Charta der Konferenz der Nationen

  • Rollenspiel

    Die Gesandte der Hegemonialregierung legt dem Hohen Rat die Ratifizierungsurkunde vor, um dann ein paar Sätze zu sagen:

    Ehrbare Kinder des Blutes,

    wie euch sicher bekannt ist, hält die Hegemonialregierung an sich wenig von dauerhaften Sitzen internationaler Organisationen. Doch der Großteil der Welt sieht das eben anders und so muss die futunische Zivilisation sich daran anpassen, um internationale Standards und Zusammenarbeit sichern zu können. Mit Hilfe dieser neuen Organisation wird es möglich sein, verbindliche Rechtssicherheit und Berechenbarkeit im globalen Rahmen wiederherzustellen. Zusammenarbeit zum Schutz der heiligen Natur, der Weltmeere und Pole wird damit global möglich und zentral verankert. Eine internationale Strafverfolgung und die Eindämmung des Terrorismus ist möglich. Die Hegemonialregierung begrüßt dabei ausdrücklich den breiten Konsens entscheidender Schlüsselfiguren in der Weltgemeinschaft.

    Die Hegemonialregierung bittet alle Vertreter im Hohen Rat, ob nun die ehrbaren Heiligen Städte, die unverzichtbaren Fraktionen und alle Teilstaaten zur Zustimmung zu diesem Vertragswerk, auf dass die Futunische Hegemonie als Mitbegründer und Stützer einer internationalen Stabilisierung seinen rechtmäßigen Platz in der Weltgemeinschaft bestätigt sieht.

    Hintergrund

    Präambel

    Gedenkend dem gemeinsamen Erbe der Menschheit und der daraus folgenden Verpflichtung, dies der Nachwelt zu erholten und nachfolgenden Generationen Werte und Weisheit zu vermitteln

    In Verantwortung und in der Liebe dem Menschen gegenüber geleitet und inspiriert

    Im Willen Recht von Unrecht zu trennen und die Welt und ihre Wunder und Schätze zu erhalten


    geben sich die hier versammelten Nationen folgende Charta und begründen mit ihr die Konferenz der Nationen.


    Mandat der Konferenz der Nationen


    Das Mandat der Konferenz der Nationen ist die Bewahrung von Kultur und Überlieferung als gemeinsamen Erbe der Menschheit. Dieses Mandat ist nur durch die Wahrung des Friedens und Rechtes zu gewährleisten. Getragen wird das Mandat durch die Kommunikation und das angemessenen Verhalten aller Nationen der Menschheit. Auseinandersetzungen zwischen den Nationen sind angemessen, so sie im Rahmen einer von der Konferenz bestimmten Weise stattfinden.

    Verfasstheit der Konferenz der Nationen


    Die Konferenz der Nationen tagt öffentlich in Eulenfurt, Eulenthal. Jede Nation, die durch ihre freie Entscheidung der Konferenz der Nationen beitritt, unterwirft sich damit ihren Regeln und dieser Charta. Eintritt erfolgt durch Ratifikation der Chara durch die legislativen Organe der beitretenden Nation so die Nation von der in der Konferenz versammelten Nationen mehrheitlich als souverän anerkannt wird. Austritt erfolgt durch Erklärung des bevollmächtigten Vertreters einer Nation und beinhaltet das Erlöschen aller Verbindlichkeiten in einer Frist von 90 Tagen. Ferner kann eine Nation ausgeschlossen werden, so zwei Drittel der versammelten Nationen ihr die Souveränität aberkennen, oder ein berechtigter Vertreter der Konferenz mehr als 90 Tage ferngeblieben ist.

    Die Konferenz der Nationen besteht aus einer Vollversammlung, in welcher jede teilhabende Nation eine gleichwertige Stimme besitzt, sowie einem Sekretariat, das diese leitet und die Beschlüsse und Vereinbarungen pflegt und zur Einsicht bereithält.

    Die Konferenz der Nationen wird zu den Verfahren in der Vollversammlung eine eigene Satzung erlassen.


    Verbindlichkeiten der Konferenz der Nationen


    Jenseits des Mandates der Konferenz der Nationen sind die einzelnen Nationen nur an die Bestimmungen der Beschlüsse und Organschaften gebunden, denen sie freiwillig zustimmen und beitreten. Zu diesem Zweck schafft die Konferenz der Nationen Organe und Unterorganisationen durch Beschluss in der Vollversammlung.


    Eine Änderung an dieser Charta ist nur mit Zweidrittelmehrheit aller souveränen Mitglieder möglich. Die Änderung an der Charta erfordert eine neue Ratifikation durch die versammelten Nationen.

