Beiträge von Gilgamesh

    Die Rauten sind ein karisches Volk, das zwischen Eismeer und Ostsee lebt und die größte Untergruppe der Volksfamilie darstellt. Insgesamt gehören den Rauten fünf der fast sieben Millionen zählenden Familie an. Die Rauten selbst unterscheiden sich zumindest sprachlich noch einmal in die Rauta-Valle und die Rauta-Khibin, wobei die letzteren mit vielleicht zehntausend Mitgliedern eine nur verschwindende Minderheit darstellen, sich jedoch sprachlich und ethnogenesisch leicht abheben. Die Rauta-Khibin leben vor allem in der Provinz Khibins. Unter den Rauta-Valle findet derzeit die Bildung einer neuen Schicht statt, die durch Adaption von Sprachbegriffen aus dem Ausland an der Küste eine Unterscheidung zu denjenigen im Landesinneren durchmacht.

    Kolin


    Die südlichwestliche Region ist ein Wechselspiel aus Moderne und Museum. Hier in den wachsenden Städten des Landes am zeitweise gar eisfreien Meer und der Mündung des Perhonjoki, des wasserreichsten und zweitlängsten Flusses von ganz Rautaina Suo, treffen die eigenbrötlichere Kunst und Überlieferung der Vergangenheit auf die elektronische Gerätschaft der Zivilisation. Die wachsende Gemeinde Pirkkala sieht sich bereits als zukünftige Hauptstadt des nunmehr moderne Formen annehmenden Staates, auch wenn diese Idee kaum mehr als ein Hirngespinst der hier versammelten ist und jeder eine ganz eigene Vorstellung davon hat, wie dieser auszusehen hat.

    Historisch waren Ort, umliegende Gemeinden und die Region allgemein vor allem Begegnungspunkt der rautainischen Holz- und Fellhändler, die hier ihre Ware gegen exotische Dinge wie Medizin und Stoffe tauschten. Oder auch gegen Waffen, die nicht nur aus rostigem Eisen gefertigt waren. Die Küste ist zudem voll von Ruinen der fremden Söldner, Glückritter und Möchtegernbeherrscher, welche von Zeit, Witterung und Kälte abgeschliffen wurden und vielleicht eins als touristische Attraktionen herhalten mögen.



    Kymen


    Kymen ist der größte zusammenhängende Urwald des Nordens und nur von Holzarbeitersiedlungen, Möbelfabriken und armseligen Dörfern unterbrochen. Im Winter hocken die Bewohner in Hütten und Saunen und zittern vor dem Gebrüll des weißen Elches, wie sie den Wintersturm nennen, der weit mächtiger als jede Maschine des Menschen Schneisen in den Wald schlägt und mitunter Dörfer und ihre Bewohner in den eisigen Tod reißt. Der Kontrast zum fast milden Sommer ist für den Unangepassten eine äußerst lebensgefährliche Überraschung.

    Auch wenn Kymen an Kolin grenzt, so könnte die Mentalität kaum verschiedener sein, auch wenn man gerne einige der Waren nimmt, die nun in Kolin gefertigt werden. Allerdings ist die Region auch fast zweieinhalb mal so groß wie Kolin und gewinnt zunehmend an Höhe bis sie entweder in die Sümpfe abfällt oder in den Bergen verschwindet.



    Khibins


    Die weißen Berge von Khibins verdienen den Namen zwar nur im Winter wirklich, wo sie unter den Schneemassen völlig verschwinden, aber dieser Einblick ist so eindrücklich, dass er sich in der Seele des Landes festgefroren hat. Bis auf ein paar versteckte Bergmannssiedlungen und einzelne Gehöfte hält sich nicht mal eine ungenaue Straße in diesem Gebiet und nur die Einheimischen finden so überhaupt einen Weg. Khibins gilt als Ursprungs der Elchslegende und wird von den übelsten Hinterwäldlern bewohnt. Dieses Volk wird Fremden lieber aussperren oder in Schluchten stoßen als ihnen auch nur einen Schluck Wasser, geschweige denn ein Dach über dem Kopf anzubieten. Ihre Zugehörigheit hat die Region auch nur durch den verwandten Zungenschlag, den die Bewohner sprechen und der ähnliche wilde Körperbau, den sie mit ihrer weit zivilisierteren Sippschaft im Süden und Westen teilen. Hinter dem steilen Abstieg nach Norden findet sich nur noch das Eismeer.



