Beiträge von Hafsa Behroozia

    Rollenspiel

    Da sie erst gegessen hat, räumt sie die Lieferung lediglich in den Küchenbereich. Außerdem bringt sie ihre frische Kleidung in ihren Schlafbereich.

    Dann sucht sie sich einen ruhigen Bereich zum weiteren Arbeiten - sie beginnt damit erst einmal eine Liste der Bandmitglieder zu erstellen und zu recherchieren, ob sich an der Zusammenstellung seit Gründung etwas geändert hat.



    Dann recherchiert sie, ob irgendwo Hinweise auf regelmäßige Begleiter zu finden sind - Danksagungen an Techniker oder Ähnliches. Diese würde sie ergänzen auf ihrer Liste mit Personen von potenziellen Interesse. Ebenso schaut sie in die Kommentare zu der Band in sozialen Netzwerken etc. - gab es Personen, die sich als besonders „engagierte“ Fans zeigten? Vielleicht gab es Personen, die versuchten bei nahezu jedem Konzert dabei zu sein. Oder es gab Hinweise darauf, dass jemand sich mit den Personen der Band intensiv verbunden sah? Auch das würde sie notieren.

    Sie nimmt sich Zeit gründlich zu suchen - soweit es ihre begrenzten Möglichkeiten hergaben. Hafsa hatte bis zum Abendessen Zeit erste Hinweise zu suchen und mögliche Ziele für Menschen mit besserem Verständnis für das Netz zu identifizieren, quasi eine gewisse Basis legen. Das könnte nach ihrem Empfinden hilfreich sein und beim Abendessen konnte sie sich mit Hashim abstimmen, wie sie damit weiter vorgehen wollten. Hatte er Kapazitäten dafür? Würden sie bei Xaxai jemanden anfragen? Alles Möglichkeiten und wahrscheinlich gab es noch sehr viele mehr.

    In gewissem Zeitabstand steht sie auf und streckt sich, geht ein paar Schritte und macht sich auch etwas Tee.

    Rollenspiel

    Sie ist wirklich neugierig, wer wohl der Gesandte sein wird. Das sie so gar nichts mehr von den Absprachen weiß versetzt sie in einen leichten Anspannungszustand, der dauerhaft bestehen bleibt. Normalerweise durchdenkt sie die Dinge immer sehr genau - allein deshalb, weil ihre Gedanken sehr häufig ausschweifen, wie eine Schale mit Wasser, die letztlich überläuft. Deshalb brauchte es eben immer wieder Fokus, um zu verhindern, dass ihr Geist überschwemmt wurde.


    Mit einem inneren Seufzen schließt sie ihren Plan B zu dem Veranstaltungsort endgültig ab. Hier gab es wohl kein Netz und doppelten Boden, sie würden sich einfach von der Situation vor Ort überraschen lassen müssen. Vielleicht war das ja auch gut so, letztlich würde sie sich wahrscheinlich auch nur zu viele Gedanken dazu machen.


    Das Gefühl beobachtet zu werden trägt zu der leichten Anspannung bei. Auch wenn es sich durchaus um positive Aufmerksamkeit handeln könnte - ein Gedanke, der durchaus trötstlich war - so sorgte dieses Gefühl immer wieder für ein dezentes Schaudern. Hafsa vermutete, dass dies durchaus eine normale Reaktion ihres Körpers war, solange das Unbekannte nicht eingeordnet werden konnte. Sie hatte einmal gehört, dass sich Körper und Geist zumeist eher auf eine Bedrohung einstellten, da es dramatischer wäre dies nicht zu tun und überrascht zu werden, als wenn man sich mental "vorbereitete" und es letztlich keinen Grund dafür gab.

    Der Gedanke, dass es sich um jemanden handeln könnte, der ihr potenziell wohlgesonnen war, reduzierte aber definitiv etwas von dem Stress, den sie initial verspürt hatte, als sie die Beobachtung erstmals so wahrnahm.