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    Xaxai Anwar, Gesandte der Hegemonialregierung beim Hohen Rat

    bekannt auch als "Die Hexe der dreizehn Wetterleuchten"

  • Rollenspiel

    Der Sprecher der Phönixdynastie, Hashtur al-banabi, ist schneller am Rederecht als die anderen Vertreter die Möglichkeit hatten, sich die Charta bis zum Ende durchlesen zu können - bis auf einige Schnellleser jedenfalls:

    Ehrbare Kinder des Blutes,

    die Phönixdynastie begrüßt eine Ausdehnung unserer heiligen Verpflichtungen und Dienste auf die Weltgemeinschaft. Verantwortung zu übernehmen sollte Kern und Ziel jedweden Handels im Ausland sein, um der Welt Stabilität und Sicherheit anzudiehnen. Es ist unsere Pflicht, dass dieses Projekt Erfolg und Dauerhaftigkeit erfährt. Daher stellt die Phönixdynastie sich voll hinter den Ashantir Yanshir al-banabi, der mit seiner Unterschrift bereits den Willen und Zweck der Phönixdynastie besiegelte.

    Die Phönixdynastie ist eine Große Fraktion und besteht aus der Familie der al-banabi und ihrer Getreuen und Anhänger. Ihre Aufgabe ist die Versorgung der Hegemonie mit Beamten und Führungspersonal.

  • Ehrbare Kinder des Blutes,

    Tiamat lehnt eine solche Vertragsbindung ab. Die damit anzubringende Bürokratie ist bestenfalls geneigt, den Zugriff auf notwendige Rohstoffquellen und Märkte zu begrenzen, und wird schlimmstenfalls zur Regulierung unserer Zivilisation durch fremde Kräfte führen, wodurch wir den Geist und das Erbe der Blutgesetze verraten würden. Im Gegenteil sollte es unser Ziel sein, die Welt weiter zu destabilisieren und Wohlstand auf Kosten derer zu generieren, die sich bis jetzt bei anderen bereichert haben. Sogenannte Kolonialmächte und Imperialisten, die immer von ihren absurden Werten reden, an die sie sich selbst nie halten und die nur dazu dienen, ihnen Vorteile und andere maximal Nachteile zu bescheren. Aus der Instabilität in Folge der verschleppten Friedensverhandlungen mit Ratelon kann man sehr gut eine Kaskade bilden, um Antica und mit etwas Glück auch andere Regionen in Situationen zu bringen, in der die Hegemonie der beste verfügbare Partner wäre.

    Der Megakonzern Tiamat stellt 25% der gesamten futunischen Wirtschaftskraft dar und ist eine große Fraktion. Zu seinen Aufgaben gehört die Bewaffnung der Hegemonie.

  • Die Akademie von Persuna unterstützt natürlich das Ansinnen des Großwesirs. Allerdings ist das kein blinder Schritt in Folge unseres Sprechers, im Gegenteil schafft eine solche Vereinbarungen Normen und Möglichkeiten, unserer Aufgabe, dem Beschaffen alles Wissens der Menschheit zur Wiederherstellung des Goldenen Zeitalters, gerecht zu werden. Unsere Möglichkeiten, an sinnlosen Grenzen und nationalen Normen vorbei Daten und Wissen aus dem Vermächtnis der Völker zu ziehen, werden damit erheblich erweitert und beschleunigt, weshalb die Akademie dem Ansinnen nur eine eindeutigen Zustimmung geben kann. Auch allen anderen Fraktionen sollte die Wiederherstellung unseres Gipfels der Zivilisation, gestärkt durch die Errungenschaften von Fortschritt und Moderne, am Herzen liegen!

    Die Akademie von Persuna ist als große Fraktion für Bildung und Forschung zuständig. Sie sammelt alles Wissen der Welt.

  • Ehrbare Kinder des Blutes,

    Aszanah hat keine entscheidende Meinung zu dieser Vereinbarung, da sich Vor- und Nachteile etwa die Waage halten. Daneben ist es nicht absehbar, ob es sich bei dieser Organisation überhaupt um eine dauerhafte Einrichtung handeln wird. Potential haben sicher viele Initiativen, aber nicht alle können eben wirklich dauerhaften Erfolg für sich verbuchen. Das mögen sicher allgemeingültige und wenig interessante Reden sein, aber es ist wie mit allen internationalen Plattformen: Sie sind halt nur Möglichkeit, aber nie unumstößliche Sicherheit. Es ist ja auch nicht gesagt, dass irgendeine Abstimmung dort etwas bewirken kann. Was tut man denn da, wenn Astor oder Dreibürgen einfach Entscheidungen ignorieren?