    Imantero


    Die Seengemeinde von Imantero ist ein weitaus angenehmere Variaton im Innern Rautaina Suos, die eine Art Kompromiss zwischen Land, Wildnis und Küste darstellt. Sie reicht parallel zu Kymen bis in die nördlichen Sumpfregionen und ist ein Geflecht aus Seen, Wäldern und Wiesen mit Dörfern und Städtchen. Der namensgebende See ist das zentrale Gebiet der Region und Lebens- und Kulturmittelpunkt der rautainischen Seele. Hier ließ der weiße Elch dereinst der Sage nach etwas Eis schmelzen, damit die wirklich mutigen Menschen sich weiter vermehren konnten, damit er immer gut an ihrem Blut und ihrer Furcht zu fressen hatte. Aus den Beeren und Ernten und der Jagd in diesem Gebiet zieht Rautaina Suo sein Überleben in Form von Nahrung und Grundversorgung. Die wichtigsten Wege können gar befahren werden, aber noch immer sind Rentierschlitten, Hundeschlitten, Esel und die eigenen Füße wichtigere Fortbewegungsmittel.



    Äänisjoki


    Die Sümpfe von Äänisjoki waren Zeuge vieler Schlachten, die allesamt vom Menschen verloren wurden. Hier scheiterten Eroberer ob nun mit Waffe oder Werkzeug an der Unberechenbarkeit des durstigen Landes. Auch wenn es den Eindruck erwecken mag, so ist die Region nicht so fest umgrenzt, sondern zwischen und in anderen gelegen und einfach nur Ausdruck für die überall zu findenen Sumpfgebiete, welche alles Fremde und Technische zu hassen scheinen und in einen ewigen Abgrund ziehen zu wollen. Die größe Ansammlung dieses tückischen Landes findet sich jedoch westlich von Khibins und nördlich von Imantero und bieten nur einigen Torfstechern und Sumpfbauern ein dürftiges Heim.

    Hallo, wie schon angedeutet, kann das Projekt egal in welchem Zustand gerne mit Absprache übernommen werden, da ich es zwar gerne ausgestalte, aber zeitlich nicht bespielen kann. Es ist der Entwurf einer finnischen Variation für die deutschen MNs, an der ich manchmal mit Luft feile, bis ihn jemand an sich nimmt.


    Dieses Forum ist für Feedback offen und dieser Thread für mögliche Interessierte.

    Rautaina Suo beruht auf der finnischen Gemüts- und Sagenwelt mit einem eigenen Anstrich. Es ist ein skandinavisches Land, das jedoch zunehmend mehr in Richtung der Taigawälder Sibiriens vordringt und zum Permafrostboden, der in eine Schlammebene im Sommer verwandelt wird. Es ist zudem ein eher zurückgebliebener Landstrich, dessen Fremdenfeindlichkeit, Aberglaube und Abgeschiedenheit Fremde stets zu Elend und Tod führte und wo die Moderne erst langsam durch unzufriedene Jugendliche eingebracht wird, nachdem alle Initiativen von außen gescheitert sind.


    Das lebensfeindliche Landesinnere und der eisige Norden haben zu einer Überhöhung des weißen oder auch eisigen Elches geführt, einer mythischen Sagengestalt, welche wie ein übernatürlicher, frostbehangener Elch von der Größe einer Scheune erscheint und sich von Fremden und Verirrten ernährt. Das furchterregende Geschöpf kann zwar sicher in das Reich von Legenden verlagert werden, aber die Anwohner sind doch so stark von seiner Existenz überzeugt, dass er als gutes Mittel erscheint, um Hass und Furcht gegenüber Fremden Vorschub zu leisten.

    Rautaina Suo - oder der Eiserne Sumpf - ist ein von Moor- und Seenlandschaften geprägtes Land ganz im Norden mit eisigen Wintern und kühlen Sommern. Seine Bewohner leben vor allem von der Wärme des Alkohols und der Sauna und ihrem Drang nach Einsamkeit. Sichtweite ist für die typischen Landbewohner nahe genug. In den wenigen Städten des Landes lebt eher die Jugend, bereit mit den Traditionen und der Abschottung der Vorfahren zu brechen. Doch dem Schatten des weißen Elches, der furchterregenden blutsaufenden Sagengestalt des Landes, entkommt man nicht so einfach, wie die senilen Alten zu erzählen wissen.


    Rautaina Suo ist ein Land im Schatten der Moderne mit einem enormen Gefälle zwischen Stadt und Land, wo Aberglaube und Furcht vor Fremden bei Nacht die Menschen in ihre Hütten treibt und mordernde Bestien angeblich ihr Unwesen treiben. In der Stadt ist es mehr der Moloch der Moderne, der sich einschleichen will, um Kultur und Bewohner voneinander zu trennen, um sie dem gleichmachenden Feuer des globalen Marktes zu überantworten.


