• Die Philosophie im Umgang mit Freiheit ist eine bestimmende Komponente vierer der Fraktionen. Es mag sich vielleicht nicht um Gesellschaftsmodelle handeln, wohl aber um Anleitungen für das Individuum.

    Freiheit ist ein zentrales Thema der futunischen Zivilisation. Die Freiheit von Sklaverei, Fremdbestimmung, von Hierarchie und von Wahlzwängen. Natürlich sind in einem System immer Einschränkungen von Freiheit nötig, aber kein Futune kann eine persönliche Auseinandersetzung mit der Freiheit als solcher vermeiden.


    Auch wenn die Art, wie man an die Frage herangeht, für den Geisterkult komplex sein sollte, so ist das Ziel der Freiheit und ihre Definition sehr einfach: Selbstverwirklichung und Selbsterleuchtung. Der eigene Weg zum Ziel. Die Phönixdynastie fragt danach, wie persönliche Freiheit zu einem freiwilligen Dienst an anderen oder an Idealen führen kann, wie man freie Entscheidungen belohnen kann ohne diese Freiheit zu entwerten, indem man eine bestimmte Wahl voraussetzt. Der Bund des Einhorns sieht Freiheit und Gerechtigkeit verbunden, beides als wertlos, wenn sie nicht verknüpft werden.

    Die komplexeste Variante findet sich beim Tempelkult, denn dieser sieht Freiheit als Herausforderung. Wie man so frei wie möglich sein kann und sich dennoch für das Richtige zu entscheiden. Dass man sich ohne richtige Freiheit gar nicht für das Richtige entscheiden kann. Seltsamerweise schränkt er deswegen oft Freiheit ein, um den Wert der Freiheit zu erhöhen und Falschheiten offenbar werden zu lassen. Der Wert kann erst richtig ermessen werden, wenn er einem nicht vollständig gegeben ist. Er darf einem aber auch nicht genommen werden, so dass man ihn nicht mal ansatzweise ermessen kann.


    Und dann gibt es natürlich noch die Freiheit, sich selbst zu zerstören. Etwa wie Saredash alle vom Leben selbst befreien will. Oder Makratiin alle von der Freiheit selbst.