    Der Megakonzern Aszanah ist als kleinere Fraktion für die digitale Sicherheit zuständig. Sein wirtschaftlicher Schwerpunkt liegt auf digitalen Medien und Dienstleistungen.

  • Die Stiftung Persuna teilt die abwartende Haltung von Aszanah, aber wir werden uns der Zustimmung wegen des Potentials nicht verweigern. Die nötigen Transportsicherheiten würden jedenfalls erheblich dem Außenhandel der Hegemonie zukommen. Gleichzeitig könnte die Hegemonie selbst effektiver gegen die Willkür und Einmischung selbst ernannter Ordner der Welt verteidigt werden, indem wir deren Initiativen sinnvoller durch die Konferenz steuern oder zerstreuen. Daher kann ich nur eindringlich um die Zustimmung zur Charta werben.

    Der Megakonzern der Stiftung Persuna ist eine große Fraktion und zuständig für die Nahrungsversorgung und finanzielle Rücklagen. Der monolithisch aufgebaute Konzern ist in fast jeder Branche vertreten.

  • Der Bund des Einhorns begrüßt die Chance auf weltweite Freiheiten und Rechte selbstverständlich. Wenn damit Normen und Wissen globale Verbreitung finden, kann es nur besser werden. Allerdings ist nicht von der Hand zu weisen, dass Feinde der Freiheit dieses Medium zu missbrauchen suchen. Das macht jedoch eine aktive Beteiligung nur wichtiger, um diese in die Schranken zu weisen.

  • Der Geisterkult begrüßt wie die Vorgänger diese Konferenz, aber wir warnen davor, mit einer Überheblichkeit an die Angelegenheit heranzugehen. Viel mehr sollte die Teilnahme als Grundlage zum gegenseitigen Vorteil gesehen werden, der gemeinsam in der Konferenz erarbeitet wird. Die Angelegenheit ist zu kritisch, als nationales Interesse zu schnell als Alleinstellungsmerkmal für das eigene Handeln in Form einer Prämisse zu setzen. Das sollte jedem klar sein. Die Futunische Hegemonie hat auch einen negativen Ruf, den es zu verlieren gilt.

    Der Geisterkult ist eine kleinere Fraktion und die älteste futunische Religion. Er steht für die orale Überlieferung und persönliche Erleuchtung.

  • Ehrbare Kinder des Blutes,

    auch wenn sicher einige dies erwarten werden, so lehnt der Tempelkult die Konferenz nicht ab. Im Gegensatz zu der Naivität des Vorsprechers sollten wir uns nicht der Illusion hingeben, die dort versammelten Nationen würden nicht immer nur im eigenen Interesse handeln. Wir haben uns nicht eine Schwäche zu erlauben oder gar den Glauben zu erwecken, wir würden uns für irgendetwas rechtfertigen müssen. Nur weil sie nicht länger als Barbaren gelten, kann ein derartiges Verhalten nicht bei ihnen ausgeschlossen werden. Die Hegemonie muss stets ihre eigenen Interessen verteidigen.

    Die Große Fraktion des Tempelkultes ist für die kulturelle Pflege und Feste sowie Feiertage zuständig.

  • Ehrbare Kinder des Blutes,

    Oritansh begrüßt eine solche Einigung und wird sicher der Zustimmung nicht verweigern. Natürlich behalten wir uns vor, bei einer Gefährdung der maritimen Projekte entsprechende Vorbehalte anzuwenden, zumal diese Projekte in der jetzigen wirtschaftlichen Situation entscheidend für die Hegemonie sind.

  • Ehrbare Kinder des Blutes,

    ich danke für die überwältigende Zustimmung zu diesem Projekt. Ich hoffe, wir können die jetzigen Widerständler und Skeptiker überzeugen, dass dem Projekt mehr Chancen und Möglichkeiten innewohnen als sie es derzeit für möglich halten. Ich kann versichern, dass meine Regierung das Maximale an Vorteilen und Unterstützung für die Hegemonie und die futunische Zivilisation an sich herausholen wird.

    Rollenspiel

    In gewisser Weise ist das der erste offene Riss in der Regierung Jaavid Grieds, hatte er doch bisher keine Abstimmung laufen, in der auch nur eine Gegenstimme erfolgt war. In dieser Frage jedoch stimmten nicht nur Teilstaaten, sondern auch Fraktionen gegen den Vorschlag. Das zerschmettert den Nimbus, dass der Großwesir bei aller Kritik unüberwindlich wäre. Der nur an den Rändern schwelende Widerstand tritt damit erstmals offen im Herzen der Hegemonie zu Tage.

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