    Doch der eisige Elch ist - so sagen es zumindest die Alten - geduldig. Seine Sümpfe, Schneeebenen und finsteren Wälder haben die Feuer des Fortschritts und des Krieges nie wirklich bezwungen und so kann er weiter Blut vergießen, um seine Geheimnisse und das kalte Land zu schützen. Nicht umsonst liegt soviel Eisen im Sumpf, wo die Fremden herkamen, um es mit Stahl des Krieges und Stahl der Technik zu unterwerfen und zu zähmen. Doch der eisige Elch ist stets siegreich geblieben. Und der Aberglaube und die Furcht sind noch mächtiger als die Kräfte der Welt, welche an den Rändern zerren.


    Rautaina Suo ist mehr Begriff als wirklich Staat. Übrig gelassen und dann fast völlig verlassen sehen Fremde es als Land voller Wildnis und Ödnis. Doch die Mythen und Wäldern wecken Träume in der Jugend, aus diesem Bild auszubrechen und Wildnis in ein modernes Staatswesen zu verwandeln.

    Keine Sorge, wenn irgendwas robust ist, dann die futunische Mentalität der eigenen Unnahbarkeit. Da perlt alles ab, egal wie übel es werden könnte. Das hat auch damit zu tun, dass in der futunischen Gesellschaft nur die gemeingefährlichen Irren bei Straftaten wirklich ums Leben kommen könnten. Entsprechend muss man geduldig hinnehmen bis man den Kniff raus hat, den anderen aufs Kreuz zu legen. I am still standing wäre vielleicht die alternative futunische Nationalhymne.


    Was nun die Konferenz angeht, so habe ich noch zwei bis drei brauchbare Ideen neben einem Dutzend sinnloser. Aber auch da gilt: Geduld hilft mehr. Letztendlich ist eine zu starke Moderation Gift für jede vernünftige Diskussion.

    Wir können natürlich den Fokus auch mehr auf Eskalation legen, wenn das eher gewünscht ist. Das muss dann aber - so wie jetzt angedeutet wurde - von anderer Seite aus kommen. Es kann auch eine gescheiterte Konferenz werden. Da bin ich völlig offen für.

    Das sind sicher richtige Punkte, aber ich sehe nicht, was ich noch mehr tun kann, um das zu befördern. Die Konferenz findet ja vor allem für Xinhai statt, weil mir auch persönlich etwas daran liegt, dass das chinopische Erbe und damit Xinhai und Renzia nicht unter den Tisch fallen. Allerdings ist es schwer, Impulse zu geben, wenn diese nur von einem oder zweien aufgenommen werden, und die Mehrheit schweigt. Letztendlich kann Futunas Rolle als Gastgeber nur eine neutrale sein, bei der es mehr vermittelnd auftritt als Vorgaben zu setzen oder aktiv die Agenda nach Friss-oder-Stirb auszurichten. Sonst würde sich Futuna ja anmaßen, Ordnungsmacht in Renzia zu sein und soviel Hybris kann ich selbst den arrogantesten Futunen nicht zumuten.


    Mit anderen Worten sind die Einheimischen gefragt, daraus etwas zu machen. Ich bereite hier nur den Boden.

    Diyarasu hat ja nun eine etwas andere Geschichte bekommen (grob als Handelsstützpunkt der Stiftung und Tiamats gegründet mit chinopischer Mehrheitsbevölkerung). Die Abkommen sind ja eh nie wirklich über viel hinausgekommen und bei geteilten Seegrenzen praktiziert Futuna bisher immer hälftige Teilung. Das offene Meer kann da kritischer sein. Generell kann das aber auch gerne erspielt werden, eben weil so wenig festgelegt wurde.

    Hochfutunisch ist eine Mischung aus verschiedenen Sprachen von Mesopotamien (Farsi, Assyrisch, Aramäisch) und Swahili.


    Farsi ist der dabei der Hauptteil, das ist die moderne persische Sprache. Das entspricht dem alten Banabisch, da Futuna durch Banaba geeint wurde. Aramäisch ist die erste futunische Sprachform und entspricht Solamanisch, da in Solaman die ersten Staatsbildungen erfolgten. Assyrisch(nicht mehr als ein Dialekt von Aramäisch, da die Alegonen von den Solamani abstammen) ist das alte Alegonisch und das war Amtssprache des Alegonischen Weltreichs. Die Tarawari sind ja keine "Perser", sondern Kenyaner, deswegen auch Swahili als Entsprechung ihrer Sprache.