    Betont ruhig macht sie sich auf den Weg zum Quartier, dort würde sie entscheiden was genau selbst sie zu der Band recherchieren würde und was sie abgeben würde. Hafsa vermutete, dass ihre Fähigkeiten nur für eine allgemeine Recherche ausreichten. Dies könnte erste Hinweise geben, war aber wahrscheinlich nicht ausreichend für wirklich belastbare Anhaltspunkte. Wahrscheinlich würde sie erneut Xaxai fragen müssen, nachdem die Zwillinge offenbar beschäftigt, Hashim mit anderrn Aufgaben betraut und Kiaran irgendwo war.

    Rollenspiel

    Hafsa kaut im übertragenen Sinne auf ihren Gedanken herum und wälzt sie hin und her. Sie überlegt, wie sie sich heute morgen entscheiden musste und vorerst entschieden hat die Verantsaltungsorte zu untersuchen. Das würde die Möglichkeit über die BAnd und deren Umfeld zu recherchieren ja nicht aus der Welt schaffen. Sie wunderte sich auch ein wenig über die eigene Hybris diesbezüglich - schließlich hatte sie unter anderem auch gegenüber Kiaran mehrfach betont, dass sie niemanden vorverurteilen sollten. In diesem Moment hatte sie das definitiv auf so gemein, nichstdestotrotz hatte sie diese sehr offensichtliche Option nicht weiter verfolgt - und das obwohl es im Zweifelsfall auch einfach dazu dienen könnte den Verdacht zu erhärten.


    Sie überprüft, ob sich schon um Karten für das Konzert gekümmert wurde. Mit einem erneuten Tag, der ihr einfach fehlt, kann sie sich vieler Dinge nicht mehr sicher sein. Sollte dies noch nicht geschehen sein, würde sie das nachholen wollen. Vielleicht konnte sie dann auch gleich Zutritt zu der Veranstaltung des Gedichtvereines organisieren.


    Dabei trinkt sie ihren Tee in Ruhe aus und begibt sich dann gestärkt in Richtung ihres gemeinsamen Quartiers. In ihrem Kopf macht es gerade wenig Sinn noch viele weitere Veranstaltungsorte zu erkunden, wenn diese doch eher unrelevant für ihren Auftrag schienen. Wie so oft musste sie sich eben entscheiden, denn niemand konnte sich oder seine Aufmerksamkeit teilen - auf wenn man bei Xaxai manchmal diesen Eindruck gewinnen konnte. Ob ihre Entscheidung richtig war, wusste man im Zweifelsfall erst hinterher, manchmal nie. Aber auch da musste sie zuletzt immer wieder an Xaxai denken: Manchmal brachte auch eine scheinbar falsche Entscheidung wichtige Erkenntnisse.


    Sie würde die gut ausgebauten öffentlichen Verkehrsmittel nutzen wollen.

    Rollenspiel

    Hafsa nimmt sich bewusst Zeit, um ihren Tee und Salat zu genießen und sich zu sammeln. Wenn sie etwas in den letzten Wochen gelernt hat, dann das sie lieber nicht überstürzt handeln sollte - auch wenn die Zeit immer drängte, machte es oft Sinn noch einmal kurz inne zu halten. Auch wenn es ihr schwer fiel…


    Sie überdenkt ihre nächsten Schritte. Es machte sicher wenig Sinn sich noch all die anderen Veranstaltungsorte anzusehen, wenn dort keine Auftritte der Band waren. Außerdem würde es sie auf Tage binden mit einer Aufgabe die kaum neue oder hilfereiche Erkenntnisse brachte.
    Nach einem weiteren Schluck Tee nimmt sie ihre Datenpad und fängt an zu der Veranstaltung des Gedichtvereins zu recherchieren.


