Kampagne: Ein Grashalm gegen den Sturm - Fenyra Sa'Deghi

  • Rollenspiel

    Fenyra schaut etwas müde zu der Frau nach oben und steht auf. Sie hätte einfach weitergehen sollen, aber es ließ sich nun einmal nicht mehr ändern. Einfach zu gehen, wäre maximal unfair dem hilfsbereiten Jungen gegenüber gewesen.
    Sie hatte sich ja schon vorgenommen es beim nächsten Mal besser zu machen.

    Sie nickt der Frau zu.



    Dein Sohn war so aufmerksam zu bemerken, dass ich mich heute wohl übernommen habe. Er war sehr hilfsbereit und da ich dummerweise bei meinem letzten Ausflug offenbar vergessen habe etwas zu trinken mitzunehmen war er so freundlich loszulaufen, um etwas zu holen.

  • Oh, dann ist es ja gut, dass ich meinen Spezialtee mitgebracht habe. Trink nur, dann geht es dir besser.

    Rollenspiel

    Nach nur wenigen Schlucken fühlt sich Fenyra hellwach. Dann fällt die Müdigkeit von ihr ab. Es ist so eine Art Eistee, aber von einer ungewöhnlichen Geschmacksrichtung, fast als hätte jemand Honig und Blüten beigemischt.

    Hatha ist ein futunisches Reich in Form einer Republik im Asurik und der unbeliebteste Staat der Hegemonie

  • Vielen Dank.

    Rollenspiel

    Sie schaut auch zu dem Jungen.



    Euch beiden.

    Dieser Tee schmeckt wirklich sehr gut und ich fühle mich auch direkt besser. Wie du gesagt hast.

    Wenn es etwas gibt, wie ich mich erkenntlich zeigen kann, lasst es mich bitte wissen.

  • Geht es dir besser? Du wirkst verwirrt. So als würdest du denken, dass Hilfe unbedingt Gegenleistung erfordert.

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  • Rollenspiel

    Ohne weitere Ereignisse kommt sie im Quartier an, wo Essen auch gerade im Gemeinschaftsraum aufgetragen wird. Es ist Lamm gefüllt mit einer Paste aus Pilzen, Kräutern und Kartoffeln.

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  • Rollenspiel

    Fenyra schwankt kurz zwischen dem verführerischen Duft des Lamms und dem Bedürfnis sich um ihre Proben zu kümmern.

    Dann schaltet sich aber ihr pragmatischer Verstand ein: sie hatte die Proben gut gesichert und es würde wohl kaum etwas ausmachen, sie erst einmal dort zu belassen, wo sie waren.

    Und so bringt sie die Tasche in ihr Quartier, wo sie sie in einen Schrank stellt und vollzieht eine schnelle Basishygiene, um kurze Zeit darauf wieder im Gemeinschaftsraum zu stehen und sich am köstlichen Essen zu stärken sowie sich weiter mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen.

  • Rollenspiel

    Am Nachbartisch unterhalten sich zwei andere Delegationsmitglieder begeistert über Kubusrobben. Diese Art von Enthusiasmus scheint sie als Bewohner Derets auszuzeichnen. Die Leute dort haben allgemein einen verrückten Drang, Robben zu verehren. Woher diese Marotte kommt, hat noch kein Gelehrter erfahren können.

    Das Shaikhan Deret ist ein futunisches Reich südlich von Vashir bestehend aus den drei größten Inseln der Kette der Monarinseln (Glutinseln nach den Vulkankegeln) und formell dem Rest der Monarinseln.

  • Rollenspiel

    Fenyra genießt das unglaublich wohlschmeckende Essen. Die Geschmäcker scheinen auf ihrer Zunge zu explodieren, wahrscheinlich verstärkt ihr Hunger die Eindrücke noch positiv.

    Das Gespräch am Nachbartisch nimmt sie dabei mit auf und auch wenn Gelehrte es nicht nachvollziehen können - Fenyra findet es bewundernd, wenn man so für eine Sache brennt. Sie kann sich vorstellen, dass einige auch ihre Begeisterung für Vegetation komisch finden könnten. Das würde sie aber nie davon abhalten sich weiter mit vollen Enthusiasmus hinein zu stürzen.

  • Rollenspiel

    Irgendwo findet im Haus ein Kavierkonzert statt. Jedenfalls untermalen die Klänge den Ausgang des Essens, wenn man noch etwas Tee trinkt, um die Speisen zu verarbeiten. Und dann erhebt sich einer nach dem anderen, um in ihre Quartiere oder vielleicht noch einmal woanders hin zu gehen.

