Kampagne: Bestienjagd - Hafsa Behroozia

    • Offizieller Beitrag
    Hintergrund

    Zeit: Das angeblich große Epos, in dem gewaltige Helden unsagbare Gefahren überstehen, ist das größte Blendwerk der Barbaren. Vielleicht ist das die große Wahrheit des Großwesirs: Dass er auswählen kann, wen er will, weil jeder Blutgeborene etwas Besonderes ist. Weil es eben keine Helden braucht, sondern jeden Einzelnen. Weil es jetzt und hier genug ist, dass sie nicht besonders sind. Aber nicht, weil sie gewöhnlich wären. Sondern weil jeder auf seine Art besonders ist.


    Das macht sie besser als Helden. Das macht sie menschlich. Es ist keine Schwäche, Gefühle zu zeigen. Besonders nicht hier, in diesem kleinen Park, gehalten von einem Mann, der nicht verstanden wird. Aber der dennoch verstehen kann. Menschen werden vielleicht beschädigt, aber sie können auch heilen. Es ist ein Prozess. Aber man muss sich auch heilen lassen.


    Kiaran und Hafsa sind fraglos dazu bereit. Heilung kann beginnen.

  • Rollenspiel

    „Wie blöd“, denkt er sich und muss irgendwie kurz schumzeln. Er teilte seine Gedankenleistung sicherheitshalber in zwei Teile, mit der Hälfte wollte er sich nämlich noch mit dem Fall beschäftigen und seine Mindmap weiterzeichnen. Mit der anderen nichts tun, bis er in der Mindmap auf Thumar trifft und erneut bricht.

    „Wir beiden haben weniger am Hut als ich und Hafsa, und bei Hafsa verspüre ich nichts“, denkt er sich – damit meint er eigentlich nur, dass er vor Thumar keine Professionalität vorspielen konnte, wie es sonst auch war. Er ist kein Objekt. Wie unglücklich die Wortwahl nur war. „Moment, was soll das.“, fragt er sich erneut selbst. Er konnte einfach nicht verstehen, warum ihm so viel an diesem komischen Typen hang – naja – bis auf, dass er gut aussieht. Sehr gut.

    Zu gut.

    Rollenspiel

    kommt es aus ihm hervor und er läuft für den Bruchteil einer Sekunde rot an. Wo war seine Professionalität nur hin? Vielleicht muss sich Hafsa einen neuen Partner suchen, Kiaran ist sich zumindest sicher: Er hat versagt. Als Unterstützer, als Agent, als Mensch vielleicht auch. Wenn sie den Auftrag nicht zufriedenstellend abschließen ist er sich auch sicher, dass das seine Schuld wäre. „Vielleicht sollte ich das alles besser kommunizieren, vielleicht kriege ich mich ja doch noch gerettet, dann. Vielleicht versteht er mich.“

    Nein.

    Rollenspiel

    Presst es aus ihm hervor, aber so leise wie die Stimme von einem Vogel an einem Militärflughafen. Er hört in sich hinein, eigentlich war gar nichts in Ordnung. Aber... Er denkt nach. „Ist es bei den anderen denn in Ordnung?“ Hafsa sah nicht in Ordnung aus und Thumar hatte sich eine Maske der Professionalität auferlegt. Ja, vielleicht ist das Eben so, denkt er sich.

    „Aufgeben macht keinen Sinn“, ruft er nochmal in sich hinein, immerhin hat der Großwesir ihn nicht ausgewählt weil er unbesonders ist, das war unmöglich. Niemand ist nicht besonders. „Ich sollte es versuchen“, er ist sich sicher – er würde das bestimmt auch gleich kommunizieren. Wäre Thumar – „fick Thumar“, schreit er sich an als hätte er alles bisherige vergessen. Nein, tu es nicht, beruhigt er sich. Er würde es sicher verstehen, zumindest ist er ganz anders gegenüber ihm gewesen, als gegenüber Hafsa, oder so. Oder er bildet sich – „argh, es reicht“ er überzeugt sich nochmal fest von dem vorher gedachten und nickt Faantir Gried zu. Er würde gleich etwas tun, aber erstmal will er sich außerhalb des Wagens hinsetzen und einfach über nichts denken. Immerhin hat er parallel seine Mindmap vervollständigt.

    Danke.