    Immer wieder wandern ihre Gedanken dabei zum Shaikh und seine Beteiligung an dieser Aufgabe. Was hatte er damit zu tun und was hatte er mit der Nachricht wohl gemeint?
    Mit einem leichten Kopfschütteln verbannt sie diese Gedanken aus ihrem Kopf - ganz als würde sie zu viele Kleidungsstücke in einen Koffer stopfen und diesen mit viel Kraftanstrengung schließen. Sie wollte sich auf ihre Recherche konzentrieren!

    Rollenspiel

    Es bleibt ein unangenehmes Gefühl im Nacken. Der Eindruck beobachtet zu werden kommt sicher nicht von der regulären Überwachung, daran war sie zu sehr gewöhnt. Deshalb verursacht dies Unbehagen.


    Hafsa entscheidet sich, dass sie ihre Gedanken ordnen muss. Es gibt zu viele Dinge, die ihr gerade durch den Kopf gehen und um ihre Aufmerksamkeit buhlen und sie kann sich nicht zerreißen. Also sucht sie erst einmal einen Ort an dem sie einen Tee trinken kann. Vielleicht vertrödelt sie unnötig Zeit damit, aber irgendwie hat sie den Eindruck, dass sie nicht einfach in Aktion bleiben sollte nur um der Aktion Willen. Vielleicht würde sie so eine Idee bekommen, was ein sinnvoller nächster Schritt wäre.

    Rollenspiel

    Hafsa behält dies trotzdem im Hinterkopf. Im Zweifelsfall könnte sie mit Sicherheit einen ihrer geschrieben Liedtexte als Gedicht vortragen. Was das Problem, dass sie aktuell wüsste, wo sie sich melden müsste auch nicht verändern würde. Aber das mit Recherche ließ sich letztlich vieles herausfinden - wenn sich nicht unbedingt von ihr selbst.
    Das die Türen verschlossen sind ist leider nicht überraschend, aber trotzdem frustrierend.

    Spontan entscheidet sich Hafsa noch etwas Zeit hier zu investieren und durch das umgebende Viertel zu spazieren. Sie wollte sich einen Überblick über die Umgebung verschaffen. Vielleicht war es nur Zeitverschwendung, vielleicht würde sich ihr gesamter Tagesplan heute als diese herausstellen. Aber sie wollte nicht die Gelegenheit verpassen eventuell doch noch eine relevante Information zu erhalten.

    Rollenspiel

    Hafsa bleibt vor dem Club stehen und nutzt die Gelegenheit vor Ort ihr Datenpad zu zücken und im Netz nach der Lokalität zu suchen, um etwas mehr darüber zu erfahren. Dabei achtet sie darauf, dass sie niemandem im Weg steht.


    Während sie nach den entsprechenden Informationen sucht, kommt ihr eine Idee. Wenn es heute oder in den Tagen vor dem Konzert hier eine Veranstaltung gab, könnte sie diese vielleicht mit Hashim besuchen, um einen guten Einblick zu bekommen. Das wäre ihr Plan, falls sie nicht jetzt schon herein gelassen würde. Wahrscheinlich würde sie dafür ihren Status als Agentin preisgeben müssen und sie war sich gerade noch nicht sicher, ob sie das wollte...

    Rollenspiel

    Die ungewohnte Enge lässt ihre Haut prickeln und Bilder von Touristen in Straßenbahnen hochkommen. Zum Glück bleibt sie auf ihrem Weg zum Veranstaltungsort davon verschont.


    Hier ist Hafsa über sich selbst verwundert, die Engmaschige Überwachung ist etwas, dass sie von klein auf kennt - warum war ihr ein Fehlen davon beziehungsweise ein lückenhafter Aufbau zuvor nicht aufgefallen? Wahrscheinlich war die Lösung sehr einfach und keine weiteren Gedanken wert - sie hatte viele andere Dinge im Kopf. Vielleicht sollte sie nicht alles zerdenken... vielleicht.