    Es ist also eine reine Kunstsprache. Deswegen auch die im Lexikon erklärten Eigentitel von Sha, Shaikh und Ashantir sowie die durchaus real vorhandenen Namen/Bezeichnungen aus Farsi wie Arsham, Atash und Firouz.

    Hintergrund:

    Zwar nicht der schönste Konferenzsaal - diese Ehre gebührt der Dachterrasse mit ihrer komplett mit Glas und Glaskunst überdachten Halle, von der man das renzianische Festland erblicken kann und in der kunstvoll gestaltete farbige Glasbildschirme die politische Realität abbilden, was auf dieser Konferenz wohl ein Fettnäpfchen wäre - so ist die große Halle aus Marmor und Gold doch weitaus geräumiger. Durch architektonische Tricks ist für jede Delegation ein vor Einblicken abgeschirmter Raum mit Platz für etwa sieben Personen, Bildschirmen und Elektronikunterstützung geschaffen, bei denen man zwar die Köpfe der Teilnehmer sieht, diese jedoch akustisch nur wahrnehmen, was sie auch in ihrer Kuppel hören wollen. Zu diesem Trick wird vor allem bei großen Konzernverhandlungen gegriffen, wenn die verschiedenen Tiamat-Tochtergesellschaften notorisch und regelmäßig die Sprecher der anderen Teilkonzerne stummschalten und dann ignorant gegenüber dem Gesagten ihre Phrasen herunterrasseln. Kommunikation verläuft vor allem über das zentrale Rednerpult mit elektronischer Weitergabe an die Kuppeln beziehungsweise über elektronische Mitteilungen der Kuppeln untereinander. Im Vergleich zu den abhörsicheren Nebenräumen ist dieser elektronische Funk innerhalb der Anlage jedoch wahrscheinlich abhörbar.

    Hintergrund:

    In der Eingangshalle, wo Wasserfälle aus Gold, Silberfäden und Lapislazuli einen aus Jade gefertigten Wald umfließen und der betretbare Boden von durch Meisterhand gefertigte Teppiche bedeckt ist, haben futunische Wächter des Waldes neben der Regierungswache von Diyarasu Aufstellung genommen und tun so, als würden sie sich mit der Uniformierung nicht in einen unschönen Kontrast senden. Das Rot und Schwarz der Galauniformen der futunischen Elite passt überhaupt nicht zum Weiß mit Goldfäden Diyarasus.


    Dennoch werden vor diesem Hintergrund die Gäste aus Renzia und anderen Gefilden empfangen.

    Hintergrund:

    Die repräsentativ ausgelegte Halle ist das Herz des Regierungsviertels von Diyarasu, mehr noch als das Stadtratsgebäude mit seinen zwei Türmen, welche vor allem den gründenden Megakonzernen der Stiftung und Tiamat huldigen, und eher wie ein Bürokomplex wirkt als ein architektonisches Werk. Das ist hier jedoch völlig anders und so hebt sich der Brunnen des Goldes wie ein Prachtwerk aus dem umgebenden Park hervor. Er ist eine deutliche Präsentation des Reichtums der Stadt und Testament dafür, dass diese trotz seltener Auseinandersetzungen doch stabil und ruhig bleibt, um allen Investoren ein Mehr an Einnahmen und Gewinnen zu garantieren. Als solcher Bau blickt die aus Marmor, Stahl, Glas, Edelsteinen und Gold errichtete Halle auch stolz in Richtung Meer, um den stetigen Strom von Schiffen im Auge zu behalten, welcher Reichtum in die Stadt spült. Der Blick in die andere Richtung auf die futunische Marinebasis ist als Erinnerung an die nur oberflächliche Unabhängigkeit der Stadt auch keine gute Alternative, so dass die Weiten des Parkes und weitere Amtsgebäude diese Seite gut abschirmen.


    Die Halle ist gleichzeitig ein Denkmal neuerer Technologie mit integrierter Datendarstellung, Wandschirmen und Touchscreens an jedem Platz, abhörsicheren Leitungen für vertrauliche Absprachen sowie schall- und funkdichten Räumen für die absolute Sicherheit. In der Regel wird diese Halle nur für bestimmte Festakte oder besondere überregionale Ereignisse genutzt und ist sonst nur ein teurer, dem Publikum unzugänglicher Prunkbau.

    Artikel werden geändert in Bezug auf islamische Ausgestaltung des Onak. Artikel Onak wird entsprechend entfernt werden. Onak wird als Provinz in das Sha'in Futuna eingefügt. Die christliche Minderheit in Tarawa wird ebenso gestrichen.


    Es bleiben Bokoruge und Sibal; da diese jenseits von Artikeln nicht existieren, muss nicht im Moment über deren Religion entschieden werden.