Beiträge von Gilgamesh

    Hintergrund

    Die Liga de Ciudades de Huelva ist eine Nation im Westen Anticas, welche das Zerbrechen ihres Kolonialreiches mit der Einheit des Landes und dem Verlust der Zentralgewalt bezahlte. Die verbliebenen Gebietskörperschaften werden nur lose durch gemeinsame Kultur und Sprache sowie Schutz- und Trutzvereinbarungen der einzelnen Provinzen und Marken zusammengehalten. Nachdem die Revolution sich des einstigen Königs samt seiner Familie entledigt hatte, verlief sie im Sande. Die fragile Einheit, welche lediglich durch die Krone und deren Erfolge zusammengehalten wurde, ging damit verloren. Heute ist das Land nur ein Schatten seiner Selbst und fristet ein eher ärmliches Auskommen.


    Fremde kommen oft nur als Touristen ins Land, um die zahlreichen Bauwunder aus alten Zeiten zu bewundern oder die steilen Felsen zu erklimmen. Huelva ist weder eine besonders beeindruckende Wirtschaftsmacht noch eine herausragende Handelsnation. Seine Hauptexportgüter sind Agrarprodukte und Textilien. Seine Bewohner sind zum Großteil streng gläubige Anhänger der valsantinischen Kirche. Das Land ist von einem rauen Charme, da viele der fruchtbaren Böden durch intensive Weidewirtschaft in Halbsteppen verwandelt wurden.

    Wage und grober Rahmen stellen für mich keinen Widerspruch dar. Und die Fälschung ist eine der Realität möglichst nahe Fiktion. Schließlich muss man ja auch die abweichende Darstellung in anderen Nationen erklären können.

    Wir können ja grob die Jahrhunderte nehmen. Passt ja auch zu den Karten aus dem anderen Thread.

    Da Fuso danach umzog und jetzt vielleicht noch weiter wegzieht, würde ich das Gespräch als nicht mehr Kanon ansehen.

    An sich soll es ein Ausgestaltungsartikel werden. Ich will jedoch vermeiden, dass das RP - also der Antrieb Futunas und seine Hauptaktivität - darunter leidet. Da ist mir dann auch egal, ob irgendwer darauf "Bock" hat oder nicht. Ich werde nicht das Spiel in Futuna zerstören, weil es jemanden nicht gefällt, wenn es wage bleibt. Weil das wichtig für das RP ist.

    Ich führe die Debatte hier öffentlich statt nur intern, um äußere Einmischung darum zu gestatten. Wie man an unserem Geschichtsartikel sieht, ist das Geschichtsbild recht grob. Das ist teilweise durchaus Absicht, allerdings würde ich doch gerne den Rahmen für ein paar Eck- und mögliche Anknüpfungspunkte mit anderen Nationen durchsprechen wollen. Also so eine recht offene Debatte.


    Grob sieht die futunische Geschichte derzeit so aus:

    Im Altertum ist Futuna zunächst rein mit der Völkerfamilie besiedelt, welche die Vorfahren der heutigen Tarawari, Hargani und Khoti sind. Später dringen dann vom Westen her die Hochfutunen in das spätere Solaman ein. Solaman und der Norden Banabas werden dann besiedelt. In Solaman gründen sich die ersten Stadtstaaten, beginnend mit Tatakoto.

    Das Shaikhan Banaba wird gegründet. Im Gegensatz zu Solaman, das eine feuchte Schwemmebene durchsetzt mit Sumpfland und Urwald darstellt, ist das nördliche Banaba eine Grassavanne, die in eine Steppe übergeht. Entsprechend fällt es dort leichter einen Flächenstaat zu errichten.

    Die Konflikte zwischen Banaba, den Städten in Solaman und plündernden Stämmen aus Tarawa führen zur Abwanderung von Hochfutunen nach Alegon. Alegon wird danach vornehmlich hochfutunisch. Die Tarawari spalten sich in die "heutigen" Tarawari, die Hargani und die Khoti auf.

    In der Antike steigt das Alegonische Weltreich zur führenden Macht in Futuna und teilweise darüber hinaus auf. Architektur, Kunst und Wissenschaft blühen. Neuerungen in der Landwirtschaft und Bewässerung führen zu einer Bevölkerungsexplosion, begünstigt durch milde klimatische Bedingungen und relative Konfliktfreiheit. Das Alegonische Weltreich beginnt mit der Handelsschifffahrt und Kolonisation der alegonischen Inseln sowie Vashirs.

    Das Alegonische Weltreich erreicht seinen Höhepunkt durch Errichtung eines Handelsnetzes in Nerica, Renzia, Harnar und Antica. Es kommt zu einer Akkumulation von Reichtum und Wissen. Das führt unter anderem dazu dass der Tiefwasserhafen in Ghin gebaut wird (Ghin hat eine vollständig erhaltende Altstadt aus dem Alegonischen Weltreich - "gebaut für die Ewigkeit"). Es entstehen Siedlungskolonien in Kadesh und Hatha. Die waghalsigste Expedition erreicht Lehim. Ein Seuchenausbruch in Renzia vernichtet das Alegonische Weltreich und zerstört die frühe futunische Hochkultur.