    Allerdings kann sie ihre Gedanken nicht davon abhalten noch einmal über die gesuchte Bestie nachzudenken. In ihrem Kopf hatte sich die Überzeugung etabliert, dass sie es mit jemanden zu tun hatten, der durchaus in einem gewissen Maß geplant, überlegt und klug handelte. Sonst hätte es keinen Agenten gebraucht - wobei sie sich auch jetzt noch nicht sicher war, ob es diese brauchte. Aber auch unabhängig davon wären nicht so viele Taten möglich gewesen, ohne das man geschnappt worden wäre.
    Sollte derjenige oder diejenige also wirklich im Umfeld der Band zu finden sein, so wäre es in ihrem Kopf logisch, dass nicht überall wo man auftrat tätig wurde. Das wäre nun wirklich zu auffällig. Ein solches Muster wäre zu schnell auffällig. Ein Ort wie Harash zum Beispiel schien ihr aufgrund ihrer Beobachtungen bisher sehr ungeeignet.


    Während sie noch diese Gedanken im Kopf wälzt, holt sie ihr Pad hervor, um sich noch einmal zu orientieren und in Richtung des Veranstaltungsortes loszuzlaufen. Auf dem Weg dorthin würde sie schauen, ob es eventuell bereits Plakate zu den kommenden Veranstaltungen gibt.

    Rollenspiel

    Hafsa entscheidet aus dem Bauch heraus, zumal sie sich sicher ist, die Recherche im Zweifelsfall auch in fähige Hände geben zu können. So macht sie sich noch einmal kurz frisch und dann auf den Weg nach Kadashir-Amashi.


    Zuvor schaut sie natürlich noch mit welchen öffentlichen Verkehrsmitteln sie dahin kommt. Irgendwie hat sie das Gefühl, dass es besser ist vor Ort unterwegs zu sein, ohne das sie genau sagen kann woher dieses Gefühl kommt.

    Rollenspiel

    Sie seufzt innerlich. Ein zu viel an Informationen war mindestens genauso überfordernd und schwierig, wie ein zu wenig. Oft genug war das wohl auch Taktik einiger Fraktionen.

    Sie versucht sich eine sinnvolle Strategie zu überlegen, aber ihre Gedanken schweifen immer wieder ab zu den Ereignissen der letzten Tage und der von Shaikh übermittelten Botschaft … „fast“ … was meinte er nur damit? Und warum tauchte er immer wieder im Dunstkreis dieser Aufgabe auf?

    Letztlich entscheidet sie sich für etwas, dass ihr wie ein sinnvoller Mittelweg vorkommt. Sie recherchiert noch einmal nach der Band. Vielleicht gab es ja irgendwo mittlerweile eine genauere Ankündigung, wo sie auftreten würden und wenn es nur ein Hinweis auf einen Stadtteil war. Außerdem würde sie sich die anderen Bandmitglieder gleich noch einmal ansehen - sie würde auch diese näher recherchieren, immerhin reisten sie genauso mit der Band und waren wohl auch ehemalige Parahans.

    Sollte sich gar kein Hinweis ergeben, würde sie einfach die nähesten Veranstaltungsorte, die für ein Konzert geeignet waren raussuchen und dort anfangen. Vielleicht fand sich ja vor Ort ein Hinweis, oder jemand vom Personal, wie ein Techniker oder ähnliches, hatte etwas gehört.


    Sie würde sich definitiv nicht entmutigen lassen! Egal ob nun von zu vielen Informationen, Zeitsprüngen oder mysteriösen Andeutungen durch den Shaikh.

    Wie um sich selbst zu bestätigen, nickt sie und beginnt.

    Wie besprochen …

    Rollenspiel

    Sagt sie zu sich und beginnt auf dem ihrem Pad eine Suche nach Veranstaltungsorten laufen zu lassen, während sie auf dem Dienstpad nach entsprechenden Nachrichten sucht.