    Hatha ist ein futunisches Reich in Form einer Republik im Asurik und der unbeliebteste Staat der Hegemonie

  • Rollenspiel

    Sie hätte unglaublich Lust darauf das Konzert zu hören oder sich zu sozialisieren, aber die Erschöpfung des Tages und der nun gefüllte Magen schlagen zu und erfüllen sie mit bleierner Müdigkeit. Sie ist ermattet und hat das dringende Bedürfnis sich hinzulegen und zu schlafen. Immerhin war heute auch viel passiert und sie war sich sicher, dass sie das noch nicht einmal ansatzweise verarbeitet hatte.

    Und so geht sie in ihr Quartier mit dem Plan die Proben noch vorsichtig in die für die Reise und nicht nur zum sammeln vorgesehenen Probenbehälter zu überführen, sich ausführlich zu duschen und dem Chef einen kurzen Bericht des Tages zu schreiben. Soweit der Plan, als sie immer noch etwas angeschlagen in Richtung Quartier aufbricht.

  • Rollenspiel

    Sie könnte die Aufgabe ja theoretisch dem Assistenten übertragen, den sie gestellt bekommen hat. Aber die Proben sind alle einzigartig und besonders. Während sie darüber nachdenkt, ist sie daheim angekommen und ins Bett gefallen. Gut erholt erwacht sie am nächsten Morgen zum Kreischen der Möwenschwärme.

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  • Rollenspiel

    Leise fluchend steht sie auf und beginnt nun ihren Plan von gestern umzusetzen. Zumindest Teile davon. erst einmal ausführliche Hygiene und dann einen kurzen Bericht an ihren Chef.


    Dann würde sie sich Frühstück bestellen, damit sie zeitnah mit den Proben weitermachen konnte. Sie würde für die Dokumentation dann den Assistenten dazu holen. Aber erstmal würde sie versuchen so wenig wie möglich Hände an diese Proben zu lassen. Sie ging zwar davon aus, dass der Assistent absolut professionell war, aber sie wollte die Einflüsse von außen trotzdem so gering wie möglich halten unter den gegebenen Umständen.

  • Rollenspiel

    Nach ihrem Frühstück - einer Auswahl warmer und kalter Fleischsuppen, Gemüsepasten und Obststücke - erhält sie einen Anruf von Faantir Gried. Der Chef erscheint lächelnd auf der Anzeige.

    Fenyra, warum machst du dir soviel Arbeit wegen einem Garten, bei dem ich vorgebe, dass wir eine Fischfabrik darauf bauen werden, damit wir die dortigen Pflanzen studieren können? Die Fischfabrik kommt natürlich trotzdem, aber mit Sicherheit nicht in ein derartiges Refugium für wertvolle Pflanzen.

  • Rollenspiel

    Zu Beginn ihrer Arbeit in der Stiftung wäre ihr alles aus dem Gesicht gefallen bei diesem Kontakt. Mittlerweile schafft sie es unter Aufbietung aller vorhandenen Ressourcen zumindest einen neutralen Gesichtsausdruck zu wahren. Im Ausland würde sie sich damit als gefürchtete Gegnerin für den Pokertisch zu qualifizieren.


    Nun Chef zum einen ist dein Täuschungsmannöver so effektiv gewesen, dass es nicht so einfach zu durchschauen war. Zum anderen hatte ich einen Auftrag und im Rahmen dieses Auftrages hat sich eine Gelegenheit ergeben, die ich unbedingt nutzen wollte.
    Es war eine ganz besondere Erfahrung und ich konnte jetzt schon Proben sammeln, die schon einmal eine gewisse Priorisierung erlauben könnte, was sich besonders lohnt und wo man mit der Forschung anfangen sollte.


    Willst du Proben abholen lassen?

  • Nein, erst würde ich erfahren wollen, warum Yasenna Ashwan wollte, dass du die Blume dem Gartenbesitzer gibst. Meine Schlussfolgerung ist weniger schön. Und ja, ich bin darüber im Bilde. Aber ich wollte wissen, ob es sich so entwickelt, wie ich denke, dass es sich entwickelt.

    Rollenspiel

    Wer bitte sollte sie denn alles beobachtet haben? Hier gab es doch gar nicht soviel Überwachung. Oder?

