimmt, dann muss man das auch für eventuell auf den ersten Blick nicht immer kluge Entscheidungen. Wenn niemand etwas wagt, würde unsere Gesellschaft bald nur auf der Stelle verharren. Wenn man sich an eine gefährlich Klippe wagt, kann man vielleicht ein besonderes Gestein oder eine seltene Pflanze finden. Wenn man sich immer abschrecken lässt, entgeht einem eine solche Gelegenheit unter Umständen.

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    Fenyra ist etwas verwundert, dass eine Wissenschaftlerin über mythologische Geschichten wie Flüche spricht, als wären sie Fakt.



    Ja das mit dem erneuten Sturm hat mich auch überrascht und meine Pläne völlig verändert. Ich hatte immer gedacht, dass unsere Meteorologen insbesondere die nächsten Tage sehr genau berechnen können, aber vielleicht sind die Bedingungen hier auf Hatha ja auch ganz anders?

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    Sie schaut wieder zu Zabiri.



    Glaubst du an so etwas wie Flüche?

    Das ist natürlich wirklich sehr sinnvoll. Ich sammle auch erst einmal alle Proben, die potenziell interessant sein könnten, um später zu sortieren. Außerdem dokumentiere ich viel.

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    Sie schaut noch einmal nach draußen.



    Die Stürme hier auf Hatha sind wirklich beeindruckend. Es ist schon länger her, dass ich die Gewalt des Wetters so intensiv erlebt habe.

    Oh Geologie ist auch ein spannendes Thema! Ich habe auch schon häufig mit unterschiedlichen Böden bei verschiedenen Pflanzen und es ist faszinierend, welche Unterschiede das ausmachen kann.

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    Ihre Augen leuchten fast als sie über dieses Thema spricht.

    Darfst du sagen, warum du Teil der Reisegesellschaft bist? Also was hier deine Aufgabe im Rahmen deines Berufes ist?

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    Fenyra nimmt die Reaktion nicht als beleidigend oder kränkend wahr. Wahrscheinlich hätte sie das noch vor zwei Wochen so empfunden, aber sie wusste selbst, wie unbeholfen ihr Versuch zur Konversation gerade war. Sie hatte sich fürchterlich angestellt und ein Lachen war noch eine der besseren Erwiderungen, die erhalten konnte.


    Und so heben sich ihre Mundwinkel sogar zu einem ganz dezenten Lächeln.

    Masa al'hrem Zabiri Hanth. Ich bin Fenyra Sa‘Deghi und offensichtlich war ich zu lange mit Pflanzen beziehungsweise im Labor alleine. Du hast Recht - das war ein fürchterlicher Versuch. Ich entschuldige mich dafür.

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    Sie war wirklich sehr eingerostet in der letzten Zeit. Eigentlich hatte sie sich immer eingebildet Menschen gut einschätzen zu können, aber hier fiel ihr das offensichtlich schwer. Fenyra vermutete, dass dies vielleicht mit der ungewohnten Umgebung zu tun hatte. Ihre Sinne waren ja auch verwirrt worden…


    In dieser Situation riskierte sie wahrscheinlich eine ähnliche Blöße, wie ihren Seufzer in der Sauna - aber wer nicht wagte, würde immer im Altbekannten verharren. Und so geht sie zum Fenster und schaut nach draußen. Dann wendet sie sich der ihr am näherten stehenden Person zu, die nicht in einem Gespräch oder anderer Tätigkeit vertieft ist und meint.



    Der Sturm scheint unsere Reise zu begleiten…

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    Sie macht sich eine Liste mit den Dingen, die sie an Ausrüstung aus ihrem Quartier braucht und in der Regenpause holen möchte, bevor abgefahren wird. Sollte sich die Möglichkeit vorher ergeben, würde sie auch diese auch gerne nutzen.

    Dann schaut sie nach, wer die beiden Personen sind, mit denen sie reisen wird. Es war immer gut zu wissen mit wem man es zu tun hatte.

    Letztlich setzt sie sich in den entsprechenden Gemeinschaftsbereich und holt ihr Frühstück nach. Sollte dann noch etwas Zeit sein, würde sie versuchen ihre sozialen Fähigkeiten aufzupolieren und würde schauen, ob es vielleicht jemanden gab mit dem man sich die Zeit im Gespräch vertreiben konnte.