    Es bleibt einfach beängstigend, wenn der eigene Geist dir Streiche spielt…

    Rollenspiel

    Murmelt sie dabei leise vor sich hin.

    In Ordnung…

    Rollenspiel

    Was genau bedeutete das alles? Ihre Gedanken fangen erneut an sich wild zu überschlagen und sie muss sich ganz bewusst auf Xaixai konzentrieren, was bei deren eher monotoner Präsenz gar nicht so einfach ist.


    So viele Fragen drängen sich in ihr Bewusstsein, während sie versucht eine neutrale Fassade zu wahren.
    Bedeutete das - und die Präsenz des Shaikhs vor Ort zuletzt - das dieser auch wieder ermittelte? Quasi parallel? Oder waren das „alte“ Überlegungen? War dies auch der Grund für die „Abwesenheit“ der Zwillinge? Wenn es so wichtig war, warum hatte er keine Zeit? Wenn es telefonisch zu gefährlich war, warum schickte er niemanden? Was bedeutete dieses „fast“ und warum dachte der Shaikh, dass es gut war sie im Unklaren zu lassen? Wollte er sie weiter unbeeinflusst lassen? Aber warum ließ er ihr dann so etwas ausrichten.

    Sie versucht all den Aufruhr aus ihrer Stimme zu halten.



    Ich danke dir für die Information, dann hat sich mein Anliegen wohl erledigt. Ich werde dann einfach mit meinen geplanten Untersuchungen für heute fortfahren. Über relevante Entwicklungen werde ich dich informieren.

    Rollenspiel

    Hafsa zweifelt kurz an sich - eigentlich wird das emotionslose Wesen der Sprecherin bei vielen als eher abschreckend gesehen. Aber sie empfindet es beruhigend vertraut. Aber wahrscheinlich war das auch gar nicht so ungewöhnlich - es gab eine gewisse Beständigkeit und Verlässlichkeit. Außerdem hatte sie auch schon von Menschen gehört, die ihre Reden zum Einschlafen hörten. So ungewöhnlich war dieses Empfinden also vielleicht gar nicht. Sie hat den Eindruck geradezu zu spüren, wie ihr Ruhepuls sinkt.

    Sei gegrüßt Xaixai.

    Ich habe eine Theorie, die ich gerne überprüfen würde und dazu brauche ich Unterstützung von jemandem, der gute Kompetenzen im Umgang mit dem Netz hat.

    Ich würde gerne nachforschen lassen, ob Zakhan Ubarh im Vorfeld der letzten Angriffe auf Kinder digitalen Kontakt mit den Eltern, insbesondere den Müttern hatte. Wenn es so war, wird er wahrscheinlich klug genug gewesen zu sein so wenig wie möglich Spuren zu hinterlassen und vielleicht ein Pseudonym oder Varianten der Verschlüsselung seiner Identität genutzt haben. Ich kenne mich damit nicht aus und Hashim ist gerade mit einer anderen Aufgabe beschäftigt.

    Rollenspiel

    Hafsa kaut einen Moment auf ihrer Unterlippe, bevor sie entscheidet dies einfach als unglücklichen Zufall zu werten. Immerhin hatten die Zwillinge sicher viel zu tun und dazu gehörte mit Sicherheit nicht für sie auf Abruf zu sein.


    Einen Moment wägt sie ab, dann entscheidet sie sich Xaixai zu kontaktieren. Wenn jemand wusste, wem sie diese Aufgabe übertragen konnte, dann sicher die Sprecherin. Einen Augenblick hatte sie auch überlegt Zaina oder Kaya zu kontaktieren. Aber von der Ersten hatte sie keine Kontaktdaten und die Zweite hatte einen Kintern zu führen von dem sie nicht wusste inwiefern der Großwesir ihn enger involviert haben wollte. Vielleicht wusste Xaixai auch, wo Kiaran war und gab die Aufgabe ihm weiter, oder sie kannte einen anderen verlässlichen und fähigen Digitalisten…

    Mögen die Geister auch mit dir sein.