    Sei bei der alten Frau vorsichtig. Sie will dir nichts Böses, aber ihre Agenda ist nicht unbedingt zum Vorteil unserer Arbeit oder jener der Hegemonie. Sie hat sehr eigene Vorstellungen vom Wohl der Hegemonie. Warum mein Bruder sie aus ihrem Tempel ausgegraben hat, verstehe ich nicht wirklich, aber sie ist eine Spielerin, deren Ziel noch nicht ersichtlich ist. Dir wird nichts übrig bleiben als ihr zu helfen, jetzt, wo du schon damit begonnen hast. Aber sei dennoch vorsichtig.

  • Ich kann dir lediglich das sagen, was ich dir auch berichtet habe. Yasenna meinte sie habe seiner Mutter gehört und er vermisse sie sehr. Außerdem habe er sein Leben lang nach ihr gesucht und so könne er in Frieden sterben. Dabei nannte sie die Ostinsel Ithisi, was mir etwas aus der Zeit gefallen vorkam, sonst habe ich da keinen Widerspruch zu meinem Auftrag durch die Stiftung gesehen.


    Aber ich werde deine Hinweise natürlich ernst nehmen und vorsichtig bleiben. Die Gesandte wollte auch schon mit der alten Frau reden, da sie wohl Menschenleben dafür aufs Spiel gesetzt hätte. Dazu kann ich dir aber nichts weiter sagen.

    Rollenspiel

    Das Faantir Gried so gut über alles Bescheid wusste, trotz nicht so offensichtlich ausgebauter Überwachung hätte andere Menschen wohl aus dem Konzept gebracht. Mitarbeiter der Stiftung hatten sich aber an bestimmte Eigenheiten einfach gewöhnt. Zum Beispiel, dass der Tag ihres Chefs 32 Stunden zu haben schien und er überall und nirgendwo war, sowie fast immer bestens informiert war.

  • Die Gesandte hat früher für mich gearbeitet. Du kannst ihr vertrauen. Sie ist eine sehr fähige Stütze der Hegemonie. Und sie wird dich immer fair behandeln, egal welche Vorurteile man gegen unsere Unternehmungen hegen mag. Yasennas Methode ist sehr ungenau. Ich bin der Ansicht, dass sie mehr hätte erreichen können, wenn sie mit anderen Vertretern der Hegemonie zusammengearbeitet hätte. So zeigt sie nur, dass sie fehlbar ist. Ihr Versprechen ist es, dass in der Hegemonie Hilfe stets gewährt wird. Diese kam aber scheinbar für andere zu spät.

    Fühlst du dich bereit für Lehim? Oder willst du lieber in Hatha bleiben?

  • Rollenspiel

    Fenyra hört ihm aufmerksam zu und nickt unbewusst leicht dabei.


    Ich habe keine Ahnung, was geschehen ist, als ich die Blume gesichert habe, aber offensichtlich kam für jemanden die Hilfe zu spät.

    Ich nehme deine Hinweise ernst, werde mir aber weiterhin mein eigenes Urteil bilden soweit mir das möglich ist.
    Die Gesandte hat einige besondere Eigenschaften, aber ich empfand sie als durchaus gerecht.

    Rollenspiel

    Sie war immer einer Verfechterin des eigenen Denkens gewesen, nichtsdestotrotz musste das nicht bedeuten, dass man Fehler, die jemand anderes schon einmal gemacht hatte aus Sturheit wiederholte. Und fehlbar zu sein war in ihren Augen erst einmal nichts schlechtes.



    Vielleicht ist Yasennas Auftrag ja ein Zeichen, dass sie jetzt mit anderen Vertretern der Hegemonie zusammen arbeiten will?
    Mit ungenauen Methoden kann ich allerdings auf Dauer nichts anfangen.

    Ich denke ich bin bereit für Lehim.

    Rollenspiel

    So bereit man eben sein konnte…

  • Gut, dann wünsche ich dir eine gute Reise. Ich bin froh, dass du dir dein eigenes Urteil bildest. Mitarbeiter, die alles ungefragt hinnehmen, könnte man bei der Stiftung nicht gebrauchen. Zum Glück konnte ich es anderen schon austrainieren, die das nicht verinnerlicht haben.

    Rollenspiel

    Damit beendet er die Verbindung, ohne Fenyras Antwort abzuwarten. Nun, er hat ihr ja eine gute Reise gewünscht. Dankesfloskeln wären wahrscheinlich Zeitverschwendung in seinen Augen.

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