Beiträge von Gilgamesh

    Es ist schon okay, sich mit anderen zu vergleichen, um besser zu werden. Das ist ja keine Sache, die uns jetzt einschränkt oder unerreichbar ist. Thandara braucht keinen wirklichen Gegenpol, sondern viel mehr einen logischen Nachbarn, der die restlichen historischen Gebiete besitzt.

    Wie bei den meisten Ausgestaltungsstaaten - abgesehen von Andro - sind die ja als Grenzfüllung gedacht. Mit Absicht auf mittel oder klein gehalten, um nicht bombastische Fläche zu schrotten. Für Thandara ist es an sich "nötig", einen Gegenpol für die Restfläche zu haben.

    Geht mehr darum, ob jemand bessere Ideen hat. Oder das alles doof findet. Óc Es ist ja da und geht nirgendwo hin, aber beim Rest kann man auch darauf verzichten. Oder halt wie die anderen AGS einfach auf die Karte hauen und jenseits von fünf bis sieben Posts verhungern lassen. Oder vielleicht hat jemand eben kreative Ideen dafür.

    Ich schreibe das mal hier rein, weil es nicht wirklich "intern" ist. Anbei sind meine Ideen für Ausgestaltungsstaaten. Das Problem dabei ist mein Anspruch an deren Ausgestaltung und Aktivität. Geschichte, Geographie und Kultur bekommt man in wenigen Minuten problemlos hin. Aber mein Anspruch ist immer, dass die Teile auch nach außen hin sichtbar atmen müssen, also sich entwickeln und "leben". Die schönste Ausgestaltung nutzt nichts, wenn das Ding dann auf der Karte verfault wie Farnestan oder Al-Bathia.

    1. Óc Es:

    Ist an sich in der Theorie auf der Karte, weil Diyarasu zu große Fläche für einen Stadtstaat hat. Ich bin aber nicht sicher, ob es dann nicht zu klein wäre als Land. An sich könnte man die Situation so belassen und das weiterführen. Es interessiert sich eh keiner wirklich dafür, auch wenn es Mitglied in der Konferenz der Nationen ist. (KdN ist eh fast komplett tot)

    2. Huelva

    Der Versuch, einen asturischen/baskischen Anrainer für Thandara zu schaffen. Das Problem hierbei ist wohl, dass es zwar interessant wäre, aber meine Langzeitmotivation da eher mau ist. Bei Óc Es würde ich ja sogar fast behaupten, dass man eine eigene MN daraus machen könnte, bei Huelva wage ich das wegen Ähnlichkeiten/Überschneidungen mit Meltania/Xeruskadi zu bezweifeln. Thandara funktioniert, weil die Zersplitterung und der Wettbewerb zwischen einem futunischen Fürsten und einem katholischen Bistum einfach komplett irrsinig ist, weil es das real nicht geben könnte. Dadurch ist das Potential in Thandara unendlich. Huelva würde bei aller Liebe immer zu nah an der Realität sein.

    3. Ein Südafrika als Mischung zwischen Chinopen als "Weiße" und der schwarzen Urbevölkerung. Deutlich exotischer in meiner Vorstellung, warum die Storcheninseln chinopisch besiedelt sind. Apartheit wäre wahrscheinlich anders, wenn überhaupt. Problem hier ist die Abgrenzung zu den Storcheninseln und das viele andere Spieler in den MNs lieber RL-Abziehbilder wollen.


    Problem bei allen Ausgestaltungsstaaten: Niemand außer den ursprünglichen Betreibern interessiert sich für sie. Ich habe ehrlich gesagt auch Probleme selbst damit. Ich wüsste nicht, was Futuna etwa mit Usitien anfangen sollte, da es wirtschaftlich und politisch keinen Vorteil bietet. Andros Ausgestaltungsstaat habe ich weder geographisch noch konzeptionell bis heute verstanden. Alle sind auch mehr oder minder inaktiv. Der Unterschied zu Farnestan oder anderem Totholz ist halt nur, dass sie anders blockieren.

    Hintergrund

    Zeit: Das angeblich große Epos, in dem gewaltige Helden unsagbare Gefahren überstehen, ist das größte Blendwerk der Barbaren. Vielleicht ist das die große Wahrheit des Großwesirs: Dass er auswählen kann, wen er will, weil jeder Blutgeborene etwas Besonderes ist. Weil es eben keine Helden braucht, sondern jeden Einzelnen. Weil es jetzt und hier genug ist, dass sie nicht besonders sind. Aber nicht, weil sie gewöhnlich wären. Sondern weil jeder auf seine Art besonders ist.


    Das macht sie besser als Helden. Das macht sie menschlich. Es ist keine Schwäche, Gefühle zu zeigen. Besonders nicht hier, in diesem kleinen Park, gehalten von einem Mann, der nicht verstanden wird. Aber der dennoch verstehen kann. Menschen werden vielleicht beschädigt, aber sie können auch heilen. Es ist ein Prozess. Aber man muss sich auch heilen lassen.


    Kiaran und Hafsa sind fraglos dazu bereit. Heilung kann beginnen.

    Hintergrund

    Die Liga de Ciudades de Huelva ist eine Nation im Westen Anticas, welche das Zerbrechen ihres Kolonialreiches mit der Einheit des Landes und dem Verlust der Zentralgewalt bezahlte. Die verbliebenen Gebietskörperschaften werden nur lose durch gemeinsame Kultur und Sprache sowie Schutz- und Trutzvereinbarungen der einzelnen Provinzen und Marken zusammengehalten. Nachdem die Revolution sich des einstigen Königs samt seiner Familie entledigt hatte, verlief sie im Sande. Die fragile Einheit, welche lediglich durch die Krone und deren Erfolge zusammengehalten wurde, ging damit verloren. Heute ist das Land nur ein Schatten seiner Selbst und fristet ein eher ärmliches Auskommen.


    Fremde kommen oft nur als Touristen ins Land, um die zahlreichen Bauwunder aus alten Zeiten zu bewundern oder die steilen Felsen zu erklimmen. Huelva ist weder eine besonders beeindruckende Wirtschaftsmacht noch eine herausragende Handelsnation. Seine Hauptexportgüter sind Agrarprodukte und Textilien. Seine Bewohner sind zum Großteil streng gläubige Anhänger der valsantinischen Kirche. Das Land ist von einem rauen Charme, da viele der fruchtbaren Böden durch intensive Weidewirtschaft in Halbsteppen verwandelt wurden.

    Wage und grober Rahmen stellen für mich keinen Widerspruch dar. Und die Fälschung ist eine der Realität möglichst nahe Fiktion. Schließlich muss man ja auch die abweichende Darstellung in anderen Nationen erklären können.

    Wir können ja grob die Jahrhunderte nehmen. Passt ja auch zu den Karten aus dem anderen Thread.

    Da Fuso danach umzog und jetzt vielleicht noch weiter wegzieht, würde ich das Gespräch als nicht mehr Kanon ansehen.

    An sich soll es ein Ausgestaltungsartikel werden. Ich will jedoch vermeiden, dass das RP - also der Antrieb Futunas und seine Hauptaktivität - darunter leidet. Da ist mir dann auch egal, ob irgendwer darauf "Bock" hat oder nicht. Ich werde nicht das Spiel in Futuna zerstören, weil es jemanden nicht gefällt, wenn es wage bleibt. Weil das wichtig für das RP ist.