    Rollenspiel

    Sie nickt ihm zur Verabschiedung freundlich zu und verdrängt die Emotionen, die seine Sorge in ihr auslösen. Sie wusste, dass das nicht die beste Lösung war und auch nicht dauerhaft funktionieren würde, aber sie brauchte einen klaren Kopf für das, was bevor stand. Vielleicht könnte sie heute abend etwas spielen und damit regulieren, was sie so in Aufruhr hielt - wenn nicht - nun sie würde einen Weg finden...

    Schnell schüttelte sie die Gedanken ab, die schon wieder begannen zu wandern und fokussierte sich auf das Hier und Jetzt. Das zählte. Sie durfte sich nicht ablenken lassen.


    Und so versucht sie die Zwillinge via Datenpad zu kontaktieren.

    Genau. Auch wenn vieles in unserer Theorie gut zusammenpasst und scheinbar mehr als bloße Zufälle sind, so sollten wir uns weiterhin hüten jemanden schon vorher im Kopf zu verurteilen.


    Dann würde ich nun die Zwillinge kontaktieren und danach die Liste mit Veranstaltungsorten erstellen, die ich mir dann genauer anschauen werde. Ich werde dir die Liste als Kopie schicken und mein Datenpad meinen Standort regelmäßig an dich schicken lassen. Ich weiß im schlimmsten Fall bringt das nicht viel, aber es gibt mir wenigstens ein etwas sichereres Gefühl.

    Rollenspiel

    Die letzten Wochen hatten ihr gezeigt, dass sie sich definitiv nicht vor allem würde schützen können, zumal es scheinbar immer Kräfte gab, die es auf Agenten abgesehen hatten - aber zumindest etwas mehr Vorsicht sollte sie schon walten lassen. Man musste es diesen Kräften ja nicht noch einfacher machen…



    Sollte etwas sein, können wir uns ja auch jederzeit erreichen.

    Gut, dann verabreden wir uns hier am Abend um 20 Uhr. Dann haben wir beide ausreichend Zeit uns unseren Anliegen zu widmen. Die sollten wir uns auch nehmen, denn Flüchtigkeit führt nur zu vermeidbaren Fehlern - da hast du einen wichtigen Punkt.

    Rollenspiel

    Genau deshalb hatte sie auch nicht von vornherein eine Zeit vorgegeben, sondern hatte erst seine Meinung dazu anhören wollen.



    Ich denke ich werde dann erst einmal selbst in die einsehbaren Datenbanken schauen und eine Liste mit Veranstaltungsorten zusammenstellen. Dann kann ich planen, wie ich diese effektiv besuchen kann, so dass ich nicht ständig kreuz und quer durch die Stadt fahren muss.

    Rollenspiel

    Sie denkt einige Momente über seine Worte nach. Dabei wirkt sie ernst.



    Nun… Wie gesagt, ich Maße mir nicht an das zu verstehen. Aber wenn es wirklich um sexuelle Kontakte in direkten Zusammenhang mit Konzerten gehen sollte, dann ist es doch recht unwahrscheinlich, dass diese Familie innerhalb kurzer Zeit nicht mehr verfügbar sind, oder? Beziehungsweise könnte man das ja während des Treffens mit der Frau rausfinden.

    Rollenspiel

    Erneut überlegt sie kurz.



    Oder es gibt vorher Kontakt…?

    Rollenspiel

    Sie scheint ein wenig in die eigenen Gedanken versunken, als sie weiterspricht.



    Was wäre, wenn es schon vorher über diverse Kanäle in Netz Kontakt gäbe und solche Treffen gar nicht zufällig entstehen? Wenn sich vorher verabredet wird und es somit schon vorher Austausch gibt und die Möglichkeit etwas über den Gegenüber und die Familie sowie die Pläne in nächster Zeit rauszufinden?