    Rollenspiel

    Er stellt sich aufrecht hin und geht zu einer Bank, setzt sich hin und schaut in die Bäume und beginnt wie in einer trance die Blätter zu zählen. Sein Unterbewusstsein ist dabei zu verarbeiten, worüber er nachgedacht hatte.

  • Rollenspiel

    Hafsa bemerkt, dass Kiaran sich löst, aber sie ist noch nicht bereit. Sie braucht noch einen Moment, um ihre Tränen zu trocknen und der Welt wieder gegenüber treten zu können. Etwas ungeschickt fummelt sie ein Taschentuch hervor und wischt sich über das Gesicht, um nicht die Sachen des Shaikh zu benetzen. Dann atmet sie tief durch und tritt einen Schritt zurück. Mit noch etwas belegter, aber deutlicher Stimme wiederholt sie noch einmal:

    Ich danke dir.

    Rollenspiel

    Sie spürte, dass sich die Emotionen in ihrem Inneren deutlich beruhgit hatten, nachdem sie frei fließen durften. Es fühlte sich an, wie nach einem reinigenden Regen.

    Ihr Verstand kratzt immer noch mit tausenden Fragen an ihrem Bewusstsein, aber diese müssen jetzt warten.

    Entschuldige mich bitte kurz, ich möchte etwas klären.

    Rollenspiel

    Sie geht zu der Bank, auf der Kiaran sitzt und hält bewusst respektvoll Abstand. Vorsichtig, ganz als könnte sie ihn jederzeit verschrecken,fragt sie:

    Geht es dir gut Kiaran?

    Geschichtenerzählerin, Musikerin

    "Eine falsche Note zu spielen ist unwichtig, aber ohne Leidenschaft zu spielen ist unverzeihlich."

    Elementepool: 4 x Finsternis; 3 x Sturm; 2 x Wasser; 2 x Erde; 2 x Schatten; 1 x Licht

  • Rollenspiel

    Sie schmunzelt.

    Ich hab eher den Eindruck, dass er etwas mit dir macht, dass dir sehr gefällt. Hast du Angst vor der eigenen Courage Kiaran? Oder vor der eigenen Emotion?

    Geschichtenerzählerin, Musikerin

    "Eine falsche Note zu spielen ist unwichtig, aber ohne Leidenschaft zu spielen ist unverzeihlich."

    Elementepool: 4 x Finsternis; 3 x Sturm; 2 x Wasser; 2 x Erde; 2 x Schatten; 1 x Licht

    Einmal editiert, zuletzt von Hafsa Behroozia (17. Februar 2026 um 12:05)

  • Rollenspiel

    Sie schluckt, als ihr bewusst wird, dass der Shaikh nicht mehr da ist. Spielte ihr Geist ihr Streiche? Nein, da war sie sich sicher. Dieser Mann blieb ein unglaubliches Rätsel für sie. Aber nun würde sie sich erst einmal Kiaran widmen.



    Nun ja du warst wirklich etwas … unglücklich in der Art, wie du zuletzt mit ihm umgegangen bist. Aber wir sind Menschen und fehlbar. Auch du und deine Logik sind da keine Ausnahme fürchte ich.

    Vielleicht versuchst du einfach mit ihm darüber zu reden? Ich habe mit Thumar etwas Zeit verbringen dürfen, neben einem grausigen Musikgeschmack und einem gewöhnungsbedürftigen Fahrstil halte ich ihn für jemanden mit Herz und Verstand. Ich habe ihm mal gesagt, dass ich mich freuen würde ihn mal als Freund bezeichnen zu dürfen und das meine ich auch immer noch so. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er wegen eines … Missverständnisses gleich jede mögliche Brücke abbricht.

    Rollenspiel

    Sie denkt an die Zeit mit Thumar und wie viele Missverständnisse und Streits sie am Anfang hatten.



    Glaub mir wir haben uns anfangs sehr häufig missverstanden und gestritten. Trotzdem war er nie unfair oder hat aufgrund dessen aufgehört mir zuzuhören.

    Ich könnte mir vorstellen, dass ihr einfach Zeit braucht um das zu klären.

    Geschichtenerzählerin, Musikerin

    "Eine falsche Note zu spielen ist unwichtig, aber ohne Leidenschaft zu spielen ist unverzeihlich."

