Gärten von Thond: Schreiben an den Bund des Einhorns

  • Das mag in Tarawa der Fall sein, aber hier bei uns würden wir vor allem unsere Ansichten behalten und unser Erbe pflegen. Als letzte Überlebende des wahren Onak ist unsere Kultur so besser vor anderen Einflüssen zu schützen. Das soll keine Abwertung darstellen, aber wir werden umgekehrt auch nicht den Tarawari oder den Hochfutunen auf die Füße treten, was deren Raum und Kultur angeht.

  • Sicher nicht, dazu ist dort zuviel verloren, als dass es noch irgendwie mit unserem Erbe zu vereinen wäre. Und die politische Zuordnung ist nunmal ein Fakt. Wir sind Teil des Kernreichs, etwas das der Rest des Onak niemals mehr sein wird. Dazu ist er zu zersplittert, zu groß und zu fremdartig.

  • Das ist irgendwie betrüblich, aber auf der anderen Seite auch hoffnungsvoll. Denn auch wenn dort alles verloren ist, so findet sich doch vieles hier. Und nein, das ist keine höfliche Schmeichelei. Wir haben soviel von der Vergangenheit verloren, dass wir oft vergessen, dass doch soviel bewahrt wird und werden kann.

  • Auch wir haben viel verloren. Entsprechend ist es umso wichtiger, dass wir unsere Reste schützen und bewahren. Nun, was die Käfer betrifft - oder willst du erst noch etwas mehr essen?

  • Das sind Thondsche Schleierfalter, die sind gerade am meisten durch die Käfer bedroht, da sie unter anderem von speziellen Pflanzen leben, die befallen sind. Von daher kein Garten ohne die Schleierfalter. Daher ist es auch so dringend.

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