    Vielleicht sollte ich doch noch einmal die Zwillinge kontaktieren und fragen, ob es bei den Datenspuren unseres … nun Verdächtigen… im Netz vielleicht entsprechende Gesprächsverläufe oder sich Verbindungsnachweise für Telefon- oder Videokontakte gibt. Was denkst du?

    Rollenspiel

    Hafsa ist sich nicht sicher, ob sie ihn richtig versteht. Aber sie nickt erst einmal zu seiner letzten Bemerkung.

    Ich denke das macht Sinn. Wollen wir uns vielleicht zum Mittagessen treffen, um schon einmal mögliche erste Ergebnisse auszutauschen, oder wird das zu knapp? Die Stadt ist ja doch recht weitläufig, wie mir scheint. Ich gebe aber gern zu, dass ich mich noch nicht näher damit beschäftigt habe, wie schnell ich hier durch den Ort unterwegs sein kann.

    Rollenspiel

    In dem Moment ist ihr klar, dass dies kaum Aufwand bedeutet hatte, aber warum sollte sie ihn bei so einer Banalität belügen? Sie könnte auch ja jetzt noch schauen... Ihre Gedanken sind leider noch etwas von seiner ersten Aussage abgelenkt.

    Aber was meinst du eigentlich damit, dass die Leute schnell erreichbar sind? Ich glaube ich verstehe das nicht ganz. Also zumindest nicht so wirklich was du damit meinst.

    Rollenspiel

    Sie schaut ihn an und hält kurz inne.

    Nun Kiaran und ich hatte ein mögliches Muster gefunden. Es scheint so, als wären immer Kinder betroffen deren Mütter sich trotz Beziehung mit Zakhan eingelassen haben. Wir hatten die Idee, dass es sich um eine Art "Bestrafung" handeln könnte. Das es eigentlich mehr um die Eltern der Oper als die Opfer selbst ging. Das heißt es wäre eine recht gezielte Wahl.

    Natürlich gilt das nur für den Fall, dass unsere Vermutungen stimmen und wir hier über wirkliche Zusammenhänge und nicht eine Häufung von Zufällen sprechen. Wobei es natürlich schon eine sehr auffällige Häufung von Zufällen wäre...

    Rollenspiel

    Hafsa denkt einen weiteren Moment nach.

    Ja es stimmt, viel Zeit wäre nicht. Und es scheint mir auch unwahrscheinlich, dass die Wahl von Sexualpartnern nach der Wohngegend erfolgt. Wobei ich mir nicht anmaßen möchte den Geist dieser Bestie zu verstehen, ich denke nicht, dass wir hier Maßstäbe anwenden können, die für einen "gesunden" Verstand - was auch immer das bedeutet - gelten.

    Das kann ich machen. Ich lasse auf meinem Pad die Ortung an - och weiß du findest mich im Zweifelsfall sowieso, aber so dürfte es einfacher sein, oder?

    Also zumindest habe ich es mir so vorgestellt, so groß ist mein Wissen bezüglich Technik nicht.

    Rollenspiel

    Hier gab es ja auch die allgegenwärtige Überwachung in altbekannter Form - etwas, dass sie zu einem weiteren Gedanken kommen ließ.



    Kannst du eigentlich herausfinden ob es hier in der Stadt Orte oder Viertel gibt, die weniger engmaschig überwacht werden? Ich weiß wir wollen das Monster aufhalten bevor es erneut zuschlägt, aber ich hatte gerade so einen Gedanken. Es war immer sehr gut darin einer Aufzeichnung zu entgehen. Vielleicht ist das ja eine Mischung aus Geschick, Übung und wohl überlegter Ortswahl. Wenn wir sowieso schon eher da sind und ich heute die Veranstaltungsorte ansehe könnten wir doch später mit dieser Information schauen, ob es mögliche Orte gibt, die besonders günstige Bedingungen bieten für den Täter oder die Täterin und uns diese auch einmal ansehen?