Der Schrein von Mari ist passenderweise wie eine Muschel geformt, da dies das heilige Symbol der Meeresgöttin ist. Das beständige Rauschen des Meeres in einem ruhigen, gleich bleibenden Auf und Ab sorgt auch fast sofort für spürbare Ruhe. Mari steht für nicht für Stürme oder heftige Wellen, sondern für die Beständigkeit der Ozeane. Was interessiert es die See, ob ein kleiner Stein Wellen schlägt? Das Meer ist geduldig und so mag es Jahrtausende brauchen, bis die Felsküste glattgeschliffen ist.
Dieses Gefühl der Ruhe geht auf Hafsa über. Mit Maris Hilfe kann sie sicher Stück für Stück klar und methodisch die Probleme abarbeiten. Sicher hatte sie gefährliche Situationen, aber immer hatte sie Hilfe. Sie ist also nicht allein. Und sie hat sich nie unbuttern lassen. Hafsa bleibt Hafsa. Daran kann niemand etwas ändern, weder eine angebliche Heimsuchung noch ein paar Kultisten, die Oberwasser haben. Die Hegemonie ist wie das Meer, ob ein paar kleine Steinkultisten hineinfallen, juckt eigentlich niemanden. Sie scheitern. Hafsa aber als Teil des Meeres geht weiter voran.