    Die Akademie von Persuna beginnt mit der Rettung des Alegonischen Erbes. Der Tempelkult wird das vereinigende Glied der futunischen Staaten nach dem Zusammenbruch des Weltreichs. Nach einem Ausgleich wird der Geisterkult als Träger der futunischen Überlieferung anerkannt. Religiöser "Frieden" zwischen Tempelkult und Geisterkult. Als Einigungsort wird die Festung Mehita ausgewählt.

    Wiederaufstieg Banabas. Durch umfangreiche Befestigungen von Straßen und die Anlage von Kontrollposten und Festungen dehnt das Shaikhan nach Jahrhunderten des Zerfalls seine Kontrolle über das gesamte heutige Banaba aus. Thronkrise. Der ausgewählte Erbe wird durch seinen Onkel entmachtet, kann jedoch fliehen. Er vereinigt die tarawarischen Stämme als Kriegsherr und unterwirft sich Solaman. Dann siegt er über seinen Onkel. Die Alegonen unterwerfen sich freiwillig. In Mehita wird das vereinigte Futuna gegründet.

    Alegonischer Aufstand. Die zunehmend autokratische Herrschaft der Banaben wird von Alegonen abgelehnt. Alegon wird militärisch besiegt, aber nie völlig untergeordnet. Das selbsternannte Futunische Großreich erobert den Osten Farnestans und den Onak. Weitere Kriege mit anderen Reichen folgen.

    Das überdehnte Reich bricht durch die islamische Expansion auseinander. Der Onak und Farnestan gehen verloren. Khadesh spaltet sich ab. Unter schweren Verlusten wird die islamische Eroberung in der Pforte von Solaman abgewehrt. Der Bund des Einhorns wird begründet.

    Einigung über das Ende des Großreichs in Mehita. Die futunische Hauptstadt wird von Timor nach Mehita verlegt. Errichtung der Mauer von Solaman. Weitere Zerstückelung des Gebietes in kleinere Gebietskörperschaften. Der Alegonische Bauernverband wird zur Stiftung Persuna. Schaffung der Blutgesetze.

    Futunischer Wiederaufstieg nach Abwehr weiterer Invasionen zur See. Wandlung von der Land- zur Seemacht. Die föderale Struktur höhlt die zentralen Institutionen fast völlig aus. Bis auf das Erbe und die relative kulturelle Verbundenheit ist Futuna mehr eine Sammlung von Kleinstaaten.

    Erster Aufstand von Saredash. Schaffung zentraler Institutionen durch Reformation der Blutgesetze. Tiamat, Phönixdynastie, Geisterkult, Tempelkult, Akademie und Stiftung offiziell als maßgebende "Säulen" der futunischen Gesellschaft bestätigt. Der Hohe Rat wird das zentrale Organ Futunas. Nach Wiederherstellung des Kontakts mit Hatha beginnt die Proto-Hegemonie.

    Akademie und Stiftung beginnen mit der Infiltration und dem Diebstahl im Ausland. Wissen, Kunst und Artefakte werden nach Persuna geschafft. Mit einer Einigung über die Ordnung beginnt das Bündnis zwischen Futuna und Chinopien (und Fuso?).

    Zweiter Aufstand von Saredash und erster Aufstand von Makratiin. Schaffung des Militärischen Oberkommandos und der Wesirate zur Bewältigung der Herausforderungen. Die Remilitarisierung der futunischen Staaten in Folge der Konflikte ist wesentliche Ursache späterer Expansion.

    De-facto Dauerkrieg gegen das Kalifat. Futuna erringt die Thalassokratie im östlichen Asurik. Langsame Rückeroberung des Onak.

    Sibal, Bokuruge und das Hinterland von Khotso gelangen unter futunische Vorherrschaft. Mit Siegen über koloniale Expeditionen erringt Futuna die Gleichstellung mit selbsternannten Mächten im Westen. Beginn der futunischen Sphäre in Nerica und im Ost-Asurik. Thandara wird futunische Besitzung in Antica.

    Khadesh, Lehim und Deret werden der futunischen Vorherrschaft untergeordnet. Diyarasu wird gegründet. Industrialisierung Alegons, dann der anderen Regiionen Futunas. Die futunische Hegemonie steigt zum selbsternannten Sprecher und Ordner Nericas auf.

    Umwälzungen und äußerer wie innerer Druck führen zur Reorganisation der Hegemonie. Schaffung des Großwesirats und der modernen Hegemonie. Aszanah und Oritansh werden gegründet.