    Elementepool: 4 x Finsternis; 3 x Sturm; 2 x Wasser; 2 x Erde; 2 x Schatten; 1 x Licht

  • Rollenspiel

    Sie konnte ihm bestimmt auch noch morgen von der Konvergenz erzählen, oder? Vielleicht war es sogar besser so, immerhin musste er wahrscheinlich erst einmal all die Eindrücke, Erlebnisse und Gedanken von heute verdauen, oder?


    Rede es dir nur schön…


    Sie nickt einfach nur.



    Fühlst du dich stabil genug, um den Tatort anzusehen? Ich kann sonst auch alleine gehen.

    Geschichtenerzählerin, Musikerin

    "Eine falsche Note zu spielen ist unwichtig, aber ohne Leidenschaft zu spielen ist unverzeihlich."

    Elementepool: 4 x Finsternis; 3 x Sturm; 2 x Wasser; 2 x Erde; 2 x Schatten; 1 x Licht

  • Rollenspiel

    Sie folgt seinem Blick.



    Der Shaikh ist … verschwunden und Thumar lässt sich versorgen.


    Vielleicht sollten wir in das Gebäude gehen und nachsehen, wie es ihm geht.

    Rollenspiel

    Ihr Gesicht verrät nichts bei diesem letzten Satz.

    Geschichtenerzählerin, Musikerin

    "Eine falsche Note zu spielen ist unwichtig, aber ohne Leidenschaft zu spielen ist unverzeihlich."

    Elementepool: 4 x Finsternis; 3 x Sturm; 2 x Wasser; 2 x Erde; 2 x Schatten; 1 x Licht

  • Verzeihung, das ihr solange warten musstet, der Arzt hat darauf bestanden, mich gründlicher zu untersuchen.

    Rollenspiel

    Thumar wirkt ein wenig gehetzt, wie er da schnell zu ihnen geschritten kommt. Er schaut auch wieder recht schüchtern.

    Außerdem habe ich so erfahren, dass der Shaikh von Alegon gestern in der Stadt war und den Tatort besichtigt hat. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass er bei dieser Untersuchung immer einen Schritt vor dir ist, Hafsa. Mich wundert nur, warum er den Fall dann nicht selbst löst. Oder warum er uns nicht von seinen Befunden in Kenntnis setzt. Wir sind ja jetzt schon einen Tag mehr zu spät.

    Der "Schatten des Windes" ist seiner scheinbaren Bestimmung als Ehrenwache entflohen, um seiner alten Urgroßmutter zu helfen.

  • Rollenspiel

    Hafsa schaut Kiaran einfach nur für einen Moment mit offenem Mund an.



    Ich denke er zieht teilweise andere Schlüsse - ob das nun besser oder schlechter ist, ich würde das nicht bewerten.

    Rollenspiel

    Sie schaut zu Thumar.



    Manchmal einen Schritt und manchmal fünf. Aber vielleicht ist es so wie bei einem Musikstück. Es braucht mehrere Instrumente, um ein stimmiges Bild zu erhalten. Ich werde mich jedenfalls nicht davon beeinflussen lassen, dass er ebenfalls schon Untersuchungen angestellt hat.

    Rollenspiel

    Oder das sie ihm gerade fast den sicherlich teuren Anzug mit ihren Tränen versaut hätte.



    Ich finde es gut, dass der Arzt darauf bestanden hat gründlich zu sein und bin froh dich wohlauf zu sehen Thumar.



    Wollen wir dann mit der Untersuchung des Tatortes beginnen?

    Geschichtenerzählerin, Musikerin

    "Eine falsche Note zu spielen ist unwichtig, aber ohne Leidenschaft zu spielen ist unverzeihlich."

    Elementepool: 4 x Finsternis; 3 x Sturm; 2 x Wasser; 2 x Erde; 2 x Schatten; 1 x Licht

  • Ich würde gerne die Wohnung ignorieren und das Dach ansehen. Da vermute ich guten Wind. Aber ich habe auch alles klar gemacht, so dass ihr schon in die Wohnung vorgehen könnt.

    Der "Schatten des Windes" ist seiner scheinbaren Bestimmung als Ehrenwache entflohen, um seiner alten Urgroßmutter zu helfen.

  • Wir können uns auch aufteilen. Auch wenn man in der leeren Wohnung nicht so viele materielle Hinweise finden kann. Das wurde ja schon alles mitgenommen. Möbel stehen da noch.

    Der "Schatten des Windes" ist seiner scheinbaren Bestimmung als Ehrenwache entflohen, um seiner alten Urgroßmutter zu helfen.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!